Weitere vier Zweitrundenspiele standen am Donnerstag-Abend bei der Darts-WM auf dem Programm. Neben dem Sieg von Gabriel Clemens gab es auch zwei Gesetzte, die die Segel in ihrem Auftaktspiel streichen mussten. So sorgte der erst 16-jährige Luke Littler für das Aus von Andrew Gilding. Außerdem konnte Danny Noppert keinen seiner vier Satzdarts gegen gegen Scott Williams verwerten und scheiterte damit ebenfalls. Abschließend setzte sich Damon Heta gegen Martin Lukeman durch.
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Nachdem am Donnerstag Abend bereits zwei gesetzte Spieler eine Niederlage kassiert hatten, musste Gabriel Clemens gegen einen gefährlichen Auftaktgegner antreten. Gegen Man Lok Leung gelang der deutschen Nummer 1 ein ungefährdeter 3:1-Erfolg, insbesondere mit einer Checkquote von über 50% sowie ingesamt drei Highfinishes wusste Clemens zu überzeugen. Leung hingegen verpasste in der ersten Hälfte zu viele Doppel, um die Partie aus seiner Sicht enger zu gestalten.
Am Donnerstag-Nachmittag standen zunächst die letzten beiden Erstrundenpartien bei der Darts-WM an. Mickey Mansell kam locker durch, während Berry van Peer den Entscheidungssatz gegen Luke Woodhouse gewann. Einen 3:1-Erfolg holte sich Madars Razma gegen Mike de Decker. Außerdem startete mit Rob Cross ein Spieler aus den Top 8 in das Turnier, er behauptete sich gegen einen glücklosen Thibault Tricole.
Am Mittwoch-Abend ist bei der Darts-WM der zweite gesetzte Spieler ausgeschieden. Nach James Wade musste heute Peter Wright die Koffer packen, „Snakebite“ verabschiedete sich nach einer schwachen Leistung mit 0-3 gegen Jim Williams aus dem Turnier. Zuvor stellte der erst 16-jährige Luke Littler einen neuen Average-Rekord für die erste Runde aus, er bezwang Christian Kist deutlich. Außerdem zogen Richard Veenstra und Ryan Joyce in die nächste Runde ein.
Für Steve Lennon geht es bei der PDC-WM 2024 auch um den Erhalt seiner Tourkarte, und diese Mission startete er spektakulär. Nach 0:2-Rückstand bezwang der Ire den furiosen Debütanten Owen Bates noch mit 3:2. Sein Landsmann William O’Connor verpasste seinem Gegner Bhav Patel einen Whitewash, zum Abschluss holte sich Ross Smith den Sieg über Niels Zonneveld.
Der Dienstag-Abend stand bei der Darts-WM ganz im Zeichen der beiden deutschen Spieler. Während Ricardo Pietreczko locker die nächste Runde erreichte, musste sich Dragutin Horvat ohne Satzgewinn geschlagen geben. Zuvor schnappte sich Steve Beaton bei seiner 33. WM den Sieg gegen Wessel Nijman, anschließend gab er sein Karriereende nach der Saison 2024 bekannt. Abschließend triumphierte Michael van Gerwen ohne Probleme gegen Keane Barry, der zu viele Chancen ausließ.
Nachdem Dragutin Horvat zuvor ausschied war in der Abend-Session am Dienstag ein weiterer Deutscher bei der Darts-WM am Start. Einen ganz klaren 3:0-Erfolg konnte sich Ricardo Pietreczko bei seinem Debüt gegen Mikuru Suzuki sichern. Der gebürtige Berliner war mindestens eine Klasse besser als seine Gegnerin. Suzuki fand nie ins Spiel und konnte nur ein Leg für sich entscheiden. Damit trotzte Pietreczko auch der Fan-Problematik, die an diesem Abend kein Thema war.
Die zweite Teilnahme von Dragutin Horvat an der Darts WM war ein kurzes Vergnügen. „Herkules“ fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie und zog gegen Mike De Decker verdient mit 0:3 den Kürzeren. Der Belgier spielte gut, ließ kaum ein Finish aus, wäre aber gerade im ersten Satz zu packen gewesen.
Die erste größere Überraschung bei der Darts-WM ist perfekt. James Wade ist raus, er unterlag verdient Matt Campbell. Und das war nicht das einzige unerwartete Resultat: Ian White scheiterte am Japaner Tomoya Goto. Die anderen Sieger des Nachmittags hießen Jeffrey de Graaf und Boris Krcmar, kein einziges Mal kam also der auf dem Papier favorisierte Spieler durch.
Am Montagabend stieg bei der Darts-WM mit Gerwyn Price der nächste Favorit ein. Absolut ungefährdet sicherte sich der „Iceman“ den 3:0-Erfolg einen harmlosen Connor Scutt. Für die Story des Tages sorgte allerdings Man Lok Leung aus Hong Kong, der nach einem 0:2-Rückstand gegen Gian van Veen die große Überraschung schaffte. Außerdem gab es durch Thibault Tricole den ersten französischen Sieg im Ally Pally, unspektakulär komplettierte Martin Lukeman die heutige Siegerliste.










