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Super Series: Price dominant zum Titel

Montag, 2. August 2021 19:40 - Dart News von dartn.de

Gerwyn Price Super Series 6 Tag 1

Gut eine Woche nach dem World Matchplay ging die Super Series in ihre sechste Runde. Zum Auftakt der dieses Mal nur dreitägigen Turnierserie sicherte sich ein glänzend aufgelegter Gerwyn Price im Entscheidungsleg den Titel, auch wenn er im Endspiel gegen Damon Heta einem 0:4- und 2:6-Rückstand hinterherlaufen musste. Mit Gabriel Clemens und Max Hopp entschieden zwei Deutsche ihre Boards für sich, im Achtelfinale war allerdings für beide auch Schluss.

Price schlägt nach sensationellem Comeback im Finale wieder auf Super Series zu

Einen Sahnetag erwischte Weltmeister Gerwyn Price mit neuer Ausrüstung. Eine Kostprobe gab es auch im Finale gegen Damon Heta, in welchem der Waliser schon mit 0:4 und 5:7 hinten lag. Bei eigenem Anwurf ging Price sehr schludrig mit den Doppelchancen um und kassierte prompt die Quittung. In 15, 17, 18 und 14 Darts marschierte Heta souverän auf die Hälfte der benötigten Legs zu. Im fünften Leg traf nun auch Price ein Doppel, doch Heta konnte mit eigenem Anwurf den Abstand von vier Legs halten. Zwei Holds in jeweils 15-Darts wirkten wie ein Weckruf für Price, der nun in 11, 12 und 12 Darts aufdrehte, darunter auch ein 144er Finish zum 5:6. "The Heat" unterbrach diesen Lauf in 15 Darts, doch unwiderstehlich erzwang Price mit zwei 11-Dartern das Entscheidungsleg. In diesem konnte die Nummer 1 der Welt seinen Anwurf in 13 Darts in den Titel ummünzen. Am Ende stand auf der Seite von Price ein Average von knapp 108 Punkten, doch dies war nicht sein höchster an diesem Tag. Im Halbfinale zerlegte er Ian White mit einem 113er Punkteschnitt mit 7:3. In den Tag startete Price ebenfalls mit drei dreistelligen Averages: Beim 6:3 gegen William O'Connor, sowie dem 6:1 gegen Lukas Wenig und dem 6:4 gegen Martin Schindler war dies der Fall. Gegen Luke Humphries (6:2) wurde es auch deutlich, nur Callan Rydz im Viertelfinale forderte ihn bis in den Decider. Für Heta war der heutige Run ins Finale Balsam für die Seele, nachdem er doch mehr zu kämpfen hatte zuletzt. Bis ins Finale gab er nie mehr als drei Legs ab: Nach Ryan Murray (6:2), Luc Peters (6:3), Scott Waites (6:2), Max Hopp (6:3) und Ritchie Edhouse (6:3) war auch Krzysztof Ratajski (7:2) chancenlos.

Der amtierenden World Matchplay Champion Peter Wright strich bereits in der zweiten Runde beim 5:6 gegen James Wilson die Segel. Ärgerlich verlief der Tag auch für Michael van Gerwen, der im Boardfinale trotz 112er Averages knapp mit 5:6 gegen Daryl Gurney unterlag. Seinen bis dato besten Lauf hatte dagegen Lewis Williams mit seiner Viertelfinalteilnahme. Ritchie Edhouse erreichte diese Runde hingegen bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.

