ANZEIGE
Fun Dart Shirts Shop

PDC Pro Tour 2022

PDC Pro Tour 2021

[Turniere 2022] [Qualifikation für Major-Turniere] [Preisgeld 2022] [Pro Tour Order of Merit] [Turniersieger 2022] [TV-Übertragung] [Archiv]

Die Pro Tour Events wurden eingeführt, um den Spielern der PDC über das Jahr verteilt Turniere zu bieten und die Profis so näher mit ihren Fans zusammenzubringen. Zu den Turnieren zählten zunächst diverse PDC Players Championships, die UK Open Qualifier und ab 2012 die Events der European Tour. Auf der Pro Tour können die Spieler auch außerhalb der großen TV-Bühnen gegeneinander antreten und wichtiges Preisgeld verdienen. Die Qualifikationsturniere für die UK Open waren anfangs mit mehr Preisgeld als die Players Championships ausgestattet, dieses wurde aber später angepasst. Außerdem dienen die Pro Tour Turniere dazu, eine eigene PDC Pro Tour Order of Merit zu erstellen, anhand dessen noch nicht durch die "normale" Order of Merit qualifizierten Spielern die Teilnahme an diversen Major-Turnieren und sogar der PDC Dart Weltmeisterschaft ermöglicht wird.

Im März 2007 fand in Bad Soden zum ersten Mal ein Pro Tour Event auf deutschem Boden statt. Ab dem Jahr 2009 wurde bei jedem englischen und europäischen Pro Tour Event das gleiche Preisgeld ausgezahlt und das Preisgeld wurde für diese Pro Tour Events auf £30.000 angehoben. Bei allen anderen Pro Tour Events wurde weiterhin ein Preisgeld von £22.000 ausgespielt. Da jedoch die meisten Events in England bzw. in Europa stattgefunden haben, wurde somit im Jahr 2009 alleine auf der Pro Tour ein Rekord-Betrag von ca. einer Million Pfund ausgespielt. Zu diesem Zeitpunkt waren bei den Veranstaltungen in Großbritannien bereits keine Zuschauer mehr zugelassen. 2010 wurde das Preisgeld noch einmal leicht auf £31.600 pro Turnier angehoben.

Seit dem Jahr 2008 wurde dann auch erstmalig die Continental European Order of Merit eingeführt, über welche man sich neben der PDC Order of Merit und der Players Championship Order of Merit direkt für die European Championship sowie die PDC Weltmeisterschaft qualifizieren konnte.

Ab dem Jahr 2011 wurde die Teilnehmerzahl an den Pro Tour Events durch die Einführung einer Tour Card auf 128 Teilnehmer begrenzt. Aktuell werden die Startplätze für diese Pro Tour Card wie folgt verteilt:

Für die PDC Europe Events in Europa wurde eine Sonderregelung eingeführt, welche es z.B. deutschen Spielern ohne Tour Card ermöglichte, trotzdem noch an den Events teilzunehmen um sich somit auch weiterhin mit den Profis messen zu können. Seit 2017 muss man hier jedoch ab zwei Teilnahmen auch vollständiges Mitglied der PDPA sein. Seit der Einführung der European Tour 2012 finden alle anderen Events der Pro Tour unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Seit dem Januar 2014 wurde die Pro Tour Order of Merit in eine Rangliste auf "Rolling One Year Basis" geändert, soll heißen, das über 12 Monate gewonnene Preisgeld zählt für die Qualifikationen über diese Rangliste (die Rangliste wird also nicht mehr wie davor am Anfang des Jahres auf gesetzt).

2016 gab es weitere Änderungen. Für die European Darts Championship kann man sich nur noch über die neue European Tour Order of Merit (ausschließlich European Tour Turniere) qualifizieren. Die Anzahl der Spieler der Players Championship Finals wurde auf 64 angehoben, qualifizieren kann man sich für dieses letzte Major-Turnier vor der WM nur über die Players Championship Rangliste (nicht mehr Pro-Tour OoM). Das Preisgeld der Players Championship-Turniere wurde 2016 auch erneut deutlich angehoben (von 60.000 auf 75.000 Pfund = ca. 90.000€).

Für 2017 wurde das Preisgeld bei den ET-Events um 20.000 Pfund erhöht, zudem gab es 2017 zwei weitere Players Championship Turniere und zwei weitere ET-Events. 2018 wurde die European Tour um ein 13. Turnier erweitert, erstmals kamen die Spieler nach Kopenhagen in Dänemark. Neu war auch, dass bei Absagen von Tourcardinhabern für eine Players Championship über die Challenge Tour Order of Merit und nicht wie bisher bekannt über die Q-School Order of Merit aufgefüllt wird.

