Die Abend-Session der zweiten Runde der Dutch Darts Championship hatte ordentlich was zu bieten. Während Gian van Veen mit einem Average von 120,24 einen neuen Rekord für die European Tour aufgestellt hat, sind Michael van Gerwen und Basel-Sieger Jonny Clayton überraschend ausgeschieden. Stephen Bunting sichert sich sein Ticket für die European Championship und Cristo Reyes überzeugt zum Abschluss mit einem 110er-Average.
Martin Schindler hat das entscheidende Spiel bei der Dutch Darts Championship gegen Karel Sedlacek mit 6:4 für sich entschieden und sich damit auch final für die European Championship in Dortmund qualifiziert. Von den acht gesetzten Spielern musste nur Krzysztof Ratajski die Segel streichen, während drei Niederländer den Einzug in den Finaltag geschafft haben.
Die erste Runde wurde in Maastricht am Freitagabend abgeschlossen und auch Niko Springer ist im Entscheidungsleg ausgeschieden. Er unterlag Scott Williams letztlich knapp und damit ist aus deutscher Sicht nur noch Martin Schindler im Turnier. Jimmy van Schie hat sich gegen Kim Huybrechts nach seinen vergebenen Matchdarts durchgesetzt. Zu den Siegern des Abends zählten auch Damon Heta und Michael Smith.
Die erste Session der Dutch Darts Championship hatte es richtig in sich: Max Hopp hatte gegen Andrew Gilding eigentlich gute Chancen in der Hand, musste sich aber letztlich mit 5:6 geschlagen geben. Auch Ricardo Pietreczko unterlag im Decider trotz eines 102er-Averages gegen den Debütanten Heine Uuldriks, der das Spiel seines Lebens machte. Karel Sedlacek hat den morgigen Showdown mit Martin Schindler um die EM-Teilnahme klargemacht. Alle weiteren Favoriten hielten sich schadlos
Die European Tour 2026 findet an diesem Wochenende in Maastricht ihren Abschluss. Bei der Dutch Darts Championship sind aus deutscher Sicht die Augen vor allem auf Martin Schindler gerichtet, der als gesetzter Spieler die Qualifikation für die European Championship ins Ziel bringen will. Dabei könnte es möglicherweise zu einem Entscheidungsspiel um die EM-Teilnahme kommen. Auch Niko Springer, Max Hopp und Ricardo Pietreczko sind am Start.
In der 317. Ausgabe des Newsflash gibt es die Info, dass die WDF-Weltmeisterschaft 2026 auf Sport1 übertragen wird, außerdem gehen Daniel Klose und Liam Maendl-Lawrance für Deutschland bei der International Pairs Week an den Start. Die erste Saison der PDC Europe Start ist beendet, Tim Pusey gewinnt den 3. Spieltag der ANZ Premier League und Jayden Walker wird mit 14 Jahren zum jüngsten WDF-Sieger aller Zeiten, wo ebenfalls der Asia-Pacific Cup und Turniere in der Mongolei und Kanada ausgetragen wurden. Die Ergebnisse der DDV-Landesverbände runden die Ausgabe wie immer ab.
Auch bei der PDC Women’s Series sind nun alle Entscheidungen gefallen. Am letzten Wochenende in Wigan ließ sich Beau Greaves einmal mehr nicht aufhalten und gewann alle vier Turniere, während die weiteren WM-Tickets an Lisa Ashton, Fallon Sherrock, Gemma Hayter und erstmalig die 52-jährige Vicky Pruim gehen. Ashton wird neben Greaves auch beim Grand Slam of Darts mit dabei sein.
Beim vorletzten Turnier der diesjährigen European Tour hat sich Jonny Clayton mit seinem Sieg in Basel bei der Swiss Darts Trophy für den Grand Slam of Darts qualifiziert und einen bis dahin überragenden Luke Humphries im Finale mit 8:4 bezwungen. Der Österreicher Mensur Suljovic wurde erst im Halbfinale von Humphries gestoppt.
Bei der Swiss Darts Trophy hat Mensur Suljovic überraschend auch Ross Smith geschlagen und steht damit in der Finalsession von Basel. Ein Vorfall rund um die Matchdarts handelte ihm aber schlechte Resonanzen ein. Derweil zeigen Jonny Clayton und Gian van Veen weiterhin starke Leistungen, Bradley Brooks steht erstmals unter den letzten 8. Komplett abgeräumt hat Luke Humphries mit einem 114er-Average.
Mensur Suljovic steht bei der Swiss Darts Trophy als einziger deutschsprachiger Spieler im Achtelfinale. Schon zum vierten Mal in Folge konnte er Michael van Gerwen den Zahn ziehen. Niko Springer ist dagegen mit 0:6 gegen Gian van Veen ausgeschieden. Ebenfalls raus ist Titelverteidiger Stephen Bunting, der sich damit ernsthaft Sorgen um die Teilnahme an der European Championship machen muss. Luke Humphries und Jonny Clayton gingen mit dreistelligen Averages voran.