Clemens mit Höhen und Tiefen

Seinen besten Run seit Mitte Juni produzierte Gabriel Clemens heute mit einer Achtelfinalteilnahme. Gleich zu Beginn wurde er von Justin Pipe gefordert und konnte "The Force" erst im Entscheidungsleg bezwingen. Dabei lief für Clemens zunächst alles nach Plan und erspielte sich in 17, 14 und 15 Darts bereits die halbe Miete. Doch auch Pipe erwischte an sich einen guten Tag und hielt seine zwei Vorteile in 15 und 11 Darts, Clemens legte dazwischen einen 14-Darter ein. Mit einem 150er Finish zum 15-Darter sorgte der Engländer für ein weiteres Highlight, ehe der Average beider nach einem schwachen Leg in den Keller fiel. Am Ende hatte der Mann aus Taunton das glücklichere Händchen und erspielte sich das 4:4 in 24 Darts. In 17 Darts behielt Clemens die Nerven, Pipe forcierte in 12 Darts das Entscheidungsleg. In diesem nutzte erneut der Saarwellinger seinen Vorteil und brachte den Sieg in 13 Darts unter Dach und Fach.

Wesentlich angenehmer verlief das Duell gegen Kai Fan Leung, das er mit 6:1 für sich entscheiden konnte. Nach zwei 18-Dartern ließ Clemens einen 13-Darter zum 3:0 folgen, brachte in zwei Aufnahmen allerdings 124 Rest nicht vom Board. Leung ergriff seine Chance zu einem 117er Finish. Clemens konterte umgehend mit einem 111er Checkout seinerseits und ging in der Folge etwas glücklich mit 5:1 in Front. Den Höhepunkt gab es zum Abschluss, der Saarländer checkte 160 zum Match.

Das Board entschied die deutsche Nummer 1 mit 6:3 gegen Mike De Decker für sich. Ohne große Gegenwehr stellte er auch hier schnell auf 3:0, ehe ihm De Decker ein 106er Finish um die Ohren haute. In 16 und 13 weiteren Pfeilen gelang dem Belgier gar der 3:3-Ausgleich. Doch nun war wieder Clemens am Zug und der 37-Jährige spielte sich in 15 und einem starken 11-Darter wieder in Führung. 18 geworfene Darts später war der Achtelfinaleinzug perfekt. Dort bekam er es mit dem Youngster Callan Rydz zu tun, der hier beim 4:6 einen Ticken besser war. Zwei Breaks standen nach vier Legs auf beiden Seiten, Rydz benötigte dafür insgesamt nur 25 Darts, Clemens immerhin 15 und 17 Darts. Rydz war es auch, der in 13 Darts erstmals seinen Anwurf verteidigen konnte, Clemens überzeugte mit einem 106er Checkout zum 15-Darter. "The Riot" war weiter bei eigenem Anwurf unantastbar und produzierte einen 13-Darter, dem Clemens mit einem 15-Darter entgegnete. Ein 16- sowie 15- Darter besiegelten schließlich Clemens' Schicksal.

Hopp gewinnt nach langer Durststrecke wieder sein Board

Erstmals seit Ende 2019 gelang Max Hopp wieder ein Achtelfinaleinzug auf der Pro Tour. Ein überschaubarer Auftritt gegen Jake Jones reichte zum Sprung in die Preisränge. Beim 6:3-Erfolg gab Hopp dabei zunächst einen 2:0-Vorsprung inklusive 13-Darter wieder ab, konnte aber trotz Doppelproblemen dank der besseren Aufnahmen zuvor beim Stand von 2:2 drei weitere Legs in Folge für sich entscheiden. Jones sicherte sich zwar sein drittes Leg noch in 13 Darts, doch Hopps abschließenden 16-Darter hatte der Engländer nichts mehr dagegenzusetzen.

Für ein kleines Ausrufezeichen sorgte der "Maximiser" in Runde 2 gegen Jonny Clayton, den er mit 6:4 bezwingen konnte, wobei sich Clayton weit abseits seiner Jahresform präsentierte. Spielentscheidend war Leg 1, in welchem Hopp nach verpassten Bull-Finish auf beiden Seiten die 25 im Gegensatz zu Clayton auf Null brachte. In 19 Darts veredelte Hopp dieses frühe Break. Im restlichen Spiel gab es schließlich so gut wie keine Breakmöglichkeiten mehr. Hopp verteidigte seine Anwürfe in  17, 16 sowie 13 Darts. Clayton benötigte 15, 17 und 18 Darts. In 14 Darts zum 4:5 stellte "The Ferret" nochmal sein Können unter Beweis, leistete sich aber im zehnten Leg ungewöhnlich schwache Scores, sodass Hopp in 23 Darts einen seiner zahlreichen Matchdarts endlich im Ziel unterbringen konnte.

