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Dart Interview - Peter Wright - European Darts Grand Prix 2017

Interview Peter Wright European Darts Grand Prix 2017

Am 7. Mai 2017 stand uns Peter Wright im Rahmen des European Darts Grand Prix in Sindelfingen für ein Interview zur Verfügung. Dabei gab sich "Snakebite" angriffslustig, was seine Platzierung in der Weltrangliste angeht. Der dreifache European Tour-Champion äußerte sich außerdem zum sehr vollen Turnierkalender und natürlich zum Match gegen Daryl Gurney.

 

Deutsche Übersetzung:

Dartn.de: Peter, du musstest in diesem Match gegen Daryl Gurney ein Comeback deines Gegners überstehen. Wie hart war es?

Wright: Es ist immer schwierig, gegen Daryl Gurney zu spielen, weil er ein klasse Spieler ist und er wird noch besser werden. Ich musste alles aufbringen und mich richtig reinhängen, um das Match für mich zu entscheiden. Zum Glück habe ich das Ausbullen hinter der Bühne gewonnen und das hat mir den Vorteil im letzten Leg gegeben. Und das ist der Faktor, der mir glaube ich das Spiel gewonnen hat.

Dartn.de: Du musst vielleicht vier Matches heute spielen. Was ist dir lieber: Viele Matches an einem Tag wie auf der Pro- und European Tour, oder immer nur eines am Tag, wie bei einigen Majors?

Wright: Idealerweise würde ich es bevorzugen, nur ein Match zu spielen, auf das ich mich dann optimal vorbereiten kann. Das wäre großartig, aber ich habe zwei von drei Turnieren auf der European Tour in diesem Jahr gewonnen. Also habe ich mich daran gewöhnt, den ganzen Tag zu spielen. Ich gewöhne mich langsam daran, wie es bei Michael van Gerwen auch der Fall ist.

Dartn.de: Wie hart ist es, sich auf jedes einzelne Turnier zu konzentrieren? Der Kalender ist inzwischen so voll mit der Premier League an den Donnerstagen, der Pro Tour am Wochenende und die World Series beginnt auch im Sommer.

Wright: Es ist sehr schwierig für einen Dartspieler, wenn man nichts auslassen will. Natürlich könnte ich mir Pausen nehmen, aber ich versuche, alles zu spielen und immer wieder mit diesen tollen Dartspielern an den fantastischen Spielorten mit ihrem Publikum unterwegs zu sein. Die Leute wollen die besten Spieler der Welt sehen und ich bin priviligiert, einer von ihnen zu sein und hier zu spielen. Ich muss nicht alles spielen, aber ich möchte es so, denn ich möchte die Nummer Eins der Welt sein.

Dartn.de: Das wäre jetzt eigentlich die letzte Frage gewesen. Wie sehr schaust du auf die Ranglisten?

Wright: Ich schaue da jeden Tag drauf. Ich bin 100.000 Pfund hinter Gary Anderson und ich möchte vor der nächsten Weltmeisterschaft die Nummer Zwei der Welt sein. Nächstes Jahr muss Michael van Gerwen dann sehr viel verteidigen und dann werde ich alles versuchen, um vorwärts zu kommen für die Nummer Eins der Welt.

Dartn.de: Was fehlt momentan vielleicht noch, dass du es in jedem Spiel mit Michael van Gerwen aufnehmen kannst?

Wright: Er hat einen magischen Arm und er hat die Jugend auf seiner Seite. Hinzu kommt noch der Hunger, den er hat. Diesen Hunger habe ich auch, aber ich habe nicht das Alter auf meiner Seite. Ich wünschte, es wäre anders, aber ich werde trotzdem alles für den größtmöglichen Erfolg tun.

 

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