Ab dem Jahr 2019 gab es aufgrund der UK Open-Umgestaltung die UK Open Qualifier nicht mehr. Stattdessen wurden einfach mehr Players Championships ausgetragen. Neu im Programm war zudem das European Tour Event in Tschechien. In 2020 wäre es eigentlich zur Premiere der Hungarian Darts Open in Budapest gekommen. Aufgrund des Coronavirus mussten 2020 allerdings einige Events verschoben und abgesagt werden. Um das halbwegs zu kompensieren wurde mit der Summer Series, der Autumn Series und der Winter Series insgesamt drei Turnierreihen eingeführt. Dabei fanden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen Players Championships statt.

Im Jahr 2021 hat man mit der 30 Turniere umfassenden PDC Super Series einige Players Championships ausgetragen, dazu kamen zwei European Tour Events. Für 2022 plant die PDC zu einem weitestgehenden Kalender wie von vor der Coronazeit gewohnt zurückzukehren.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2002
Location:
Diverse Veranstaltungsorte weltweit
Frühere Bezeichnungen:
-
Ranglisten Punkte für: PDC Order of Merit, Pro Tour Order of Merit, Players Championship Order of Merit (nur die Players Championships), European Tour Order of Merit (nur die Turniere der European Tour)
Preisgeld: £100.000 je Players Championship /  £140.000 je European Tour Event
Offizielle Homepage: www.pdc.tv

 

 

Die Pro Tour Events 2022:

Im Folgenden ein Überblick über alle Pro Tour Events des Jahres 2022:

 

Qualifikationen für Major-Turniere über andere Ranglisten als die Weltrangliste:

World Matchplay 2022: Die Top 16 der Pro Tour OoM soweit nicht bereits über die Top 16 der OoM qualifiziert.
European Championship 2022: Die Top 32 Spieler der European Tour Order of Merit.
World Grand Prix 2022:
Die Top 16 Spieler der Pro Tour OoM, soweit nicht bereits über die Top 16 der PDC Order of Merit qualifiziert.
Players Championship Finals 2022: Top 64 der Players Championship Order of Merit nach dem letzten Players Championship Event des Jahres.
PDC World Darts Championship 2023:
Top 32 Spieler der Pro Tour OoM, die nicht bereits über die Top 32 der PDC Order of Merit qualifiziert sind.

 

Das Preisgeld im Jahr 2022:

Das Preisgeld wird 2022 bei den Players Championship Turnieren um £25.000 pro Turnier erhöht. Bei den European Tour Turnieren wurde das Preisgeld nicht erhöht.

Players Championship Turniere 2022:
Sieger: £12.000
Runner-Up: £8.000
Halbfinale: £4.000
Viertelfinale: £3.000
Achtelfinale: £2.000
Letzte 32: £1.250
Letzte 64: £750

Gesamt: £100.000


European Tour Turniere 2022:
Sieger: £25.000
Runner-Up: £10.000
Halbfinale: £6.500
Viertelfinale: £5.000
Achtelfinale: £3.000
2. Runde: £2.000
1. Runde: £1.000

Gesamt: £140.000


Im Jahr 2022 wird es wohl 41 PDC Pro Tour Events geben, das Preisgeld bei der Pro Tour liegt in diesem Jahr bei 4.620.000 Pfund.

 

Die aktuelle Pro Tour Order of Merit:

Hier findet ihr die aktuelle Pro Tour Order of Merit. Eine Weltrangliste, die nur die Pro Tour Turniere (Players Championship und European Tour) enthält. Über diese Rangliste kann man sich für fast alle Major-Turniere der PDC sowie für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Sie basiert auf einer Ein-Jahres Rangliste.

