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Dartn.de Newsflash - Ausgabe Nr. 110

Dienstag, 25. Januar 2022 18:04 - Dart News von dartn.de

Dartn.de Newsflash

Die 110. Ausgabe vom Newsflash bringt eine weitere Änderung im Masters-Teilnehmerfeld, sowie Updates zur PDC-Weltrangliste. Die World Senior Darts Championship wurde ausgelost, außerdem gibt es Neuigkeiten zum Veröffentlichungstermin der Premier League Teilnehmer. Die WDF hat ihren Spielplan der WM angepasst. Außerdem gibt es viele Interviews mit den neuen Tourcard-Gewinnern, sowie Sponsoren-Verträge für Ricardo Pietreczko und Florian Hempel.

Petersen ersetzt Aspinall beim Masters

Nachdem Danny Noppert bereits durch Simon Whitlock ersetzt wurde, gibt es mit Nathan Aspinall den zweiten Ausfall für das Freitag beginnende Masters. Aspinall hatte in den letzten Monaten anhaltende Probleme sowohl im Ellbogen als auch im Handgelenk seines Wurfarms, was "The Asp" auch bei der PDC-WM 2022 beeinträchtigte. Die Probleme mit dem Tennisellbogen sind mittlerweile behoben, die Sehnenentzündung erfordert allerdings weitere Behandlung, weshalb die Nr. 14 der Welt weiter pausieren muss. Als nächsthöchster Spieler der PDC Order of Merit rückt Devon Petersen nach, der sich auf Twitter wie folgt äußerte: "So wollte ich mich natürlich nicht für mein Masters-Debüt qualifizieren und ich möchte Nathan alles Gute für seine Genesung von seiner Verletzung und Danny alles Gute für die Geburt seines ersten Kindes wünschen. Alles in allem kann ich es kaum erwarten, am Freitag meine Gelegenheit zu nutzen."

Auslosung und Spielplan World Senior Darts Championship

Die Auslosung und der Spielplan für die World Senior Darts Championship wurden letzte Woche veröffentlicht. Dabei erhielten acht Spieler um Phil Taylor, Martin Adams, John Lowe und John Part für die erste Runde ein Freilos und greifen damit erst im Achtelfinale ins Turnier ein. Das Event beginnt am Donnerstag, den 03.02.2022 und wird auf Sport1 übertragen. Die komplette Auslosung und den Spielplan könnt ihr auf unserer [Turnierseite] einsehen. Auch das Teilnehmeld für das World Senior Matchplay hat sich erweitert. Neu mit dabei sind Bob Anderson, Kevin Painter und Peter Manley, für das World Senior Masters wurden Robert Thornton und Colin Monk bestätigt.

PDC Order of Merit Updates

Die PDC hat nach der Q-School nun ihre Ranglisten überarbeitet. Rausgefallen sind nun alle Spieler, die keine Tourkarte besitzen. Damit sind sowohl in der großen PDC Order of Merit, als auch in der Pro Tour Order of Merit vor dem ersten Players Championship der neuen Saison 92 Spieler mit Preisgeld geführt. In der PDC Order of Merit gab es keine Verschiebungen, in der Pro Tour Rangliste sind ein paar Super Series Events herausgefallen, für das erste Pro Tour Event der Saison werden mit Gabriel Clemens, Martin Schindler und Mensur Suljovic drei deutschsprachige Starter gesetzt sein, sofern alle melden.

Premier League Teilnehmer erst nach dem Masters

Die Fans warten normalerweise nur bis zum Abend des WM-Finals auf die Bekanntgabe der Premier League Teilnehmer. In diesem Jahr werden diese allerdings erst nach dem Masters vorgestellt. Es ist also gut möglich, dass wie im Vorjahr der Sieger einen Platz erhält. Barry Hearn bestätigte den Termin kurz und knapp auf Twitter mit dem Kommentar: "Nach dem Masters". Bis zum Premier League Start am 03. Februar bleibt somit wenig Zeit.

