Am Samstag wurde in der DDV-Bundesliga der 5. Spieltag ausgetragn. Im Norden erwischte der DC Bulldogs Wolfenbüttel einen starken Spieltag, auch wenn das Dart Team Köln trotz einer Whitewash-Niederlage weiter auf Platz 1 steht. In der Süd-Staffel verschaffte sich der Karlsruher SC etwas Luft im Kampf um die Play-Offs, während LaBamba das Spitzenspiel gegen den DC Dartmoor Darmstadt gewann. In den 2. Bundesligen zeichnet sich an der Tabellenspitze ein immer klareres Bild, wenngleich es dahinter richtig eng zugeht.
Die Dart-Welt 2026 macht dort weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hat: Auch das erste Major-Finale der Saison bestreiten mit Luke Littler und Luke Humphries die Dominatoren der letzten beiden Jahre – wieder setzt sich Littler in einem Weltklasse-Endspiel durch. Bei Shortleg analysieren wir das Geschehen vom Wochenende, an dem unter anderem auch ein wildes erstes Turnier der PDC Europe Next Gen stattfand. Abschließend bleibt der Blick auf die ab Donnerstag startende Premier League.
In der 282. Ausgabe des Newsflash gibt es zwei weitere UK Open Amateur Qualifier sowie die gewohnten Egebnisse der Modus Darts Super Series. Kaya Baysal gewinnt das JDC Winmau Junior World Masters, Mickey Mansell kündigt eine Pause an und Deta Hedman ist nun offiziell OBE. Außerdem hat der DDV seinen Bundeskader bekannt gegeben, Infos gibt es auch zur PDC Asian Tour und zur Next Gen. Abgerundet wird die Woche mit den aktuellen Vertragsnews.
Im Halbfinale des Winmau World Masters 2026 standen zwei Top-Partien auf dem Programm: Luke Littler konnte sich im Halbfinale zunächst gegen Gerwyn Price im Decider durchsetzen, bevor Luke Humphries Gian van Veen mit einem Whitewash bezwingen konnte. Das Finale zwischen den beiden aktuell besten Spielern der Welt entschied dann am Ende Littler im enscheidenden Satz für sich.
Beim zweiten Turnier hat die PDC Europe Next Gen ihrem Namen mal richtige Ehre erwiesen. Das Turnier wurde von Youngsters dominiert und so sicherte sich der 18-jährige Florian Preis seinen ersten Sieg auf dieser Serie. Dazu setzte sich der Bayer im Finale mit 6:2 gegen Finn Behrens durch. Ins Halbfinale schafften es mit Kevin Jußen und Kilian Hohnstedt ebenfalls zwei talentierte Newcomer, während Nico Kurz bei seiner Rückkehr überzeugte.
Im Viertelfinale des Winmau World Masters 2026 zeigten sich die Top 3 der Welt weitestgehend unantastbar: Luke Littler und Luke Humphries gaben keinen einzigen Satz ab, Gian van Veen rang einen widerspenstigen James Wade nieder. Alle drei spielten dabei einmal mehr einen dreistelligen Average. Zudem konnte sich Gerwyn Price einen Platz im Halbfinale sichern.
Große Aufregung zu Beginn der PDC Europe Next Gen 2026. Anstelle des eigentlich geplanten Ligamodus musste kurzerhand ein Single-KO-Turnier ausgetragen werden. Am Ende knüpfte Daniel Klose an seine starke letzte Saison an und setzte um kurz nach 23:00 Uhr den letzten Dart im Finale gegen Jaimy van de Weerd.
Das Highlight beim World Masters gehörte am Samstag Luke Humphries. Der Weltranglistenzweite packte im Duell mit Luke Woodhouse einen 9-Darter aus. Das Spiel entschied „Cool Hand Luke“ auch mit 4:3 für sich. Eine Top-Leistung brachte auch Luke Littler ans Board, er ließ Ross Smith keine Chance. Außerdem siegten Josh Rock und Danny Noppert.
Beim Winmau World Masters standen am Samstagnachmittag die ersten Achtelfinals auf dem Programm. Dabei gab es Spannung pur, drei der vier Partien gingen in den Entscheidungssatz. Gerwyn Price schlug Landsmann Jonny Clayton sogar im alles entscheidenden Leg, zuvor hatten sich James Wade gegen Gary Anderson und Chris Dobey gegen Damon Heta durchgesetzt. Kaum weniger spannend war der 4:2-Erfolg von Gian van Veen über Nathan Aspinall.
Am Freitag-Abend ist mit Martin Schindler der einzige Deutsche im Hauptfeld beim Winmau World Masters ausgeschieden. „The Wall“ musste sich gegen einen starken Luke Woodhouse ohne Satzgewinn geschlagen geben. Derweil überstand Luke Littler einen Matchdart von Mike de Decker. Der Weltranglistenzweite Luke Humphries lieferte eine starke Leistung gegen Dave Chisnall ab. Als zweiter Spieler aus den Top 8 der Welt musste Ryan Searle das Turnier ohne Sieg verlassen.










