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German Darts Championship 2011

Die German Darts Championship wurde am Anfang von der PDC in enger Zusammenarbeit mit deren deutschen Ableger, der GDC (German Darts Corporation) veranstaltet. Dieses Turnier war bei seiner Premiere im Jahre 2007 das erste PDC Major Turnier welches der seit Gründung der PDC (oder vorher des WDC) auf deutschem Boden ausgetragen worden ist.

Das Turnier wird im Gerry Weber Event- & Convention Center in Halle in Westfalen ausgetragen und ist im ersten Jahr vom DSF aufgezeichnet und anschließend ausgestrahlt worden. Im zweiten Jahr 2008 sollte das Turnier dann endlich auch live im TV übertragen werden, wozu es aber leider nicht gekommen ist so daß es von der zweiten Ausgabe des Turniers leider keine einzige TV Aufnahmen gibt.

Das Turnier war die ersten drei Jahre immer das letzte Major Turnier vor der PDC Dart WM und bot somit immer eine gute Gelegenheit für die PDC Profis sich noch einmal mit den anderen Teilnehmern im Rahmen eines großen Major Turniers zu messen um die jeweilige Form einschätzen zu können. Daher war in jedem Jahr auch die komplette Spitze der PDC Weltrangliste auf dem Turnier vertreten.

Das Turnier bot auch gleichzeitig immer den Rahmen für das GDC Final, denn im Anschluß an dieses Turnier stand in den ersten drei Jahren endlich der Gewinner der GDC Wildcard für die Ladbrokes.com PDC World Championship fest. Die Wildcard wurde jeweils an den am Ende des Jahres in der GDC Rangliste führenden Spieler vergeben.

Die erste Ausgabe des Turniers wurde von Rekord-Weltmeister Phil Taylor mit einem Average von 105,09 Punkten gewonnen. Gleich bei der ersten Ausgabe dieses Turniers wurden in der Vorrunde von Raymond van Barneveld und Jason Clark gleich zwei 9-Darter innerhalb einer Stunde erzielt. So etwas hatte es noch nie zuvor gegeben !

Bei der zweiten Ausgabe konnte sich Co Stompé im Finale gegen den Vorjahressieger Phil Taylor durchsetzen. Damit war er der einzige Spieler der es im Jahr 2008 geschafft hat ein Finale bei einem PDC Major Turnier gegen The Power zu gewinnen. Diesen einmaligen "Fehler" machte Phil Taylor aber bereits im Jahr 2009 wieder gut als er sich im Finale nie gefährdet mit 11:4 gegen Mervyn King durchsetzen konnte.

2010 wurde die German Darts Championship ausgesetzt, dafür findet das Turnier Anfang des Jahres 2011 wieder statt und wird dann dafür erstmals LIVE von Sport1 übertragen werden.

Außerdem haben sich die Regeln geändert, gesetzt sind die TOP 96 der aktuellen Order of Merit, alle weiteren Teilnehmer spielen Freitag Nachmittag so lange bis 32 Teilnehmer für die erste Runde feststehen. Am Freitag Abend treffen diese 32 Teilnehmer dann in der ersten Runde auf die an Platz 65-96 gesetzten Spieler. Die Sieger dieser Partien treffen dann Samstag Abend in der 2. Runde auf die an 33-64 gesetzten Spieler. Und die Gewinner der 2. Runde treffen Sonntag Mittag auf die Top 32 der Order of Merit. Anschließend geht es dann ganz normal im Einfach-KO weiter.

Auch wird das Turnier auf viel weniger Boards als sonst ausgetragen. So werden alle Spiele des Turniers auf lediglich 5 Boards gespielt, welche auf die Hauptbühne und 4 Nebenbühnen verteilt sind.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC / GDC
Veranstaltet seit: 2007
Location:
Gerry Weber Event- & Convention Center Halle / Westfalen
frühere Bezeichnungen:
bis 2011 Partypoker.com German Darts Championship
Häufigste Titelträger: Phil Taylor (2x), Co Stompé (1x)
Ranglisten Punkte für: PDC / GDC
Preisgeld:
100.000 £ (2011)
9-Darter: Jason Clark (2007), Raymond van Barneveld (2007)
Offizielle Homepage:
www.pdc-europe.net

 

Gewinner der letzten Jahre:

2011: -
2010:
ausgesetzt
2009:
Phil Taylor
2008:
Co Stompé
2007:
Phil Taylor

 

Preisgeldentwicklung der letzten Jahre:

Im folgenden der Vergleich der Preisgelder zwischen den letzten beiden Ausgaben des Turniers, dabei fällt auf daß es eine Umverteilung des Preisgeldes auf die vorderen Plätze gegeben hat. Während es ab dem 17. Platz satte Preisgelderhöhungen gibt gehen die Plätze 33-64, welche bisher zumindest mit 500 £ für ihre Mühen entlohnt wurden und auf denen sich öfters schon mal ein deutscher Spieler befand in Zukunft leer aus:

01. Platz: 24.000 £ (2009: 20.000 £ +4.000 £ = +20%)
02. Platz: 12.000 £ (2009: 10.000 £ +2.000 £ = +20%)
03. Platz: 8.000 £ (2009: 5.000 £ +3.000 £ = +60%)
05. Platz: 5.000 £ (2009: 3.000 £ + 2.000 £ = +66,66%)
09. Platz: 2.500 £ (2009: 2.000 £ + 500 £ = +25%)
17. Platz: 1.000 £ (2009: 500 £ = +50%)
33. Platz: 0 £ (2009: 500 £ = -100%)
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Gesamt-Preisgeld: 100.000 £ (2009: 100.000 £)

 

Alle Ergebnisse aus dem Jahr 2009:

Im folgenden haben wir für euch noch einmal alle Ergebnisse der 3. German Darts Championship hinterlegt:

Vorrunde:
Kryzsztof Kciuk 6-1 Roland Kurok
Kevin McDine 6-3 Robin Ferdinandus
Steve Evans 6-0 Markus Schonbein
Johann de Tree 6-0 Lothar Freiberger
Mark Webster 6-1 Huseyin Zengin
Norbert Grimm 6-4 Thomas Schrooer
Mario Masurka 6-3 Jordy Terburg
Stefanie Luck 6-0 Sebastian Lemmer
Andree Welge 6-3 Marko Balzer
Johnny Okken 6-2 Patrick Bulen
Stuart Bousfield 6-2 Par Riihonen
Rocco Maes 6-3 Erwin Renkema
Christian van Overdijk 6-4 Romano Ruggeri
Carsten Becker 6-2 Christian Kallinger
Sebastijan Pecjak 6-0 Frank Liebeton
Mensur Suljovic 6-5 Adrian Gray
Hannes Schnier 6-4 Darren Johnson
Robert Treffers 6-0 Norbert Dubbert
Kai Nithammer 6-5 Jon Archer
Maik Langendorf 6-0 Sven Oliver Beut
Gerhart Kremer 6-5 Christian Bober
Ingo Vogt 6-5 Michael Wolf
Barry Zander 6-5 Erwin Valks
Joe Cullen 6-3 Johann Honner
Krzysztof Ratajski 6-0 Gary Barnett
Gary Blades 6-0 Dave Ahmet
Carlos Rodriguez 6-5 Freddy de Geus
Antonio Alcinas 6-1 Dennis Koenen
Richard van Zijtveld 6-4 Jorg Neuwohner
Kieran Leal 6-2 Rolf Kaiser

1. Runde
Phil Taylor (1) 6-3 Tomas Seyler
Brendan Dolan 6-1 Andy Relf
Alex Roy (32) 6-2 Ron de Pijper
Kevin McDine 6-4 Kryzsztof Kcuik
Vincent van der Voort (16) 6-3 Dick van Dijk
Ryan de Vreede 6-1 Markus Riether
Steve Beaton (17) 6-1 Ali Dursun
Steve Evans 6-1 Helmut Bergoed
Adrian Lewis (8) 6-0 Detlef Barchannowitz
Dylan Duo 6-2 Christian Kruger
Andy Smith (25) 6-0 Rudiger Lohse
Mark Webster 6-4 Johann de Tree
Colin Lloyd (9) 6-4 Steve Hine
Wim Mink 6-4 Bobby Biemans
Wes Newton (24) 6-0 Christop Stehmann
Mario Masurka 6-1 Norbert Grimm
Terry Jenkins (5) 6-0 Mark Stephenson
Michael Klonhammer 6-2 Christoph Niederreiter
Michael van Gerwen (28) 6-0 Michael Hahn
Andree Welge 6-3 Stefanie Luck
Alan Tabern (12) 6-0 Mirko Wunder
Mark Carter Bye (Peter van der Broek timed out)
Wayne Jones (21) 6-3 Matt Clark
Stuart Bousfield 6-1 Johnny Okken
John Part (4) 6-0 Mike Roberts
Colin Monk 6-2 Michael Mehrer
Peter Wright 6-5 Tony Eccles (29)
Christian van Overdijk 6-3 Rocco Maes
Andy Hamilton (13) 6-2 Marko Puls
Paul Nicholson 6-1 Chris Thompson
Peter Manley (20) 6-0 Oliver Fricke
Sebastijan Pecjak 6-0 Carsten Becker
Raymond van Barneveld (2) 6-2 Bryan de Hoog
Steve Grubb 6-1 Mick McGowan
Barrie Bates (31) 6-0 Detlev Haut
Mensur Suljovic 6-4 Hannes Schnier
Robert Thornton (15) 6-1 James Adams-Bosch
Jyhan Artut 6-4 Marko Jovanovic
Denis Ovens (18) 6-2 Brian Jones
Andries Sterk 6-3 Robert Treffers
Ronnie Baxter (7) 6-2 Nick Fullwell
Dave Ladley 6-1 Ralf Landsmann
Co Stompe (26) 6-1 Reinhard Timmermann
Maik Langendorf 6-3 Kai Nithammer
Colin Osborne (10) 6-3 Remco van Eijden
Axel Vollmer 6-5 Klaus Dusterhus
Jamie Caven (23) 6-1 Kevin Wensink
Ingo Vogt 6-3 Gerard Kremer
Mervyn King (6) 6-1 Braulio Roncero
Julio Barbero Gonzalez 6-0 Hans Pfaff
Kirk Shepherd (27) 6-4 Willem Kralt
Joe Cullen 6-5 Barry Zander
Mark Walsh (11) 6-4 Olaf Fiss
Marko Kantele 6-4 Michael Rosenauer
Jelle Klaasen (22) 6-0 Thomas Gerock
Krzysztof Ratajski 6-2 Gary Blades
James Wade (3) 6-2 Jan van der Rassel
Bernd Roith 6-5 Steve Maish
Roland Scholten (30) 6-3 Darren Latham
Antonio Alcinas 6-2 Carlos Rodriguez
Kevin Painter (14) 6-0 Arron Monk
Toon Greebe 6-0 Co Stompe Jnr
Mark Dudbridge (19) 6-3 Kevin Munch
Richard van Zijtveld 6-3 Kieran Leal