DPA-Tour beginnt im Februar

Die DPA hat ihre Pläne für die Saison in Australien veröffentlicht. Die Tour wird wieder in fünf einzelne Regionen unterteilt, über die man sich ins Hauptfeld für den eigentlichen WM-Qualifier spielen kann. Insgesamt finden fünf Wochenende mit jeweils drei Turnieren pro Region statt. Der Startschuss fällt vom 11.-13. Februar, bevor anschließend jeden Monat ein Wochenende gespielt wird. Das Turnier Nr. 15 findet dann jeweils am 12. Juni statt. Einen Termin für die weiteren Events gibt es nicht. Die Turniere kann man ab der KO-Runde (letzte 32) in einem Livestream auf der PDC.TV-Seite verfolgen.

Angepasster Spielplan WDF-Weltmeisterschaft

Die World Darts Federation hat den veränderten Spielplan für die Damen-WDF-Weltmeisterschaft bekanntgegeben. Aufgrund von Corona konnte die WM im Januar nicht austragen, gespielt werden soll nun ab dem 02. April im Lakeside. Das Eröffnungsspiel bei den Damen bestreiten dabei am Samstagnachmittag Paula Jacklin und Rhian O'Sullivan. Die Topgesetzte Deta Hedman steigt am 06. April (Mittwoch-Nachmittag) ins Turnier ein. Der Spielplan für das Herren-Turnier soll noch folgen. Den überarbeiteten Spielplan findet ihr auf unserer [Turnierseite].

Pietreczko unterschreibt bei mydartcoach

Ricardo Pietreczko hat sich bei der Q-School in Niedernhausen eine Tourcard für die kommenden zwei Jahre erspielt. "Pikachu" meldete sich auf Instagram zu seinem Erfolg zu Wort und verkündete gleichzeitig seine Vertragsunterzeichnung mit mydartcoach: "Danke an alle, die mich die Tage tatkräftig unterstützt haben und immer an mich geglaubt haben. Und des Weiteren ein großes Dankeschön an meinen neuen Sponsor und gleichzeitig Management von mydartcoach. Wir sehen uns auf der Tour."

L-Style verlängert unter anderem mit Florian Hempel

L-Style hat gleich mit mehreren Spielern verlängert und sie zu Premium-Spielern aufsteigen lassen, u.a. den Deutschen Florian Hempel. "Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass wir kürzlich die Verträge mit vielen unseren aktuellen Spieler verlängert haben! Eine besondere Erwähnung haben sich Ryan Searle, Florian Hempel und Jim Williams, unsere neuen Premium-Spieler verdient! Herzlichen Glückwunsch, Jungs! Die Arbeit ist noch nicht ganz getan, denn wir arbeiten noch an den Details mit vielen unserer anderen wichtigen Teammitgliedern! Wir hoffen, dass wir die großartige Arbeit mit ihnen allen fortsetzen können. Vielen Dank an das Team L-Style!", hieß es seitens L-style auf Instagram. Florian Hempel zeigte sich darüber ebenfalls sehr erfreut: "Ich habe meinen Vertrag bei L-Style um weitere Jahre verlängert und bin dabei dem Premium Team beigetreten. Ich bin überglücklich über diesen Schritt, denn ich fühle mich unglaublich wohl mit dem System von L-Style auf meinen Darts. Qualität, Optik und auch Kultur passen hier absolut perfekt zu mir. Es werden demnächst auch neue Players Flights auf den Markt kommen, aber alles zu gegebener Zeit. Meine aktuellen Flights findet ihr exklusiv bei Dreamdarts im Shop. Ich bedanke mich für das Vertrauen und bin sehr zuversichtlich mit L-Style an meiner Seite weiterhin erfolgreiche Darts spielen können."

