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HappyBet German Darts Championship 2017

PDC European Tour 2017 Hildesheim German Darts Championship

[Spielplan & Ergebnisse] [Auslosung] [Modus] [Qualifikations Regeln] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Archiv]

Die German Darts Championship wurden am Anfang von der PDC in enger Zusammenarbeit mit deren deutschen Ableger, der GDC (German Darts Corporation) veranstaltet. Dieses Turnier war bei seiner Premiere im Jahre 2007 das erste PDC Major Turnier; welches der seit Gründung der PDC (oder vorher des WDC) auf deutschem Boden ausgetragen worden ist. Das Event fand wird im Gerry Weber Event & Convention Center in Halle in Westfalen statt und wurde im ersten Jahr vom DSF aufgezeichnet und anschließend ausgestrahlt. Im zweiten Jahr 2008 sollte das Turnier dann endlich auch live im TV übertragen werden, wozu es aber leider nicht kam, so dass es von der zweiten Ausgabe des Turniers leider keine einzige TV Aufnahme gibt.

Die Veranstaltung war die ersten drei Jahre immer das letzte Major Turnier vor der PDC Dart WM und bot somit immer eine gute Gelegenheit für die PDC Profis sich noch einmal mit den anderen Teilnehmern im Rahmen eines großen Major Turniers zu messen um die jeweilige Form einschätzen zu können. Daher war in jedem Jahr auch die komplette Spitze der PDC Weltrangliste auf dem Turnier vertreten. Das Turnier bot auch gleichzeitig immer den Rahmen für das GDC Final, denn im Anschluß an dieses Turnier stand in den ersten drei Jahren immer der Gewinner der GDC Wildcard für die PDC-Weltmeisterschaft fest. Die Wildcard wurde jeweils an den am Ende des Jahres in der GDC Rangliste führenden Spieler vergeben.

Die erste Ausgabe des Turniers wurde von Rekord-Weltmeister Phil Taylor mit einem Average von 105,09 Punkten gewonnen. Gleich bei der ersten Austragung dieses Turniers wurden in der Vorrunde von Raymond van Barneveld und Jason Clark gleich zwei 9-Darter innerhalb einer Stunde erzielt. So etwas hatte es zuvor noch nie gegeben!Bei der zweiten Ausgabe konnte sich Co Stompé im Finale gegen den Vorjahressieger Phil Taylor durchsetzen. Damit war er der einzige Spieler, der es im Jahr 2008 geschafft hat, ein Finale bei einem PDC Major Turnier gegen "The Power" zu gewinnen. Diesen einmaligen "Fehler" machte Phil Taylor aber bereits im Jahr 2009 wieder gut, als er sich im Finale nie gefährdet mit 11:4 gegen Mervyn King durchsetzen konnte.

Anschließend setzte das Turnier für zwei Jahre aus, bevor die PDC Europe im Jahr 2012 die European Tour ins Leben rief, eine mittlerweile sehr populäre Turnierserie am europäischen Festland. Damit wurden auch die German Darts Championship wieder neu zum Leben erweckt. Gleich im ersten Jahr fand man mit Berlin einen sehr guten und stimmungsvollen Austragungsort für die GDC. Seit 2013 fand das Turnier jählich in der ca. 2.000 Zuschauer fassenden Halle 39 in Hildesheim statt. Mit Phil Taylor, Michael van Gerwen, Gary Anderson, Dave ChisnallPeter Wright hat das Turnier auch eine sehr prominente Siegerliste. Im Jahr 2017 fand das Turnier vom 24.03 - 26.03.2017 erneut in der Halle 39 von Hildesheim statt. Im großen Finale setzte sich Peter Wright gegen Michael van Gerwen durch.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2007
Location:
Halle 39 Hildesheim (seit 2012), vorher: Tempodrom Berlin (2012), Gerry Weber Centre Halle/Westfalen (2007-2009),
Häufigste Titelträger: Phil Taylor (3x)
Ranglisten Punkte für: PDC Order of Merit, European OoM, Pro-Tour OoM
Preisgeld:
£135.000 - davon 25.000 für den Sieger
9-Darter:
Raymond van Barneveld (2007), Jason Clark (2007), Colin Lloyd (2012)

 

Gewinner der letzten Jahre:

2018: -
2017: Peter Wright (6:3 gegen Michael van Gerwen)
2016: Alan Norris (6:5 gegen Jelle Klaasen)
2015: Michael van Gerwen (6:2 gegen Gary Anderson)
2014: Gary Anderson (6:5 gegen Justin Pipe)
2013: Dave Chisnall (6:2 gegen Peter Wright)
2012: Phil Taylor (6:2 gegen Dave Chisnall)
2010-2011: ausgesetzt
2009: Phil Taylor (11:4 gegen Mervyn King)
2008: Co Stompé (4:2 gegen Phil Taylor)
2007: Phil Taylor (4:1 gegen Denis Ovens)

 