Gegen Dave Chisnall erfolgte eine leichte Leistungssteigerung, die ihm schließlich auch zum engen 6:5-Erfolg brachte. Nach drei Holds zur jeweils sechsten Runde breakte Hopp zwar in 14 Darts, jedoch konterte Chisnall umgehend in 13 Darts und glich in 15 Darts zum 3:3 aus. Von der deutschen Nummer 2 gab es nun einen 11-Darter zu bestaunen, der durch einen 13-Darter seines Gegners egalisiert wurde. In 15 und 13 Pfeilen behielten die Anwerfenden weiter ihre Nerven, ehe schließlich Hopp mit den Darts in 14 Darts die nächste Runde erreichte.

Dort wartete auf den ehemaligen Jugend-Weltmeister Damon Heta, der ihm mit 3:6 die Grenzen aufzeigte. Nach zwei Holds zur fünften Aufnahme startete "The Heat" mit 16, 14 und 16 Darts eine kleine Serie. Diese konnte Hopp in 13 Darts zwar unterbrechen, doch der Schaden durch dieses Break war zu groß. Heta konnte in 18 Darts zum 5:2 halten und haute nach Hopps 17-Darter noch einen 12-Darter zum Sieg raus.

High-Finish Schindler kann Price nicht ärgern

Richtig gut präsentierte sich heute auch Martin Schindler, auch wenn bereits in Runde 3 Schluss war. In einem durchaus kuriosem ersten Spiel gegen John Brown behielt Schindler dabei mit 6:4 die Oberhand. Mit einem 11-Darter startete "The Wall" stark ins Turnier, doch auch Brown ließ sich in 15 Darts nicht lumpen. Schindler verteidigte dann erneut seinen Anwurf, dieses Mal in 16 Darts. Allerdings wollten im Anschluss die Doppel auf seiten des Deutschen nicht mehr fallen. Stattdessen erspielte sich Brown eine 4:2-Führung dank dreier Legs zwischen 16 und 21 Darts. Doch nun drehte auch Schindler wieder auf und der 24-Jährige feuerte zwei 13-Darter sowie einen 14-Darter ins Board. Erst im zehnten Leg ließ er wieder Checkdarts seines Gegners zu, doch auch Brown verfehlte den Doppelring zweimal und so rettete Schindler den Sieg vor dem Decider ins Ziel.
Gegen einen glänzend aufgelegten Chris Dobey, der in der vergangenen Super Series seinen Debüt-Titel einfahren konnte, sicherte sich Schindler mit mehreren Mega-Finishes, darunter auch eines im Entscheidungsleg, den Einzug ins Boardfinale. Hierbei musste er ein frühes Break in 15 Darts in 14 Darts wieder abgeben. In Leg 3 produzierte der Strausberger bereits das erste hohe Finish. Dobey haute er dabei ein 150er Checkout um die Ohren, als dieser bei 8 Rest stand. Unbeeindruckt davon erhöhte "Hollywood" die Schlagzahl und überzeugte mit einem 11- sowie 10-Darter zum 3:2. Mit einem 80er Finish nutzte er nun Schindlers verfehlte Doppel aus. Im achten Leg knallte es erneut, dieses Mal nullte Schindler 152 Rest zum 15-Darter und schaffte den 4:4-Ausgleich in 16 Darts. Mit einem 146er Finish zeigte sich der Deutsche weiter eiskalt und ließ Dobey erneut auf einem Doppel zurück. Den ersten Matchdart verpasste der Zweite der Youth WM 2018 bei 119 Rest hingegen - Dobey feuerte nun ein 106er Finish ins Board - und musste den Umweg über den Decider gehen. In diesem setzte Dobey nun auch einen Matchdart daneben und Schindler setzte fast schon erwartungsgemäß mit dem fünften Highfinish - 120 es dieses Mal - den Schlusspunkt.