Rodriguez sieht Dartsport nun endgültig als seinen Job an

Der Österreicher Rowby-John Rodriguez wird sich nun endgültig Vollzeit dem Dartsport widmen. "Letztes Jahr war ich nicht allzu enttäuscht von der Q-School, als ich keine Tourcard gewonnen habe. Aber so wie ich 2021 gespielt habe, wollte ich dieses Jahr eine gewinnen. Auch wenn ich bei der Q-School nicht so gut abgeschnitten habe, bin ich wirklich froh, meine Tourcard zurück zu bekommen. Ich habe meiner Freundin versprochen, dass, wenn ich eine Tour Card gewinne, Dart jetzt mein Job sein wird. Ich werde jeden Tag trainieren.“

Cameron Menzies zu seinem Tourcardgewinn

Nach vielen teilweise sehr unglücklich verpassten Anläufen hat es für Cameron Menzies bei dieser Q-School endlich mit dem Tourcardgewinn geklappt. Gegenüber Oche schilderte Menzies nochmal seinen Verlauf der Q-School und bewertete auch das Abschneiden seine Freundin Fallon Sherrock. "Letztes Jahr war ein Alptraum. Mein Vertrag lief nach der Q-School aus und ich machte mir Sorgen, dass Dunvegan mich aufgeben würde. Boss Tommy Gilmour muss zu Hause gesessen, sich manchmal die Haare gerauft und gesagt haben, dass der Junge verrückt ist. Aber dieses Jahr bin ich am Veranstaltungsort und außerhalb der Toiletten geblieben. Diesmal war ich viel älter und weiser! Ich habe dafür gesorgt, dass meine Toilettenpausen frühzeitig geplant waren, bevor ich gespielt habe. Ich habe es doppelt überprüft. Der erste Tag hat mir ein paar Punkte gebracht. Ich wusste danach, dass ein oder zwei Punkte definitiv genug sein können. Aber ein paar Jungs haben wirklich gut gegen mich gespielt und jede Niederlage hat mehr Druck auf das nächste Spiel ausgeübt. Es wurde nur immer schwieriger. Die Jungs, die sieben Tage dort waren, tun mir leid. Ich war nach vier Tagen fertig, also weiß ich nicht, wie sie sich nach sieben fühlen. Ich hatte einen freien Tag und bin am Montagmorgen wieder zur Arbeit gegangen. Aber es war psychisch anstrengend. Du bist früh auf den Beinen, trainierst und konzentrierst dich auf dein nächstes Spiel. Es ist sehr anstrengend.

Es ist eine große Erleichterung. Ich war schon oft so nah dran und bin froh, dass ich es endlich überstanden habe. Das war mein Ziel. Ich muss mich jetzt darauf konzentrieren, in der Rangliste zu klettern und für die Zukunft darauf aufbauen. Ich habe noch nie im Ally Pally gespielt, das wäre eines der großen Ziele. Ich möchte auch an TV-Turnieren teilnehmen, um in der Rangliste wirklich hochzusteigen. Die Jungs wie Alan Soutar und William Borland haben ihre Tourkarten bekommen und sich konzentriert. Man kann den massiven Unterschied sehen. Ich muss versuchen, diesem Beispiel zu folgen. Fallon hat ziemlich gut gespielt, sie hat einige gute Spieler geschlagen. Der Druck, dem sie ausgesetzt ist, ist größer als jeder andere, insbesondere durch die sozialen Medien. Aber ich denke nur, dass es ihr im nächsten Jahr oder so besser gehen wird. Für eine Dartspielerin ist sie noch recht jung. In den nächsten Jahren wird sie eine Tourkarte bekommen und von dort aus weitermachen. Wir haben eine Ähnlichkeit, wir spielen beide besser auf der Bühne. Meine besten Spiele waren auf der Bühne, ich weiß nicht warum. Ich denke, auf dem Floor denkt man mehr darüber nach. Auf der Bühne spielt man einfach.“