2. Runde
Phil Taylor 6-3 Brendan Dolan
Kevin McDine 6-2 Alex Roy
Vincent van der Voort 6-4 Ryan de Vreede
Steve Beaton 6-0 Steve Evans
Adrian Lewis 6-2 Dylan Duo
Andy Smith 6-2 Mark Webster
Wim Mink 6-4 Colin Lloyd
Wes Newton 6-2 Mario Masurka
Terry Jenkins 6-1 Michael Klonhammer
Andree Welge 6-2 Michael van Gerwen
Alan Tabern 6-1 Mark Carter
Wayne Jones 6-0 Stuart Bousfield
John Part 6-3 Colin Monk
Peter Wright 6-2 Christian van Overdijk
Paul Nicholson 6-3 Andy Hamilton
Sebastijan Pecjak 6-2 Peter Manley
Raymond van Barneveld 6-2 Steve Grubb
Barrie Bates 6-2 Mensur Suljovic
Robert Thornton 6-4 Jyhan Artut
Denis Ovens 6-2 Andries Sterk
Ronnie Baxter 6-3 Dave Ladley
Co Stompe 6-2 Maik Langendorf
Colin Osborne 6-1 Axel Vollmer
Jamie Caven 6-1 Ingo Vogt
Mervyn King 6-2 Julio Barbero Gonzalez
Kirk Shepherd 6-3 Joe Cullen
Mark Walsh 6-0 Marko Kantele
Krzysztof Ratajski 6-5 Jelle Klaasen
James Wade 6-2 Bernd Roith
Roland Scholten 6-0 Antonio Alcinas
Toon Greebe 6-4 Kevin Painter
Mark Dudbridge 6-1 Richard van Zijtveld
Verlierer: 500 £

3. Runde
Phil Taylor 6-1 Kevin McDine
Vincent van der Voort 6-5 Steve Beaton
Adrian Lewis 6-5 Andy Smith
Wes Newton 6-0 Wim Mink
Terry Jenkins 6-3 Andree Welge
Alan Tabern 6-2 Wayne Jones
John Part 6-3 Peter Wright
Paul Nicholson 6-3 Sebastijan Pecjak
Raymond van Barneveld 6-2 Barrie Bates
Denis Ovens 6-4 Robert Thornton
Ronnie Baxter 6-3 Co Stompe
Colin Osborne 6-4 Jamie Caven
Mervyn King 6-4 Kirk Shepherd
Mark Walsh 6-4 Krzysztof Ratajski
James Wade 6-1 Roland Scholten
Toon Greebe 6-4 Mark Dudbridge
Verlierer: 1.000 £

Achtelfinale:
Phil Taylor 6-1 Vincent van der Voort
Adrian Lewis 6-2 Wes Newton
Terry Jenkins 6-5 Alan Tabern
Paul Nicholson 6-1 John Part
Raymond van Barneveld 6-3 Denis Ovens
Ronnie Baxter 6-2 Colin Osborne
Mervyn King 6-3 Mark Walsh
James Wade 6-3 Toon Greebe
Verlierer: 2.000 £

Viertelfinale:
Phil Taylor 8-6 Adrian Lewis
Paul Nicholson 8-3 Terry Jenkins
Raymond van Barneveld 8-5 Ronnie Baxter
Mervyn King 8-7 James Wade
Verlierer: 3.000 £

Halbfinale:
Phil Taylor 9-1 Paul Nicholson
Mervyn King 9-8 Raymond van Barneveld 
Verlierer: 5.000 £

Finale:
Phil Taylor 11-4 Mervyn King
Sieger: 20.000 £
Runner-Up: 10.000 £


Ergebnis Archiv:

Alle bisherigen Turnierergebnisse haben wir in unserem Archiv für euch gesammelt:

 

Wissenswertes:

Bei der ersten Ausgabe wurden bei diesem Turnier 2007 innerhalb von einer Stunde gleich zwei 9-Darter von Raymond van Barneveld sowie Jason Clark geworfen. Zwei perfekte Spiele in so kurzer Zeit hatte es noch nie zuvor bei einem einzigen Turnier gegeben.

 

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