Leichter wurde es nicht, denn in der dritten Runde wartete Gerwyn Price. Diesem bot Schindler zwar einen harten Kampf, doch zeigte der Waliser beim 4:6 seine ganze Klasse. Bis ins siebte Leg blieb alles in Reihe, dabei blieben beide Spieler bei eigenem Anwurf unantastbar, insbesondere "The Iceman" glänze mit zwei 12-Dartern sowie einen 13-Darter. Das Break zugunsten des zweimaligen Grand Slam Champions fiel in 15 Darts, ehe er in 13 Darts auf 5:3 stellte. Einen Matchdart überstand Schindler und verkürzte auf 4:5, doch mit einem 111er Finish zur fünften Runde machte Price seinen Achtelfinaleinzug perfekt.

Hempel übersteht erneut Boardfinale nicht

Weiter als bis ins Boardfinale will es für Florian Hempel noch nicht gehen. Trotz ansprechender Leistung muste er erneut nach der dritten Runde die Halle verlassen. Ein Spektakel lieferten sich Hempel und Mervyn King im Erstrundenduell. Bei Hempels 6:4-Sieg spielten dabei beide einen dreistelligen Average. Kings 17-Darter zum Auftakt sollte dabei das schlechteste Leg der Partie bleiben. Denn Hempel meldete sich nicht nur mit einem 10-Darter in der Partie an, sondern konterte Kings 12-Darter ebenfalls mit einem solchen. Nach zwei Holds zur jeweils fünften Runde ging erneut der Engländer in 17 Darts in Führung. Hempel hielt in 14 Darts erneut dagegen und nutzte hierauf seine erste klare Breakchance: King verfehlte 161 auf Bull und konnte auch die 25 Rest nicht zumachen. Im Gegenzug checkte der Kölner seine 16 Rest und ließ aufgrund seines dritten 14-Darters in Serie nichts mehr anbrennen. Im Anschluss musste er sich mit Rusty-Jake Rodrguez messen und konnte dieses Duell knapp mit 6:4 für sich entscheiden. Ein 120er Finish bedeutete das frühe Break für Hempel, nachdem Rodriguez drei Checkdarts verfehlt hatte. Nach einem 15-Dart Hold kam auch Rodriguez mit einem 13-Darter in Fahrt. Ohne ein weiteres Break ging die ordentliche Partie zu Ende, Hempel ließ in 17, 18, 14 und 15 Darts nichts anbrennen, auch Rodriguez zeigte zumindest sein Können mit Holds in 13, 15, 17 und 14 Darts. Stilecht beendete Hempel dabei die Partie mit einem 170er Finish - und ließ Rodriguez bei 24 Rest zurück.

In Krzysztof Ratajski wartete ein Mann im Boardfinale, der beim World Matchplay seine Form wiedergefunden hat. Dementsprechend hart wurde dieses Spiel, wobei Hempel mit 3:6 unterlag. Ein geschenktes Break in 19 Darts konnte er nicht verteidigen und kassierte das Re-Break zum 2:2 ebenfalls in der siebten Runde. Ratajski legte nun einen Zahn zu und sprintete in 11, 15 und 12 Darts inklusive 131er Finish davon. Der Deutsche hielt nochmals in 13 Darts, konnte die Partie aber nicht ins zehnte Leg retten. Stattdessen gewann Ratajski das Board in 17 Darts.