Spielplan & Ergebnisse 2017:

Freitag, 24.03.2017
Nachmittags-Session:
(13-17 Uhr)
Erste Runde:
Richie Corner 6-2 Kirk Shepherd
Ryan Meikle 4-6 Paul Harvey
David Pallett 6-1 Veijo Viinikka
John Bowles 6-2 Stefan Stoyke
Ryan de Vreede 2-6 Krzysztof Ratajski
John Michael 2-6 Mick McGowan
Diogo Portela 6-3 Martin Schindler
Michael Plooy 5-6 Christian Kist

Freitag, 24.03.2017
Abend-Session:
(19-23 Uhr)
Erste Runde:
Dimitri van den Bergh 6-4 Adam Hunt
Jan Dekker 6-5 Chris Quantock
Ryan Searle 2-6 Paul Nicholson
Michael Rasztovits 5-6 Mervyn King
Darren Johnson 6-1 Robert Allenstein
Chris Dobey 5-6 Jamie Bain
Bernd Roith 1-6 Jermaine Wattimena
Kevin Painter 6-5 Stephen Burton
[zur Newsmeldung des 1.Turniertages]

Samstag, 25.03.2017
Nachmittags-Session:
(13-17 Uhr)
2.Runde:
Gerwyn Price (11) 6-1 Krzysztof Ratajski
Ian White (8) 6-5 John Bowles
Jelle Klaasen (12) 6-1 Mick McGowan
Michael Smith (13) 1-6 Jan Dekker
Cristo Reyes (16) 6-2 Paul Nicholson
Kim Huybrechts (10) 6-1 Diogo Portela
Stephen Bunting (15) 6-4 David Pallett
Alan Norris (7) 6-4 Richie Corner

Samstag, 25.03.2017
Abend-Session:
(19-23 Uhr)
2.Runde:
James Wade (8) 5-6 Darren Johnson
Dave Chisnall (5) 6-0 Dimitri van den Bergh
Benito van de Pas (4) 6-4 Paul Harvey
Peter Wright (2) 6-5 Christian Kist
Michael van Gerwen (1) 6-1 Jermaine Wattimena
Mensur Suljovic (3) 6-3 Mervyn King
Simon Whitlock (6) 2-6 Kevin Painter
Joe Cullen (14) 6-2 Jamie Bain
[zur Newsmeldung des 2.Turniertages]

Sonntag, 26.03.2017
Nachmittags-Session:
(13-17 Uhr)
Achtelfinale:

Michael van Gerwen 6-3 Cristo Reyes
Ian White 6-2 Darren Johnson
Dave Chisnall 3-6 Jelle Klaasen
Benito van de Pas 6-0 Jan Dekker
Peter Wright 6-2 Stephen Bunting
Alan Norris 4-6 Kim Huybrechts
Kevin Painter 4-6 Gerwyn Price
Mensur Suljovic 6-2 Joe Cullen
[zur Newsmeldung des Achtelfinals]

Sonntag, 26.03.2017
Abend-Session:
(19-23 Uhr)
Viertelfinale:
Michael van Gerwen 6-3 Ian White
Jelle Klaasen 6-4 Benito van de Pas
Peter Wright 6-2 Kim Huybrechts
Mensur Suljovic 2-6 Gerwyn Price

Halbfinale:
Michael van Gerwen 6-1 Jelle Klaasen
Peter Wright 6-5 Gerwyn Price

FINALE:
Michael van Gerwen 3-6 Peter Wright
[zur Newsmeldung der Finalsession]

Auslosung 2017:

Michael van Gerwen (1) - Bernd Roith/Jermaine Wattimena
Cristo Reyes (16) - Ryan Searle/Paul Nicholson
Ian White (8) - John Bowles/Stefan Stoyke
James Wade (9) - Darren Johnson/Robert Allenstein
Dave Chisnall (5) - Dimitri Van den Bergh/Adam Hunt
Jelle Klaasen (12) - John Michael/Mick McGowan
Benito van de Pas (4) - Ryan Meikle/Paul Harvey
Michael Smith (13) - Jan Dekker/Chris Quantock

Peter Wright (2) - Michael Plooy/Christian Kist
Stephen Bunting (15) - David Pallett/Veijo Viinikka
Alan Norris (7) - Richie Corner/Kirk Shepherd
Kim Huybrechts (10) - Diogo Portela/Martin Schindler
Simon Whitlock (6) - Kevin Painter/Stephen Burton
Gerwyn Price (11) - Ryan de Vreede/Krzysztof Ratajski
Mensur Suljovic (3) - Michael Rasztovits/Mervyn King
Joe Cullen (14) - Chris Dobey/Jamie Bain

 

Modus 2017:

Alle Turniere der European Tour werden nach dem folgenden Modus ausgetragen:

Seit 2014 steigen die Top 16 der Pro Tour Rangliste erst am Samstag in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Gewinner der fünf Qualifier-Turniere (UK Qualifier, West/South Qualifier, East Europe Qualifier, North & Baltic Qualifier und Host Nation Qualifier) aufeinander, die Sieger dieser 16 Spiele treffen am Samstag in Runde 2 auf die topgesetzten Spieler.