Sherrock froh über Unterstützung von Menzies

Ebenfalls gegenüber Oche zeigte sich Fallon Sherrock hoch erfreut über die Unterstützung von Freund Cameron Menzies. "Cameron treibt mich richtig an. Er sagt immer geh üben, geh üben, auch wenn ich müde bin. Er ruft mich sogar an, 'hast du heute nicht trainiert'? 'Kumpel, gib mir eine Pause'. Wenn wir zusammen sind, üben wir 2-3 Stunden. Wir helfen uns gegenseitig, wir brauchen uns in dieser Hinsicht. Wir lassen uns aber auch oft ablenken. Ich sitze da und langweile mich und er sagt 'Nein, du musst es tun'. Er ist so unterstützend. Es ist sehr schön, jemanden zu haben, der bereit ist zu helfen. Ich hatte nicht die Unterstützung, seitdem alles um mich herum passiert ist. Ich habe niemanden gehabt, es ist schön so, ich kann mich entspannen. Wir pushen uns gegenseitig, manchmal gebe ich es ihm richtig und dann verpasst er im Gegenzug fast einen 9-Darter. Ich bin nicht nervös. Nun, ich bin daran gewöhnt, ich weiß, was mich erwartet, ich weiß, was zu tun ist, um Druck auszuüben."

Nicholson kritisiert Social Media Umgang mit Sherrock

Paul Nicholson hat in seiner Kolumne bei Sporting Life den Umgang der sozialen Medien mit Fallon Sherrock kritisiert. "In der ganzen Fallon Sherrock Debatte geht es nicht um Fallon Sherrock als Person oder Spielerin. Ihr Name und ihre Leistungen werden von Social Media Nutzern und -Persönlichkeiten einfach als aufrührerisches Thema verwendet, um mit anderen zu interagieren. Es geht nicht um sie. Sie hat nichts getan, um irgendjemanden oder irgendetwas aufzuregen. Tatsächlich war sie von Anfang an edel. Sie hat Lisas Leistungen erwähnt, anderen gratuliert, ihre eigenen Leistungen gefeiert und ihr Bestes gegeben. Aber die Leute haben ihre Situation ausgenutzt und diesen giftigen Kessel verursacht, nur um sich relevanter zu machen. Offensichtlich gab es andere Experten wie Wayne Mardle und Laura Turner - sowie Spieler wie Peter Wright - die sie für die Auswahl in der Premier League stark gemacht haben, aber ihre Gründe basieren sehr fair auf ihrer unbestreitbaren Brillanz auf der Bühne im letzten Jahr und auch auf der unbestrittenen weit verbreiteten Anziehungskraft, die sie hat. Diesen gültigen Ansichten konstruktiv zu widersprechen ist in Ordnung, aber warum Hass verbreiten und jemanden verspotten? Und auf keinen Fall auf Fallon abzielen! Die Montagen von Sky Sports von Fallon, das ist nicht ihre Schuld und das sind auch nicht ihre Ideen. Sie ist jung, hat hervorragende Fähigkeiten, einen immensen Charakter und wird auch als Vehikel benutzt, um mehr Frauen ins Spiel zu bringen. Die Debatte um sie herum ist im Allgemeinen gut, aber leider entzündet sie die Aktivität in den sozialen Medien bis zur Toxizität. 'Warum wollen die Leute, dass sie scheitert? Vielleicht die britische Sportkultur?'"

Damian Mol über seinen Tourcardgewinn

Damian Mol hat sich bei der Q-School einen Schritt zu seinem Traum erfüllt. Der Niederländer sicherte sich bei der Q-School eine Tourcard über die Rangliste und sprach über seine daraus resultierenden Gefühle beim Medium BN De Stem: "Unbewusst ist da etwas zusätzliche Spannung, weil ich für einen Punkt neun Darts auf einem Doppel vorbeiwarf, um 4-1 zu führen. Nach dem entscheidenden Doppelwurf fiel eine Last von etwa 25 Kilo von meinen Schultern." Der Vater von Damian Mol verstarb vor Kurzem, für den 23-jährigen hat der Tourcardgewinn eine zusätzliche Bedeutung: "Ich habe eine Träne vergossen, ja. Mann, er wäre so stolz. Ich glaube, er hätte das ganze Haus zum Einsturz gebracht, wenn er noch da gewesen wäre. Das ist definitiv auch für ihn. Ich bin wirklich so glücklich darüber, ich kann es einfach nicht in Worte fassen. Aber ob das ein Traum ist? Nein, ist es nicht. Als Kind hat man keine Ahnung von einer Tourcard. Die Weltmeisterschaft auf der Bühne zu spielen, das ist mein Traum. Und das ist ein sehr großer Schritt, den ich getan habe, um diesen Traum wahr werden zu lassen." Erst vor zwei Jahren hat Mol laut eigener Aussage in dem Interview erstmals an das Profi-Dasein gedacht. Zuvor sah er sich immer als Halbprofi. Mol arbeite aktuell noch als Maler und sei mit seinem Chef sehr glücklich, da der Niederländer Freistellungen erhalten hat. Außerdem hätte er mehrere Anfragen von Managements bekommen.