Platz Name Land Preisgeld in £
1 Michael van Gerwen Niederlande 175.250
2 Gerwyn Price Wales 139.500
3 Luke Humphries England 115.750
4 Rob Cross England 96.500
5 Peter Wright Schottland 94.500
5 José de Sousa Portugal 94.500
7 Ryan Searle England 93.000
8 Joe Cullen England 88.250
9 Michael Smith England 87.750
10 Damon Heta Australien 82.250
11 Nathan Aspinall England 74.250
12 Dimitri van den Bergh Belgien 72.500
13 Dirk van Duijvenbode Niederlande 67.500
14 Jonny Clayton Wales 65.250
15 Krzysztof Ratajski Polen 56.500
16 Dave Chisnall England 55.000
17 James Wade England 54.000
18 Martin Schindler Deutschland 53.750
19 Stephen Bunting England 52.750
20 Brendan Dolan Nordirland 49.750
21 Callan Rydz England 49.500
22 Danny Noppert Niederlande 49.250
23 Chris Dobey England 47.500
24 Daryl Gurney Nordirland 46.250
25 Gabriel Clemens Deutschland 44.250
26 Adrian Lewis England 43.250
27 Ross Smith England 42.750
28 Kim Huybrechts Belgien 42.000
29 Vincent van der Voort Niederlande 38.000
30 Martin Lukeman England 37.500
31 Ricky Evans England 36.750
32 Madars Razma Lettland 34.750
33 Ryan Joyce England 32.250
34 Keane Barry Irland 31.250
34 Mervyn King England 31.250
36 Ritchie Edhouse England 30.250
37 Mensur Suljovic Österreich 28.250
38 Martijn Kleermaker Niederlande 28.000
39 Gary Anderson Schottland 27.000
39 Raymond van Barneveld Niederlande 27.000
41 Simon Whitlock Australien 25.750
41 Maik Kuivenhoven Niederlande 25.750
43 Andrew Gilding England 25.000
43 Adam Gawlas Tschechien 25.000
45 Florian Hempel Deutschland 24.000
46 Luke Woodhouse England 23.750
46 Alan Soutar Schottland 23.750
48 Keegan Brown England 22.500
49 Jim Williams Wales 21.750
49 Ryan Meikle England 21.750
51 Darius Labanauskas Litauen 21.500
51 Ian White England 21.500
53 Lewis Williams Wales 21.250
53 William O'Connor Irland 21.250
55 Jamie Hughes England 21.000
56 Danny Jansen Niederlande 20.500
56 Josh Rock Nordirland 20.500
58 Jeff Smith Kanada 20.250
59 Boris Krcmar Kroatien 20.000
60 Joe Murnan England 19.000
61 Jermaine Wattimena Niederlande 18.250
62 Niels Zonneveld Niederlande 18.000
62 Mike De Decker Belgien 18.000
64 Matt Campbell Kanada 17.500
64 Geert Nentjes Niederlande 17.500
66 Rowby-John Rodriguez Österreich 17.250
67 Scott Mitchell England 17.000
68 Steve Beaton England 16.750
68 Ron Meulenkamp Niederlande 16.750
70 Andy Boulton Schottland 16.500
71 Scott Williams England 16.250
72 John O'Shea Irland 16.000
73 Max Hopp Deutschland 15.250
74 Gordon Mathers Australien 15.000
75 Cameron Menzies Schottland 14.500
75 Karel Sedlacek Tschechien 14.500
77 Jeffrey de Zwaan Niederlande 14.000
78 Kevin Doets Niederlande 13.500
78 Devon Petersen Südafrika 13.500
80 Jason Lowe England 13.250
80 William Borland Schottland 13.250
80 Jason Heaver England 13.250
83 Brett Claydon England 13.000
83 Scott Waites England 13.000
85 Steve West England 12.750
86 Eddie Lovely England 12.250
86 John Henderson Schottland 12.250
86 José Justicia Spanien 12.250
89 Mario Vandenbogaerde Belgien 11.750
90 Berry van Peer Niederlande 11.500
91 Steve Lennon Irland 11.000
92 Adam Hunt England 10.750
93 Danny Baggish USA 9.500
93 Jack Main England 9.500
95 Geert de Vos Belgien 9.250
95 Connor Scutt England 9.250
95 Peter Hudson England 9.250
95 Jonathan Worsley Wales 9.250
99 Krzysztof Kciuk Polen 9.000
100 Michael Mansell Nordirland 8.750
101 Lee Evans England 8.250
102 George Killington England 7.750
102 Nathan Rafferty Nordirland 7.750
104 Radek Szaganski Polen 7.250
105 Brian Raman Belgien 7.000
105 Wesley Plaisier Niederlande 7.000
107 James Wilson England 6.500
108 Stephen Burton England 6.250
108 Shaun Wilkinson England 6.250
110 Luc Peters Niederlande 5.750
111 Zoran Lerchbacher Österreich 5.500
111 Richie Burnett Wales 5.500
111 Jamie Clark Schottland 5.500
114 Jimmy Hendriks Niederlande 5.250
114 Robert Owen Wales 5.250
116 David Evans England 5.000
116 Jake Jones England 5.000
116 Tony Martinez Spanien 5.000
116 Kevin Burness Nordirland 5.000
116 Rusty-Jake Rodriguez Österreich 5.000
116 John Michael Griechenland 5.000
122 Damian Mol Niederlande 4.500
122 Ted Evetts England 4.500
124 Boris Koltsov Russland 4.000
124 Niko Springer Deutschland 4.000
126 Nick Fullwell England 3.750
126 Lukas Wenig Deutschland 3.750
126 Bradley Brooks England 3.750
126 Ricardo Pietreczko Deutschland 3.750
130 Ross Montgomery Schottland 3.500
130 Matthew Edgar England 3.500
130 Jules van Dongen Niederlande 3.500
133 Darren Penhall England 3.250
134 Gary Blades England 3.000
134 Nico Kurz Deutschland 3.000
134 Dennis Nilsson Schweden 3.000
137 Darren Webster England 2.750
138 Michael Unterbuchner Deutschland 2.500
139 Jim McEwan Schottland 2.000
139 Scott Marsh England 2.000
139 Vladimir Andersen Dänemark 2.000
139 Dragutin Horvat Deutschland 2.000
139 Patrik Gosnak Österreich 2.000
139 Pete Burgoyne England 2.000
139 Vitezslav Sedlak Tschechien 2.000
146 Glen Durrant England 1.750
146 Danny van Trijp Niederlande 1.750
148 Colin Osborne England 1.500
148 Jim Moston England 1.500
148 Stu Wilson England 1.500
148 Steve Haggerty England 1.500
152 Owen Roelofs Niederlande 1.250
153 John Brown England 1.000
153 Fabian Schmutzler Deutschland 1.000
153 David Schlichting Deutschland 1.000
153 Janos Vegsö Ungarn 1.000
153 Wayne Jones England 1.000
153 Stefan Bellmont Schweiz 1.000
153 Gian van Veen Niederlande 1.000
153 Marko Kantele Finnland 1.000
153 Thomas Junghans Schweiz 1.000
153 Daniel Larsson Schweden 1.000
153 Michael Rasztovits Österreich 1.000
153 Rainer Sturm Österreich 1.000
153 Dietmar Burger Österreich 1.000
153 Thibault Tricole Frankreich 1.000
153 Johan Engström Schweden 1.000
153 Ondrej Plsek Tschechien 1.000
153 Miloslav Navratil Tschechien 1.000
153 Filip Sebesta Tschechien 1.000
153 Dennie Olde Kalter Niederlande 1.000
153 Martijn Dragt Niederlande 1.000
153 Sebastian Bialecki Polen 1.000
174 Carlo van Peer Niederlande 750
174 Gavin Carlin Irland 750
174 Leighton Bennett England 750
174 Jacques Labre Frankreich 750
174 Steven Noster Deutschland 750
174 Graham Hall England 750