Wenig fällt Price zum Opfer

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr überstand Lukas Wenig die erste Runde auf der Tour. Zum Auftakt in seine zweite Super Series Teilnahme schlug er Österreichs Harald Leitinger mit 6:3. Mit einem frühen Break, in welchem er vergebene Checkdarts seines Gegners ausnutzte, legte er den Grundstein des Erfolgs und legte in 15 Darts auf 3:0 nach. Einen weiteren Breakdart vergab er im Anschluss, sodass auch Leitinger auf das Scoreboard kam. Nach zwei Holds löschte der Deutsche 115 Rest zum 5:2 und machte den Sack im neunten Leg in 17 Darts zu, nachdem Leitinger zwei weitere Checkdarts nicht in ein Leg ummünzte.

Chancenlos war er in Runde 2 jedoch dann gegen Gerwyn Price. Gegen den amtieren Weltmeister setzte es eine 1:6-Niederlage. Dabei hatten beide im ersten Leg massive Doppelprobleme, jedoch gelang Price das Break in 23 Darts. Trotz dieses Auftakts hievte Price seinen Average noch auf über 104 Punkte: Dies gelang ihm dank einer Sequenz von 13, 14, 15, 11 und 12 Darts. Nur im dritten und siebten Leg durfte sich Wenig auf den Doppeln probieren, was ihm auch nur einmal zu einem 13-Darter in Leg 3 gelang. Damit stand am Ende das deutliche Ergebnis nach bereits sieben Legs fest.

Lerchbacher übersteht Runde 1 nicht

Wirklich ins Rollen kommt Zoran Lerchbacher weiterhin nicht. Auch heute musste er eine Auftaktniederlage hinnehmen. Beim 3:6 gegen Luke Woodhouse war ein deutlicher Klassenunterschied beobachtbar, der sich auch im Averageunterschied von stellenweise 20 Punkten widerspiegelte. Dabei gelang "The Hypercane" noch ein Break in 15 Darts in Leg 1. Doch anschließend kam die Scoring-Power abhanden und Woodhouse holte sich vier Legs in Folge mit höchstens 15 Darts. Das 5:1 konnte "Woody" nicht umsetzen, so konnte Lerchbacher in schmeichelhaften 21 Darts verkürzen. Mit einem 110er Finish rettete Woodhouse seinen Anwurf und nullte 74 Rest zum Sieg.

Rusty-Jake Rodriguez geht gegen Hempel raus

Als einziger der fünf österreischen Starter konnte heute Rusty-Jake Rodriguez einen Sieg einfahren. Zum Auftakt schlug er einen extrem schwachen Peter Hudson, der nur einen 67er Average produzierte, klar mit 6:1. Mit 19 und 14 Darts ging Rodriguez ohne Probleme mit 2:0 in Führung, konnte innerhalb von vier Aufnahmen jedoch 40 Rest nicht nullen. So ging das dritte Leg in 24 Darts an Hudson. Doch dies änderte wenig am Verlauf des Duells. Rodriguez erhöhte in 15 und 14 Darts weiter, ehe zwei schwache Legs über 20 Pfeile zum deutlichen Sieg reichten. Gegen Hempel folgte schließlich die Niederlage im Nachbarschaftsduell.

Rowby-John Rodriguez verschläft Start und fliegt

Seine vierte Auftaktniederlage in fünf Auftritten musste Rowby-John Rodriguez heute gegen Steve Lennon hinnehmen. Das 4:6 war einem langsamen Start geschuldet, denn ein Sieg wäre auch durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Stattdessen setzte Rodriguez im zweiten Leg mindestens vier Pfeile neben das anvisierte Doppel und kassierte damit ein Break, das er dem restlichen Spiel hinterherlief. Lennon hingegen führte in 15, 16 und 18 Darts zügig mit 3:0. Ein 90er Finish brachte "Little John" sein erstes Leg, doch Lennon verteidigte seinen Anwurf stark in 13 Darts. Mit einem 102er Finish zum 15-Darter verdoppelte Rodriguez seine Legausbeute. Nach zwei mehr oder weniger stark gefährdeten Holds gelang dem Österreicher in 14 Darts sogar das Break zum 4:5, doch Lennon produzierte einen 14-Darter, der Rodriguez ohne Checkchance bei 20 Rest zurückließ. 