Dimitri van den Bergh über Brian Raman

Auch Brian Raman hat bei der Q-School eine Tourcard gewonnen und darüber freute sich sein Landsmann und Major-Champion Dimitri van den Bergh sehr. Raman sagte dem belgischen Fernsehsender ATV: "Als ich das entscheidende Doppel getroffen hatte, war mir nicht sofort klar, dass ich eine Tourcard gewonnen hatte. Erst wenige Minuten später kam die Erkenntnis und es flossen Tränen. Dafür habe ich mein ganzes Leben lang gearbeitet, ein Traum ist wahr geworden." Dimitri van den Bergh sagte über seinen guten Freund: "Brian ist jemand, der sagt dass er kein Talent hat, aber er ist ein unglaublich harter Arbeiter. Ich kann ihn im Training immer nur sehr schwer schlagen." Raman bezeichnete den "Dream Maker" als sein Vorbild, da sie viel miteinander trainierten und gegeneinander spielten. Raman möchte daher "in seine Fußstapfen treten."

Danny Jansen zu seinem Pro Tour Debüt

Danny Jansen hat sich gegenüber dem Medium Tubantia zu seinem Pro Tour Debüt geäußert. Der 19-jährige Niederländer sagte: "Ich habe gut gespielt. Als ich mich einmal ins Finale gespielt hatte, wusste ich, dass die Tourcard sehr nah ist. Es kann aber auch einfach in die andere Richtung fallen, weil man den ganzen Tag lang werfen kann. Nach einer Woche war ich wirklich erschöpft. Das ist ein sehr spezieller Moment. Mein Vater war die ganze Woche bei mir, hat selbst ein kleineres Turnier gespielt, und war auch sehr emotional. Eine komplett andere Welt öffnet sich nun für mich. Ich werde mehr trainieren müssen als zuvor. Das größte Ziel ist es nun, in die Top 64 zu kommen. Aber wir werden einfach spielen und schauen was passiert."

Auch bei Darts Actueel gab Danny Jansen ein Interview. Dabei sprach er darübert, dass er während Corona vor allem mit Leuten aus der Nachbarschaft trainiert hat, unter anderem mit Christian Kist: "Ich habe mehr Stunden als sonst gearbeitet. Das müssen jetzt weiter ausbauen, weil wir in eine neue Periode kommen. Wir tun unser Bestes und damit sollte es gut sein. Natürlich wirst du Niederlagen erleiden, aber ich hoffe, es wird so schnell wie möglich auch der andere Weg sein. Ich persönlich denke, dass ich es kann, aber auch einige ernsthafte Niederlagen bekommen werde. Das wird dich hart machen."

Peter Wright zu seinen weiteren Zielen

Im Interview sprach der zweifache Weltmeister Peter Wright mit Oche über seine weiteren Ziele: "Ich bin nach dem WM-Sieg am Mittwoch nach Hause gekommen, habe das Auto ausgepackt und die Hühner ausgemistet. Es war auch schön, meine Hunde und Katzen zum ersten Mal seit Ewigkeiten wiederzusehen. Ich habe bereits neue Ziele. Ich brauche jetzt nicht viel zu sagen. Ich würde gerne die Premier League gewinnen, da habe ich meine Chancen zu oft verpasst. Es geht nicht um Geld, ich habe nicht einmal an die 500.000 Pfund für die Weltmeisterschaft gedacht. Ich liebe es einfach zu spielen und Titel zu gewinnen. Ich mache mir keine Sorgen um das Geld. Ich bekomme es sowieso nicht! Ich möchte einfach mehr Socken und Space-Jam-Boxershorts kaufen. Ich habe meine Glückshose für den Ally Pally vergessen und sie ist jetzt verschlissen. Ich weiß nicht, wie sie für den World Cup auswählen werden. Ob John Henderson die Wahl sein wird, weil er der Titelverteidiger ist? Ich weiß, dass Gary Anderson letztes Jahr abgelehnt hat, ob er sich entscheidet, dieses Jahr wiederzukommen? Das wäre fantastisch. Aber wenn es John oder Alan Soutar werden, er hat auch die Qualität und wird auch immer besser und besser, das ist großartig für das schottische Darts. Hoffentlich können wir Robert Thornton wieder auf Kurs bringen und ihn auch in der Rangliste wieder nach oben bringen.“

