UK Open 2026

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Die UK Open sind neben der PDC Dart Weltmeisterschaft
eines der teilnehmerstärksten Major Turniere der PDC. Lange Zeit nahmen 128 Spieler
daran teil, welche sich in mehreren UK Open Qualifikationsturnieren
durchgesetzt hatten. Es wurden zunächst acht und später sechs große
Quali-Turniere gespielt, bei denen alle Profis und
Tour-Card-Besitzer teilgenommen haben, außerdem wurden mehrere
Amateur-Qualifier durchgeführt, wo sich insgesamt 32 Spieler
qualifiziert haben.
Die UK Open werden auch der „FA-Cup“ des Dartsports genannt, da es
keine „normalen“ gesetzten Spieler (aufgrund der Weltrangliste)
gibt und
somit auch die unbekannteren Spieler
direkt in der ersten Runde auf einen großen Namen treffen können.
Viele Jahre war es jedoch zumindest so, dass die Top 32 der UK Open
Order of Merit Rangliste erst ab der dritten Runde in das Geschehen
eingreifen mussten. Die Auslosung jeder Runde ist im Vergleich zu
allen anderen Turnieren völlig offen, theoretisch wäre es also
sogar möglich, dass bereits ganz am Anfang des Turniers die Nummer
Eins der Welt gegen die Nummer Zwei spielt.
2008 trat mit der damals amtierenden BDO-Weltmeisterin Anastasia
Dobromyslova nach Deta Hedman und Crissy Manley zum dritten Mal in
der Geschichte der PDC eine Frau vor die laufenden Kameras dieses
Wettbewerbs. Sie verlor ihr erstes Spiel gegen Robert
Thornton knapp im letzten und entscheidenden Leg. Im Jahr 2013
haben sich mit Jyhan Artut, Bernd Roith, Mensur
Suljovic, Maik Langendorf und Tomas Seyler gleich fünf
deutschsprachige Spieler für das Turnier qualifiziert. Während für
Artut und Rodriguez das Turnier bereits in der ersten Runde beendet
war, konnte Suljovic in diesem Jahr als erster deutschsprachiger
Spieler überhaupt das Achtelfinale eines PDC Major-Turniers
erreichen. Dort musste er sich allerdings mit 3:9 Adrian
Lewis geschlagen geben.
Seit dem Jahr 2014 findet dieses Turnier nicht mehr in Bolton,
sondern im Butlins Resort in Minehead statt. Die Halle hat eine
Kapazität von 4.500 Zuschauern und ist seit 2012 auch der
Austragungsort der Players
Championship Finals. Für das Turnier im Jahr 2015 hatten sich
mit Max
Hopp und Mensur Suljovic zwei Spieler aus dem
deutschsprachigen Raum qualifiziert. Beide hatten bei diesen
Quali-Turnieren so gut abgeschnitten, dass sie es in die Top 32 der
UK Open Rangliste geschafft hatten und dadurch erst in der dritten
Runde in dieses Turnier einsteigen mussten. Für das Turnier im Jahr
2015 wurde auch das Preisgeld deutlich erhöht, so wurden nicht mehr
250.000 sondern 300.000 Pfund ausgespielt. Der Sieger bekam bereits
60.000 Pfund.
2016 waren es mit Mensur Suljovic, René Eidams und Rowby-John Rodriguez dann schon drei
deutschsprachige Spieler, welche teilnahmen. Das Preisgeld blieb
unverändert bei 300.000 Pfund. Der Modus in der ersten und zweiten
Runde wurde von Best of 9 auf Best of 11 verlängert. Für 2017
konnte sich Zoran Lerchbacher zum ersten Mal für dieses
Turnier qualifizieren, allerdings war er in diesem Jahr der einzige
deutschsprachige Spieler. Das Preisgeld wurde nochmals um weitere
50.000 Pfund auf nun insgesamt 350.000 Pfund angehoben, wobei der
Sieger alleine 70.000 einstrich. Michael van Gerwen
musste seine Teilnahme aufgrund von Rückenproblemen kurzfristig
absagen und konnte damit seinen Titel nicht verteidigen, Peter
Wright löste ihn ab.
Im Jahre 2018 konnten sich mit Zoran Lerchbacher, Martin
Schindler, Maik Langendorf, Michael Rastovits, Gabriel
Clemens, René Eidams und René Berndt erstmals gleich sieben
deutschsprachige Spieler für die UK Open Finals qualifizieren.
Aufgrund von Schneestöbern in England blieb einigen Spielern die
Anreise verwehrt und das Turnier musste ohne Zuschauer ausgetragen
werden.
Für 2019 ergaben sich für das Event einige Änderungen. So wurden
die UK Open Qualifier abgeschafft, die 128 Tourcard Inhaber waren
ab sofort für das Turnier gesetzt, dazu kamen die 16 besten Spieler
der Challenge Tour OoM, weiterhin waren 16
Amateure mit dabei. Das Preisgeld wurde ebenfalls um 100.000 Pfund
erhöht und Ladbrokes.com wurde neuer Titelsponsor. Mit Nathan
Aspinall gab es einen überraschenden Sieger. In 2020 waren nur
noch 8 Spieler über die Challenge Tour mit dabei, dafür dann aber
auch 8 Spieler über die Development Tour OoM. Michael van
Gerwen holte sich seinen dritten Titel und spielte wie Jonny
Clayton einen 9-Darter. Gabriel Clemens erreichte als
erster Deutscher bei diesem Turnier das Achtelfinale.
