Das Märchen von Jan Schmidt ist im Achtelfinale der European Darts Open in Leverkusen zu Ende gegangen. Ein Wochenende, das der junge Deutsche so schnell nicht vergessen wird, vielleicht auch mit dem Gefühl, das noch mehr möglich war. Während sich mit Michael van Gerwen, Gian van Veen und Wessel Nijman ein prominentes niederländisches Trio verabschiedete, präsentierte sich Sebastian Bialecki bärenstark.
Bei den European Darts Open in Leverkusen ist nach der Abend-Session des Samstags aus deutscher Sicht nur noch Jan Schmidt im Turnier. Niko Springer erhielt an seinem 26. Geburtstag von Gegner Gian van Veen keine Geschenke, Martin Schindler enttäuschte beim 3:6 gegen Kevin Doets. Titelverteidiger Nathan Aspinall überragte dahingegen mit einem 107er-Average.
In der ersten Zweitrundensession der European Darts Open in Leverkusen wurde das nächste Kapitel im Märchen von Jan Schmidt geschrieben, der nach Cameron Menzies gestern auch Mike De Decker aus dem Turnier genommen hat. Während Max Hopp gegen Krzysztof Ratajski unterlag, erlebte Dragutin Horvat gegen Luke Woodhouse einen gebrauchten Samstag.
Auch am Abend waren in Leverkusen vier Deutsche im Einsatz. Max Hopp ist siegreich in die European Darts Open gestartet, er besiegte Rob Cross mit 6:3. Die besten Statistiken des Tages lieferte Niko Springer bei seinem 6:2-Erfolg über Darius Labanauskas ab. Dominik Grüllich verlor nach anfänglicher Führung gegen Kevin Doets und Daniel Klose fehlten die Doppel gegen Niels Zonneveld.
Start in die European Darts Open von Leverkusen. Die Story des Nachmittags schrieb Jan Schmidt, der sich nach einem 1:5-Rückstand gegen Cameron Menzies zurückkämpfte und tatsächlich noch das Spiel für sich entschied. Zuvor sicherte sich auch Dragutin Horvat nach langer Zeit mal wieder einen Auftaktsieg auf der European Tour. Für Lukas Wenig wollte es gegen Bradley Brooks nicht richtig laufen und auch Jaimy van de Weerd ist bei seinem Debüt gegen Dirk van Duijvenbode ausgeschieden.
Am heutigen Donnerstag wurde die Auslosung für das World Matchplay 2026 vorgenommen. Die beiden deutschen Starter Martin Schindler und Niko Springer treffen dabei auf Gerwyn Price bzw. Titelverteidiger Luke Littler. Als Highlights der ersten Runde können die Partien Danny Noppert gegen Rob Cross oder Nathan Aspinall gegen Joe Cullen angesehen werden.
Am Wochenende stehen in Leverkusen die European Darts Open auf dem Programm. Beim 10. Event der European Tour 2026 dürfen sich die deutschen Zuschauer auf viele heimische Spieler freuen, weil zuletzt noch Max Hopp und Dominik Grüllich als Ersatzspieler nachgerückt sind. Gerwyn Price und Gary Anderson hatten kurzfristig abgesagt, Titelverteidiger Nathan Aspinall ist am Start.
Max Hopp und die European-Tour-Qualifier sollen in diesem Jahr wohl keine Freunde werden. Am dritten Tag des Pro-Tour-Blocks in Leicester wurden noch Qualifikationen für die Events von Budapest und Prag ausgetragen und dabei hat Hopp die Teilnahme an den Czech Darts Open in einem aberwitzigen Matchdart-Drama verpasst. Während die deutschsprachigen Spieler komplett leer ausgegangen sind, hat sich Beau Greaves mit der Qualifikation für die Hungarian Darts Trophy als erste Frau für ein Event der European Tour qualifizieren konnte. Neben Cristo Reyes, Connor Scutt und Keane Barry gelang ihr sogar die Doppel-Quali.
Gabriel Clemens hat es endlich geschafft! Sein siebentes Finale auf der Pro Tour konnte der Saarländer am Dienstag in Leicester gewinnen. Mit 8:X setzte sich der „German Giant“ im Endspiel gegen Luke Woodhouse durch. Auf dem Weg ins Finale siegte Clemens auch gegen Michael van Gerwen und Kevin Doets. Auch das World Matchplay Race ist mittlerweile entschieden, Dave Chisnall sicherte sich den letzten Platz über die Pro Tour.
In der 303. Ausgabe des Newsflash gibt es die Ergebnisse der DLMM vom Nürburgring sowie der neuen Woche der Modus Darts Super Series. Auf der DPNZ-Tour nähert sich Ben Robb einer weiteren WM-Teilnahme, zudem wurden drei weitere East Europe Qualifier für die European Tour ausgetragen. Bei den Gibraltar Open musste sich Marcus Maier erst im Finale gegen Mitchell Lawrie geschlagen geben, bei der WDF wurde zudem in Island gespielt. Abgerundet wird die Ausgabe mit einigen Vertragsnews.