Ross Montgomery zu seinem überraschenden PDC-Wechsel

In einem Interview mit Lanarkshire Live Sport sprach Ross Montgomery über seinen für viele überraschenden Wechsel zur PDC. "Ich setze mich hin und unterhalte mich privat mit Alan Soutar über die Dinge. Er hat neulich auch mit mir gesprochen und er weiß wirklich, wie es ist, einen Job mit der Tour in Einklang zu bringen. Ich bin mir sicher, dass er mir helfen wird und ich werde mir auch ein paar andere Spieler aussuchen. Ich war mit Alan auf der ganzen Welt, habe im Laufe der Jahre zusammen für Schottland gespielt und solche Dinge, also sind wir gute Freunde. Du musst auf dieser Tour weiter gewinnen. Das Geld wird dir nicht einfach so geschenkt. Die Kosten werden unglaublich sein und deshalb muss ich mit meinen Sponsoren sprechen. Die Möglichkeit, viel Geld zu gewinnen ist da, aber wenn man keine Spiele gewinnt, bekommt man keinen halben Cent. Ich weiß mit Sicherheit, dass einer meiner Sponsoren mir sagen wird, dass ich aufhören muss, Zäune aufzuhängen, dies zu graben, das zu bohren, weil ich auf meine Hand aufpassen muss und ich bin auch nicht mehr jung. Ich muss meinen Job vielleicht überprüfen. Im Februar steht Arbeit an und ich habe Stammkunden, die dies und das erledigt haben wollen. Ich muss mich hinsetzen und darüber nachdenken, weil ich vorsichtig sein muss. Es hat keinen Sinn, für viel Geld gesponsert zu werden und sich den Finger zu brechen oder einen Nagel durch die Hand zu bohren. Ich weiß, dass Leute einige Dinge darüber gesagt haben, dass ich zur PDC gehe, aber ich lese nicht wirklich viel in den sozialen Medien, weil es da draußen viele Sesselprofis gibt, die dich nur trollen wollen. Ich denke es ist überraschend, weil ich so viele Jahre lang dem anderen Feld treu geblieben bin, aber ich wusste in mir selbst, dass das Spiel da ist. Bei der Q-School hat einfach alles für mich funktioniert. Es gab Hunderte von netten Nachrichten, die mir gratulierten und einige sagten, es muss ein schlechter Tag für mich gewesen sein, um zu gewinnen. Aber am Ende des Tages kümmere ich mich um nichts davon. Ich mache einfach weiter und freue mich auf das, was vor mir liegt.“ 

Gary Anderson blickt auf seinen ersten WM-Titel zurück und heiratet

Zusammen mit SkySports blickte Gary Anderson in "Story of the Walk-on" u.a. auf seinen ersten WM-Titel zurück: "Ich habe keine Ahnung, ich weiß nicht, wie lange ich meinen Walk-on-Song schon habe. Ich weiß nicht, wie lange ich das Lied benutzt habe, ich weiß nicht, wie ich es bekommen habe. Es kam einfach irgendwie und ich gewöhnte mich daran. Ich denke, der beste Moment war wahrscheinlich, nachdem ich meinen ersten Weltmeistertitel gewonnen und in Schottland in der Premier League gespielt hatte. Wenn man will, dass alles an seinem Körper sich aufrichtet, war das die Nacht. Es war fantastisch, es ist noch heute so. Martin Fitzmaurice hatte sich eines Tages mal geirrt und ich bin zu "Grease Lightning" aufgelaufen. Gott ruhe seine Seele. Das war ein bisschen peinlich.“ 

Unterdessen heiratete Anderson in den letzten Tagen seine langjährige Freundin Rachel Ford, mit der er die beiden Kinder Tai und Cheylea hat.