Leitinger fehlt Durchschlagskraft

Weiter auf seinen ersten Erfolg auf der Tour seit Ende Februar warten muss hingegen Harald Leitinger, der gegen Lukas Wenig mit 3:6 chancenlos war. Insbesondere durch das durchwachsene Scoring mit den ersten 9 Darts verbaute er sich seine Siegchancen.

Rasztovits weiter auf Formsuche

Zu viele Schwächen in seinem Spiel präsentierte abermals Michael Rasztovits und musste mit 3:6 gegen Jason Heaver erneut in Runde 1 die Koffer packen. Leg 1 schnappte sich der Österreicher noch in 19 Darts, doch Heaver drehte die Parte schnell in 13 und 15 Darts zu seinem Gunsten. Zwei Breakdarts gegen sich überstand dieser dann vor dem 3:1 und "Rasto" erarbeitete sich auch im fünften Leg seine Gelegenheiten, die er jedoch erneut ausließ. Beim Stand von 1:5 sicherte sich der Oberpullendorfer noch zwei Legs und überstand Matchdarts, doch mehr als Ergebniskorrektur war dies nicht, denn Heaver beendete die Partie ohne Druck in 16 Darts.


Morgen geht es dann mit Players Championship Nr. 22 weiter. PDC.TV wird erneut auf zwei Boards live übertragen.

 

Players Championship 2021 Nr. 21:

Montag, 02. August, Metrodome - Barnsley

1. Runde:

Board 1
José de Sousa (1) 6-1 Lisa Ashton
Karel Sedlacek 6-4 Martin Lukeman
Darius Labanauskas (32) 6-5 Jelle Klaasen
Steve Lennon 6-4 Rowby-John Rodriguez (97,75 - 95,86)

Board 2
Nathan Aspinall (16) 6-4 Keane Barry
Lewis Williams 6-2 Jason Lowe
Dimitri Van den Bergh (17) 6-3 Kirk Shepherd
Gordon Mathers 6-1 Mickey Mansell

Board 3
Brendan Dolan (8) 6-1 Peter Jacques
David Evans 6-5 Adrian Lewis
Ian White (25) 6-5 Geert Nentjes
Jason Heaver 6-3 Michael Rasztovits (88,86 - 81,76)

Board 4
Devon Petersen (9) 6-4 Chas Barstow
Wayne Jones 6-4 Alan Tabern
Niels Zonneveld 6-2 Ryan Searle (24)
John Henderson 6-5 Alan Soutar

Board 5
Gerwyn Price (4) 6-3 William O'Connor
Lukas Wenig 6-3 Harald Leitinger (92,50 - 84,84)
Chris Dobey (29) 6-2 John Michael
Martin Schindler 6-4 John Brown (97,23 - 80,88)

Board 6
Keegan Brown 6-2 Dirk van Duijvenbode (13)
Andy Boulton 6-4 Berry van Peer
Luke Humphries (20) 6-4 Jeffrey de Zwaan
Andrew Gilding 6-5 Kevin McDine

Board 7
Peter Wright (5) 6-3 Raymond van Barneveld
James Wilson 6-0 Eddie Lovely
Callan Rydz (28) 6-3 Danny Baggish
William Borland 6-3 Andy Hamilton

Board 8
James Wade (12) 6-2 Jamie Hughes
Mike De Decker 6-5 Boris Koltsov
Gabriel Clemens (21) 6-5 Justin Pipe (94,98 - 97,16)
Kai Fan Leung 6-5 Steve Beaton

Board 9

Joe Cullen (2) 6-0 Ryan Meikle
Ted Evetts 6-5 Daniel Larsson
Martijn Kleermaker (31) 6-2 Steve Brown
Jack Main 6-3 Aaron Beeney

