Die wohl ereignisreichste WDF-Woche des Jahres wurde in Las Vegas ausgetragen. So holten sich Chris Lim und Gemma Hayter die Titel beim WDF World Masters, außerdem sorgte Benjamin Dopfer mit dem Gewinn des Jugendtitels für den ersten deutschen Erfolg seit 2017. Moreno Blom und Eve Watson setzten sich bei den World Open durch, während Deniz Baudis und Tom Sombeck das Doppel-Finale erreichten. Außerdem qualifizierten sich Liam Maendl-Lawrance und Celina Glaser für die WDF-WM.
Dritte Session in Blackpool und das World Matchplay 2026 wartet weiterhin auf die erste größere Überraschung. Alle vier Gesetzte haben sich am Abend komfortabel durchgesetzt. Gian van Veen überzeugte mit einem 10:6-Sieg über Kryzsztof Ratajski. Auch sein Landsmann Wessel Nijman hat durch den Erfolg über Dave Chisnall ins Achtelfinale geschafft. Ryan Searle und James Wade komplettieren das siegreiche Quartett vom Abend.
In der zweiten Erstrunden-Session des World Matchplay hat vor allem Gary Anderson für Furore gesorgt. Der Schotte spielte mit einem Average von knapp 110 Punkten persönlichen Matchplay-Rekord und überrollte damit Ryan Joyce. Ein gemächlicher Auftakt reichte derweil Michael van Gerwen, dessen Landsmann Dirk van Duijvenbode nach überstandenen Matchdarts noch Chris Dobey mit 13:11 in die Knie zwang. Zum Abschluss verhinderte Jonny Clayton mit sensationellen Checkouts das Comeback von Damon Heta.
Am Auftakt-Abend des World Matchplay hat Niko Springer bei seinem Debüt Luke Littler komplett gefordert. Nach zwischenzeitlichem 5:5 bewies Littler seine absolute Weltklasse und setzte sich mit 10:6 durch. Im Achtelfinale trifft „The Nuke“ auf Nathan Aspinall, der sich gegen Joe Cullen ebenfalls stark präsentierte. Die erste Session hat auch gleich die erste Verlängerung bekommen: Stephen Bunting besiegte Niels Zonneveld nach Matchdarts gegen sich über die maximale Distanz mit 13:12. Josh Rock hatte keine Probleme mit Luke Woodhouse.
Mit dem World Matchplay beginnt am Samstag das zweitwichtigste Ranglistenturnier der PDC. Beim Sommer-Highlight in den Winter Gardens von Blackpool sind mit Martin Schindler und Niko Springer auch zwei deutsche Spieler vertreten und kämpfen um ein in diesem Jahr nochmal angestiegenes Preisgeld. Für den Titel führt an Vorjahres-Champion Luke Littler sowie Luke Humphries eigentlich kein Weg vorbei.
In der 304. Ausgabe des Newsflash gibt es die ersten Informationen zur neuen Turnierserie PDC Europe Start. Weiter ging es auf der PDC Asian Tour und der Modus Darts Super Series, bei der WDF wurden die Charlotte Open ausgetragen. Außerdem gewinnt Ricardo Pietreczko die Sparkassen Steeldart Open, Paul Nicholson übernimmt eine Aufgabe bei der JDC, die Hyde Park Darts Championship ging in die nächste Runde und es gibt wie immer auch die üblichen Vertragsnews.
Im irischen Limerick wurde in der letzten Woche der WDF Europe Cup Youth ausgetragen. Dabei gab es zwei Goldmedaillen für den DDV: Merve Hummel gewann das Mädchen-Einzel gegen Marta Roga. Außerdem sicherte sich die Hamburgerin zusammen mit Panagiota Kentzidou den Turniersieg im Doppel. Bei den Jungen räumten derweil die Schotten ab, das Einzel ging an Mitchell Lawrie. Hier stehen insgesamt vier deutsche Achtelfinals zu Buche.
Der Spielplan für das World Matchplay 2026 steht fest. Während Niko Springer direkt in der ersten Session gegen Luke Littler gefordert ist, steigt Martin Schindler gegen Gerwyn Price erst am Montag ins Turnier ein. Der Spielplan der ersten beiden Tage könnte allerdings durch das Abschneiden der englischen Nationalmannschaft noch durcheinander gewirbelt werden.
Das World Matchplay 2026 wirft seine Schatten voraus, auf das in der neuen Folge von Shortleg ausführlich vorausgeblickt wird. Neben der Analyse der European Darts Open in Leverkusen und den ersten Infos zu PDC Europe Start, gibt es auch ein Interview mit Gast Jaimy van de Weerd.
Krzysztof Ratajski ist der Sieger der European Darts Open 2026! Im Finale gegen Jermaine Wattimena setzte sich der Pole mit 8:6 durch. Zudem kam es erstmals auf der European Tour zu einem polnischen Halbfinale mit Sebastian Bialecki, nachdem James Wade und Nathan Aspinall in der finalen Session nicht zu überzeugen wussten.