  Stand der Rangliste: 15.05.2022 (nach den Czech Darts Open)

 

Anzahl Siege pro Spieler bei den Pro Tour Events im Jahre 2022:

Platz Spieler Anzahl Siege
1 Michael van Gerwen 5
2 Luke Humphries 3
3 Joe Cullen  2
  Gerwyn Price 2
  Michael Smith 2
6 Peter Wright 1
  Damon Heta 1
  Jim Williams 1
  Danny Jansen 1
  Ryan Searle 1
  Dirk van Duijvenbode 1
  Nathan Aspinall 1

Stand: Nach den Czech Darts Open (15.05.2022)

 

TV-Übertragung 2022:

Die Pro Tour Turniere werden nicht im TV übertragen, weder in Großbritannien noch in Deutschland. Es gibt aber die Möglichkeit, bei Players Championships jeweils zwei Boards über den offiziellen Livestream der PDC, PDC.TV zu sehen. Dort kann man auch speziell sogenannte "Weekend Passes" buchen.

Zudem kann man nun auch alle Spiele aller Boards der Players Championships im Livescorer auf der Seite Dartconnect verfolgen.

 

Pro Tour - Archiv:

Hier könnt ihr sehen, wer die verschiedenen Pro Tour Events in den vergangenen Jahren gewonnen hat:


Foto-Credit: PDC/Lawrence Lustig