Emma Paton zum neuen Premier League Format

Sky Sports Moderatorin Emma Paton äußerte sich in einer Kolumne bei SkySports zum neuen Premier League Format: "Wie aufregend ist das neue Format!? Nach einer dramatischen Überarbeitung könnte die diesjährige Premier League die bisher beste sein. Obwohl mit nun nur noch acht dieses Jahr weniger Spieler involviert sind, ist uns mehr Drama als je zuvor garantiert und ich finde es großartig, dass die Zuschauer an jedem Veranstaltungsort jede Woche ihr eigenes Miniturnier bekommen. Also, wer sind die acht? Barry Hearn bestätigte auf Twitter, dass wir es nach dem Masters herausfinden werden und wer weiß, vielleicht könnte sich jemand in die Auswahl einarbeiten, wenn er dort gut abschneidet. Aber da dies eine Vorhersage sein soll, sollte ich wohl meine acht Namen rauswerfen. Ich gehe für Gerwyn Price, Peter Wright, Michael van Gerwen, James Wade, Michael Smith, Gary Anderson, Rob Cross und Jonny Clayton."

John O'Shea blickt auf die Q-School zurück

Im Weekly Dartscast hat John O'Shea auf die Q-School zurückgeschaut: "Es war nur eine Achterbahnfahrt, nicht wahr, auf und ab. Keine Punkte am ersten Tag, dir gehen ziemlich schnell die Tage aus. Ich nehme an, dass ich sogar mit dem zweiten Tag der First-Stage, Glück hatte, das Viertelfinale zu erreichen. Also hatte ich einen freien Tag zwischen bis zur Final-Stage. Ich war dankbar für diesen freien Tag. Ich habe mich sehr gut gefühlt, aber mein Knöchel meldete sich, als ich 4:3 gegen Ross Montgomery vorne war. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, meine Darts gingen quer übers Board. Ich tat Eis und ein Hitzepaket darauf, wir schnallten es für den folgenden Tag an. Es war fein, es war einfach eines dieser Dinge, viel was drumherum passierte und Darts. Die Nacht vor dem Tourcardgewinn mit sechs Punkten wusste ich, dass es wohl reichen wird. Gegen Shaun Griffiths war ich viel ruhiger. Ich habe eine 5:2-Führung vergeben und er hat sehr gut gespielt. Er blieb dran und nutzte seine Chancen. Ich hatte drei Darts auf die Doppel 8, verpasste diese und das war es. Danach ging ich hinaus und setzte mich hin. Ich habe eine Weile nur geträumt. Ich klickte auf mein Telefon, aktualisierte es und sah meinen Namen grün werden. Es war niemand am Tisch, ich hatte einen Moment, um mich zusammenzureißen, ich war total begeistert." Für ihn steht das World Masters aber noch darüber, der Tourcardgewinn sei lediglich eine gute Sekunde. Im Vergleich zu seiner Tour-Erfahrung sagte der Ire, dass er nun ein viel besserer Spieler sei."

Hendriks glaubt an seine Chancen bei der PDC

Jimmy Hendriks glaubt an seine Chancen bei seinem Comeback auf die Pro Tour. Nach dem ersten Tag hatte "Captain Jimmy" keine Punkte: "Ich hatte im Kopf, dass ich bei meinem ersten Tourcardgewinn ebenfalls einen schlechten Start hatte." Hendriks verspielte an Tag 1 eine 4:0-Führung. "Am zweiten Tag kam das Glück zurück, ich war zweimal mit 4:5 zurück und drehte den Rückstand. Nach dem Spiel gegen Damian Mol an Tag 4 kam dann der Gedanke, dass ich es zu 100% geschafft habe und alles was du zuvor getan hast, fiel zurück. Alle Emotionen kamen auch darüber, du hast so lange trainiert und darauf hingearbeitet. Ich denke, dass ich gut genug für die PDC-Tour bin, speziell für einen längeren Zeitraum. Ich habe die WDF bewusst nicht gespielt, weil ich das jahrelang gemacht habe und das nicht mehr mein Ding ist. Ich möchte einfach zu den besten 128 Spielern der Welt gehören und zeigen, was ich kann. Ich denke, ich kann das schaffen, wenn ich tue, was ich kann."  Hendriks will nun möglichst schnell in die Top 64 kommen und sein Ziel sei der Gewinn eines Pro Tour Turniers. Über gute Floor-Ergebnisse will sich "Capatin Jimmy" zu den Majors am Jahresende spielen.