Freitag: 1. Runde:
1. Session: 8 Spiele der 1. Runde
2. Session: 8 Spiele der 1. Runde

Samstag: 2. Runde:
1. Session: 8 Spiele 2. Runde
2. Session: 8 Spiele 2. Runde

Sonntag: Finaltag:
1. Session: Achtelfinale
2. Session: 1/4-Finale, 1/2-Finale und Finale

Gespielt wird bei jedem Turnier im Modus Best of 11 Legs (first to 6).

Qualifikations Regeln:

Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die Top 16 der Pro Tour Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2. Runde am Samstag, alle 32 Spieler, die sich über ein Quali-Turnier qualifizieren, steigen am Freitag in Runde 1 in das Turnier ein.

PDC Pro Tour Order of Merit:
Die Top 16 der Pro Tour Order of Merit (Rangliste aller Pro Tour und European Tour Turniere) sind für den Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.

UK Qualifier:
18 Spieler haben die Chance, sich über ein internationales Qualifikationsturnier, welches in England stattfindet, für das jeweilige PDC Europe Event zu qualifizieren.
Spielberechtigte Spieler aus: England, Schottland, Wales, Nordirland, Irland und Nicht-Europäer mit PDPA-Mitgliedschaft

West/South Europe Qualifier:
Über diese Turniere können sich 8 Spieler vom europäischen Festland qualifizieren.
Spielberechtigte Spieler aus: Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal, Gibraltar, Andorra, Italien, San Marino, Monaco, Malta, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Griechenland, Zypern und Türkei

East Europe Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler aus : Russland, Ukraine, Weißrussland, Polen, Tschechien, Slowakei, Slovenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Kosovo, Moldawien und Georgien

North & Baltic Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen

National Qualifier (Host Nation Qualifier):
Damit immer auch Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus diesem Land.
Spielberechtigt sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des Austragungslandes.


Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, erfahrt ihr auf der Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv

 

Qualifizierte Spieler 2017:

Top 16 der Pro Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Michael van Gerwen
2. Peter Wright
3. Mensur Suljovic
4. Benito van de Pas
5. Dave Chisnall
6. Simon Whitlock
7. Alan Norris
8. Ian White
9. James Wade
10. Kim Huybrechts
11. Gerwyn Price
12. Jelle Klaasen
13. Michael Smith
14. Joe Cullen
15. Stephen Bunting
16. Cristo Reyes

UK Qualifier:
Ryan Searle
Jamie Bain
Darren Johnson
Kirk Shepherd
Chris Dobey
Stephen Burton
Mervyn King
Paul Nicholson
Diogo Portela
Mick McGowan
Ryan Meikle
Chris Quantock
Paul Harvey
John Bowles
David Pallett
Richie Corner
Kevin Painter
Adam Hunt

Eastern Europe Qualifier:
Krzysztof Ratajski

Nordic & Baltic Qualifier:
Veijo Viinikka

West/South European Qualifier:
Christian Kist
Ryan de Vreede
Dimitri van den Bergh
Jermaine Wattimena
John Michael
Michael Plooy
Jan Dekker
Michael Rasztovits

Host Nation Qualifier:
Robert Allenstein
Bernd Roith
Martin Schindler
Stefan Stoyke

Preisgelder European Tour 2017:

Ausgespielt werden insgesamt £135.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £25.000 (knapp 30.000 €) nach Hause. Im Vergleich zu den letzten Jahren gibt es aber eine große Änderung. Die gesetzten Spieler müssen ihr Auftaktspiel am 2.Turniertag gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Rangliste einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große Order of Merit sowie die European Order of Merit ein. Diese Spieler haben aber die Möglichkeit freiwillig auf ihre Setzposition zu verzichten und am Qualifier teilzunehmen, um so bei einer erfolgreichen Qualifikation sicheres Preisgeld zu erhalten.

Sieger: £25.000
Runner-Up: £10.000
Halbfinale: £6.000
Viertelfinale: £4.000
Achtelfinale: £3.000
2.Runde: £2.000
1.Runde: £1.000

Gesamt: £135.000

 

TV-Übertragung:

European Tour Turniere werden NICHT im TV übertragen. Es sind eher kleinere Turniere, sie sind nicht einmal in Großbritannien live zu sehen. Die einzige Möglichkeit diese Turniere zu verfolgen ist der offizielle, kostenpflichtige Livestream der PDC unter www.livepdc.tv. Außerdem übertragen auch diverse Wettanbieter wie auch der österreichische Streaminganbieter laola1.tv die Turniere der European Tour.

 

German Darts Championship - Archiv:

Alle Ergebnisse der letzten Jahre haben wir für euch in unserem Archiv aufgehoben:

 

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