Mit Niko Springer ist auch der zweite Deutsche bei den Czech Darts Open nach Martin Schindler aus dem Turnier ausgeschieden. Wie schon beim World Matchplay verlangte er Luke Littler alles ab, unterlag aber mit 4:6. Ähnlich ließen Luke Humphries und Gerwyn Price bei Siegen über Beau Greaves und Callan Rydz die Muskeln spielen. Michael van Gerwen mühte sich dagegen ins Achtelfinale.
In der Nachmittags-Session der zweiten Runde der Czech Darts Open in Prag ist Deutschlands Nr. 1 Martin Schindler gegen Wessel Nijman mit 5:6 im Decider ausgeschieden. Für insgesamt fünf gesetzte Spieler kam das Aus, zu denen u.a. Gary Anderson, Nathan Aspinall und Chris Dobey zählen. Budapest-Sieger Ross Smith hingegen steht souverän im Finaltag.
Beau Greaves hat einnmal mehr Geschichte geschrieben. Als erstes Frau hat die Engländerin durch ihren 6:4-Auftaktsieg gegen Daryl Gurney ein Spiel auf der European Tour gewonnen. Nach Niko Springer hat es auch Martin Schindler durch ein 6:4 gegen Rob Owen in den Samstag geschafft, währenddessen alle Tschechen als auch Rob Cross und Dirk van Duijvenbode ausgeschieden sind.
In Prag sind die Czech Darts Open aus deutscher Sicht erfolgreich gestartet. Niko Springer siegte per Whitewash gegen Martin Homola und spielt damit morgen gegen den Weltranglistenersten. Einen Matchdart hat Kim Huybrechts im wichtigen Duell mit Ryan Joyce um die nächsten Major-Teilnahmen vergeben und auch Joe Cullen blieb sieglos.
Bei den Czech Darts Open 2026 kommt Luke Littler zu seinem dritten Auftritt auf der European Tour in diesem Jahr. Erster Gegner am Samstagabend könnte Niko Springer sein, sofern dieser die erste Runde übersteht. Neben Springer ist auch Martin Schindler am Start, Rekordsieger Luke Humphries spielt um den vierten Titel bei seiner fünften Teilnahme. Im Host Nation Qualifier haben sich die Tourcard-Holder Adam Gawlas und Karel Sedlacek standesgemäß durchgesetzt.
Am Samstag startet die neue Saison in der DDV-Bundesliga. Insgesamt 36 Teams werden in den vier Staffeln um das bestmögliche Ergebnis und im Oberhaus natürlich auch um den Deutschen Meistertitel kämpfen. Der Titelverteidiger geht als ATSV Mutschelbach unter neue Flagge an den Start. Die Saison 2026/27 bringt aber auch eine Vielzahl von Turnieren mit Ranglistenwertung mit sich und auch die Nationalmannschaft wird wieder unterwegs sein.
In der 311. Ausgabe des Newsflash gibt es zahlreiche deutsche Erfolge beim WDF-Wochenende in Österreich, während Luke Littler einen SPORT Bild-Award erhalten hat. Mal Cuming fährt zum zweiten Mal zur PDC-WM, gespielt wurde auch auf der CDC-Tour, der African Continental Tour South, der PDC Europe Start und der Modus Darts Super Series. Aus BULL’S Germany wird BEAZD, weitere WDF-Events in Wales und Neuseeland sowie Ergebnisse der DDV-Landesverbände runden die Ausgabe ab.
Die MyDartCoach Championship hat im fünften Jahr in Serie ein großes Teilnehmerfeld nach Bad Salzuflen gelockt. Mit Leon Weber und Maximilian Czerwinski waren zwei Tourcard-Holder und frühere Champions dabei, unter fast 500 Teilnehmern durchgesetzt hat sich aber jemand anderes: Der 12-jährige Ben Schneider triumphierte sensationell im Finale gegen den ebenfalls erst 16-jährigen Elias Jahn. Im Doppel siegten Jaimy van de Weerd und Sebastian Steinmetz.
Lange musste Ross Smith auf seinen ersten European-Tour-Titel warten, jetzt hat er bei der Hungarian Darts Trophy in Budapest direkt wieder zugeschlagen. Im Finale düpierte er Gary Anderson mit 8:2, zuvor hatte er auch Dave Chisnall und Danny Noppert klar geschlagen und sich so seinen insgesamt vierten Titel der Saison verdient. Andersons Glück wurde im Halbfinale aufgebraucht, als er einige Matchdarts von Nathan Aspinall überlebte.
Dave Chisnall könnte still und heimlich der Mann des Wochenendes bei der Hungarian Darts Trophy werden: Der Champion von 2023 macht mit dem Viertelfinaleinzug große Schritte in Richtung einer Teilnahme am World Grand Prix. Ansonsten blieb im Achtelfinale das große Highlight-Spiel aus. Zwischen Gian van Veen und Gary Anderson wird es zur Wiederauflage des WM-Halbfinals kommen, Chris Dobey schenkte den Zuschauern zum Abschluss ein 170er-Finish.