Jules van Dongen über seine Pro Tour Pläne

Auch Jules van Dongen hat über die Q-School und seine Pro Tour Pläne der nächsten zwei Jahre geredet. Die First-Stage sei bei ihm vom Scoring her weit weg vom Normalen gewesen. Dafür seien die Doppel umso besser gewesen: "Ich habe nun einen Plan bis zum Jahresende. Für die erste Pro Tour bleibe ich in England, für die zwei Wochenenden und bin dann bei den UK Open zurück. Es kommt auch etwas darauf an, wie die Euro Tour Qualifiers laufen. Wir sind noch nicht so ganz sicher, es kommt darauf an, wie die Gespräche auf Arbeit laufen. Kann ich das kombinieren oder muss ich mit der Arbeit aufhören? Ich habe für mich beschlossen, dass ich rausgehen werde und nicht in Teilzeit arbeiten will. Ich muss viel mehr trainieren als aktuell. Ich werde alles dafür tun, vielleicht schaue ich nach einem Appartment in England, um eine Basis zu haben. Aber ich bin noch nicht sicher."

Robert Thornton glaubt an ehrgeizigen Phil Taylor

Robert Thornton geht davon aus, dass Phil Taylor sich gut auf die World Senior Darts Championship vorbereiten wird. "Ich kenne Phil, das ist eine neue Trophäe und er will zuerst seinen Namen drauf haben. Er wird diese Dartscheibe zerlegen. Er wird es sich sicher nicht leicht machen. All diese Jungs im Turnier sind sehr fähig. Sie haben die Siegermentalität und den Kampfgeist. Es wird sehr schwer sein, gegen Bob Anderson zu spielen, das gilt für alle. Ich weiß, dass ich gut spiele. Ich werde nicht weiter so gut werfen und weiter verlieren. Ich bin der Rookie unter diesen Senioren, das Frühlingshuhn. Es fühlt sich an wie neugeboren zu sein! Ich freue mich darauf, weil sie alle großartige Jungs sind, es wird eine entspanntere Atmosphäre sein, aber wir werden alle immer noch gewinnen wollen, vertrau mir. Du wirst dort hineingehen und es ist wie ein Schritt zurück in die Vergangenheit, eine Zeitreise. Fast eine Dämmerungszone!", so Thornton gegenüber Oche.

Jamie Clark zu Unicorn

Unicorn hat mit Jamie Clark einen weiteren Tourcard-Inhaber unter Vertrag, das teilte der Hersteller auf seiner Facebook-Seite mit. Der Schotte gewann bereits ein Challenge Tour Turnier und hat jetzt seine Tourcard als Ranglistenführender für die kommenden zwei Jahre sicher.

Joey Lynaugh Teil des Elite1 Teams

Joey Lynaugh wurde in das Elite1-Team von Target aufgenommen. Der Nordamerikaner sagte: "Es fühlt sich absolut großartig an, ich habe immer davon geträumt einer Marke wie Target beizutreten und Teil eines Teams mit besonderen Spielern und Weltmeistern zu sein." Lynaugh ist 20 Jahre alt und spielte sich bei der CDC-Tour im Vorjahr auf Rang 22. Im nächsten Jahr will er auch an der Q-School teilnehmen. James Tattersall, der Manager von Target, erwartet von Lynaugh ein ähnliches Talent wie bei seinen Landsleuten Danny Baggish und Danny Lauby.

https://twitter.com/devon_petersen/status/1355093430951682050?s=20

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