Board 10
Ross Smith (15) 6-2 Kim Huybrechts
Joe Murnan 6-5 Scott Mitchell
Ritchie Edhouse 6-5 Stephen Bunting (18)
Kevin Doets 6-3 Gary Blades

Board 11
Jonny Clayton (7) 6-5 Matthew Edgar
Max Hopp 6-3 Jake Jones (86,88 - 83,11)
Dave Chisnall (26) 6-2 Sean Fisher
Steve West 6-4 Mark McGeeney

Board 12
Damon Heta (10) 6-2 Ryan Murray
Luc Peters 6-5 Martin Thomas
Vincent van der Voort (23) 6-0 Ciaran Teehan
Scott Waites 6-3 Adam Gawlas

Board 13
Michael Smith (3) 6-3 Glen Durrant
Jonathan Worsley 6-0 Matt Jackson
Ron Meulenkamp 6-2 Jermaine Wattimena (30)
Ryan Joyce 6-5 Adam Hunt

Board 14
Krzysztof Ratajski (14) 6-3 Ricky Evans
Luke Woodhouse 6-2 Zoran Lerchbacher (92,69 - 81,90)
Florian Hempel 6-4 Mervyn King (19) (103,18 - 102,59)
Rusty-Jake Rodriguez 6-1 Peter Hudson (80,08 - 67,21)

Board 15
Michael van Gerwen (6) 6-3 Jim McEwan
Jesús Noguera 6-5 Krzysztof Kciuk
Daryl Gurney (27) 6-3 Josh Payne
Simon Whitlock 6-1 Nick Kenny

Board 16
Bradley Brooks 6-3 Danny Noppert (11)
Darren Webster 6-2 Maik Kuivenhoven
Rob Cross (22) 6-5 Boris Krcmar
Martin Atkins (Wigan) 6-4 Shane McGuirk

2. Runde:

José de Sousa 6-5 Karel Sedlacek
Darius Labanauskas 6-1 Steve Lennon
Lewis Williams 6-1 Nathan Aspinall
Gordon Mathers 6-4 Dimitri Van den Bergh
Brendan Dolan 6-1 David Evans
Ian White 6-2 Jason Heaver
Devon Petersen 6-5 Wayne Jones
John Henderson 6-5 Niels Zonneveld
Gerwyn Price 6-1 Lukas Wenig (104,13 - 95,01)
Martin Schindler 6-5 Chris Dobey (96,10 - 95,01)
Keegan Brown 6-4 Andy Boulton
Luke Humphries 6-3 Andrew Gilding
James Wilson 6-5 Peter Wright
Callan Rydz 6-3 William Borland
Mike De Decker 6-5 James Wade
Gabriel Clemens 6-1 Kai Fan Leung (91,84 - 87,94)
Joe Cullen 6-2 Ted Evetts
Martijn Kleermaker 6-4 Jack Main
Ross Smith 6-3 Joe Murnan
Ritchie Edhouse 6-5 Kevin Doets
Max Hopp 6-4 Jonny Clayton (84,99 - 85,44)
Dave Chisnall 6-3 Steve West
Damon Heta 6-3 Luc Peters
Scott Waites 6-3 Vincent van der Voort
Michael Smith 6-1 Jonathan Worsley
Ryan Joyce 6-3 Ron Meulenkamp
Krzysztof Ratajski 6-2 Luke Woodhouse
Florian Hempel 6-4 Rusty-Jake Rodriguez (95,81 - 96,94)
Michael van Gerwen 6-1 Jesús Noguera
Daryl Gurney 6-5 Simon Whitlock
Darren Webster 6-4 Bradley Brooks
Rob Cross 6-2 Martin Atkins (Wigan)
Verlierer: £500

3. Runde (Boardfinale):

José de Sousa 6-2 Darius Labanauskas
Lewis Williams 6-3 Gordon Mathers
Ian White 6-5 Brendan Dolan
John Henderson 6-3 Devon Petersen
Gerwyn Price 6-4 Martin Schindler (106,19 - 95,82)
Luke Humphries 6-5 Keegan Brown
Callan Rydz 6-2 James Wilson
Gabriel Clemens 6-3 Mike De Decker (98,52 - 94,20)
Joe Cullen 6-3 Martijn Kleermaker
Ritchie Edhouse 6-4 Ross Smith
Max Hopp 6-5 Dave Chisnall (94,20 - 98,15)
Damon Heta 6-2 Scott Waites
Michael Smith 6-5 Ryan Joyce
Krzysztof Ratajski 6-3 Florian Hempel (95,41 - 93,09)
Daryl Gurney 6-5 Michael van Gerwen
Rob Cross 6-2 Darren Webster
Verlierer: £1.000

Achtelfinale:

Lewis Williams 6-4 José de Sousa (95,92 - 95,01)
Ian White 6-4 John Henderson (103,37 - 100,65)
Gerwyn Price 6-2 Luke Humphries (93,29 - 89,00)
Callan Rydz 6-4 Gabriel Clemens (100,47 - 91,28)
Ritchie Edhouse 6-4 Joe Cullen (90,04 - 90,29)
Damon Heta 6-3 Max Hopp (98,49 - 91,37)
Krzysztof Ratajski 6-2 Michael Smith (92,37 - 86,10)
Rob Cross 6-5 Daryl Gurney (99,29 - 105,24)
Verlierer: £1.500

Viertelfinale:

Ian White 6-5 Lewis Williams (98,89 - 97,04)
Gerwyn Price 6-5 Callan Rydz (99,61 - 96,69)
Damon Heta 6-3 Ritchie Edhouse (91,88 - 90,02)
Krzysztof Ratajski 6-3 Rob Cross (96,37 - 98,32)
Verlierer: £2.250

Halbfinale:

Gerwyn Price 7-3 Ian White (112,51 - 100,61)
Damon Heta 7-2 Krzysztof Ratajski (101,16 - 93,43)
Verlierer: £3.000

Finale:

Gerwyn Price 8-7 Damon Heta (107,82 - 95,65)
Sieger: £10.000
Runner-Up: £6.000

Weitere Informationen:

Bei den Players Championship Turnieren wird wichtiges Preisgeld sowohl für die große PDC Order of Merit, also die Dart-Weltrangliste, als auch für die Pro Tour Order of Merit und die separate Players Championship Order of Merit ausgespielt. Über diese Ranglisten qualifizieren sich die Spieler für die großen Major-Turniere, die im TV übertragen werden.

Preisgeld Players Championships 2021:
Sieger: £10.000
Runner-Up: £6.000
Halbfinale: £3.000
Viertelfinale: £2.250
Achtelfinale: £1.500
Letzte 32: £1.000
Letzte 64: £500

Gesamt: £75.000

Übertragungen:
Wie immer werden diese "kleineren" Players Championship Turniere nicht im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Es gibt aber die Möglichkeit, jeweils zwei Boards über den offiziellen Livestream, PDC.TV zu verfolgen. Dort kann man auch speziell sogenannte "Weekend Passes" buchen.

Zudem kann man alle Spiele aller Boards im Livescorer auf der Seite Dartconnect verfolgen.

Modus:
Spiele bis zum Halbfinale: Best of 11 Legs
Halbfinale: Best of 13 Legs
Finale: Best of 15 Legs

Weitere Informationen:

Alle weiteren Infos zur Super Series gibt es auf der [Turnierseite]
Alle weiteren Infos zur Pro Tour gibt es auf der [Turnierseite]
Diskussionen zum Turnier gibt's in unserem [Forum]

Foto-Credit: Lawrence Lustig/PDC

[tk]

Quelle: PDC - www.pdc.tv

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