2021 mussten die UK Open aufgrund der anhaltenden
Corona-Restriktionen zum zweiten Mal in der Turniergeschichte auf
Publikum vor Ort verzichten. Gespielt wurde in der Marshall Arena
von Milton Keynes. Erstmals fanden auch keine
Qualifikationsturniere für Amateure statt. Die 16 frei gewordenen
Plätze wurden mit den jeweils besten acht noch nicht qualifizierten
der beiden Q-Schools besetzt. Damit waren ingesamt 11
deutschsprachige Teilnehmer mit dabei, James Wade sicherte sich
seinen dritten Titel. 2022 kehrte man wieder nach Minehead zurück
und auch die Amateur Qualifier waren wieder dabei. 12 Starter aus
dem deutschsprachigen Raum nahmen dieses Mal teil. Gleich drei
9-Darter gab es dieses Mal, José Justicia, James Wade und
Michael Smith gelang das perfekte Leg. Smith
zog ein weiteres Mal in ein Finale ein, musste sich aber denkbar
knapp Danny Noppert geschlagen geben. In 2023 wurde
Preisgeld um £150.000 auf insgesamt £600.000 angehoben und erstmals
wurden alle Spiele aller Boards gestreamt. Am Ende gab es mit
Andrew Gilding einen absoluten
Überraschungssieger. In 2024 waren beim Sieg von Dimitri van den Bergh gleich elf
Deutsche mit dabei. Zum dritten Mal in Folge ging das Endspiel über
die volle Distanz. Insgesamt 14 Spieler aus dem
deutschsprachigen Raum nahmen 2025 teil, Luke Littler löste mit
seinem deutlichen 11:2-Endspielsieg Finalgegner James Wade als
bisher jüngsten Champion ab.
Fakten:
Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2003
Location: Butlins Resort Minehead (seit 2022), vorher:
Marshall Arena Milton Keynes (2021), Butlins Resort Minehead
(2014-2020), Reebok Stadium in Bolton (2003-2013)
Sponsoren: Ladbrokes (seit 2024), vorher: Cazoo
(2021-2023), Ladbrokes (2019-2020), Coral (2014-2018), Speedy Hire
Services (2011-2013), Rileys Darts (2010), Blue Square (2007-2009),
Budweiser (2004-2006), Sky Bet (2003)
Häufigste Titelträger: Phil Taylor (5x)
Ranglisten Punkte für: PDC Order of Merit
Preisgeld: £750.000 (2026)
9-Darter: Phil Taylor (2004, 2005, 2007, 2008),
Mervyn
King (2010), Gary Anderson (2012), Michael van Gerwen (2016, 2020), Jonny
Clayton (2020), Sebastian Bialecki (2021), Jitse van der Wal (2021), José
Justicia (2022), James Wade (2022), Michael
Smith (2022)
Gewinner der letzten Jahre:
2026: –
2025: Luke Littler (11:2 gegen James
Wade)
2024: Dimitri van den Bergh
(11:10 gegen Luke Humphries)
2023: Andrew Gilding (11:10 gegen Michael van Gerwen)
2022: Danny Noppert (11:10 gegen Michael
Smith)
2021: James Wade (11:5 gegen Luke
Humphries)
2020: Michael van Gerwen (11:9 gegen Gerwyn
Price)
2019: Nathan Aspinall (11:5 gegen Rob
Cross)
2018: Gary Anderson (11:7 gegen Corey
Cadby)
2017: Peter Wright (11:6 gegen Gerwyn Price)
2016: Michael van Gerwen (11:4 gegen Peter
Wright)
2015: Michael van Gerwen (11:5 gegen Peter
Wright)
2014: Adrian Lewis (11:1 gegen Terry
Jenkins)
2013: Phil Taylor (11:4 gegen Andy
Hamilton)
2012: Robert Thornton
(11:5 gegen Phil Taylor)
2011: James Wade (11:8 gegen Wes Newton)
2010: Phil Taylor (11:5 gegen Gary
Anderson)
2009: Phil Taylor (11:6 gegen Colin
Osborne)
2008: James Wade (11:7 gegen Gary Mawson)
2007: Raymond van Barneveld (16:8 gegen
Vincent van der Voort)
2006: Raymond van Barneveld (13:7 gegen
Barrie
Bates)
2005: Phil Taylor (13:7 gegen Mark
Walsh)
2004: Roland Scholten (11:6 gegen John Part)
2003: Phil Taylor (18:8 gegen Shayne Burgess)
Spielplan & Ergebnisse 2026:
Freitag, 06.03.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 12:00 Uhr MEZ)
Main
Stage:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Two:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Three:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Four:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Five:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Six:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Seven:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Eight:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Stage
Eight:
1.
Runde:
xxx
2.
Runde:
xxx
3.
Runde:
xxx
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
4. Runde:
Main Stage:
xxx
Stage
Two:
xxx
Stage
Three:
xxx
Stage
Four:
xxx
Stage
Five:
xxx
Stage
Six:
xxx
Stage
Seven:
xxx
Stage
Eight:
xxx
Samstag, 07.03.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:45 Uhr MEZ)
5. Runde:
Main
Stage:
xxx
Stage
Two:
xxx
Stage
Three:
xxx
Stage
Four:
xxx
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
Achtelfinale:
Main
Stage:
xxx
Stage
Two:
xxx
Sonntag, 08.03.2026:
Nachmittags-Session:
(ab 13:45 Uhr MEZ)
Viertelfinale:
xxx
Abend-Session: (ab
20:00 Uhr MEZ)
Halbfinale:
xxx
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
1. Runde: Best of 11 Legs
2. Runde: Best of 11 Legs
3. Runde: Best of 11 Legs
4. Runde: Best of 19 Legs
Achtelfinale: Best of 19 Legs
Viertelfinale: Best of 19 Legs
Halbfinale: Best of 21 Legs
Finale: Best of 21 Legs
Qualifizierte Spieler 2026:
Für die UK Open qualifizieren sich alle 128 Tourcardinhaber. Je nach ihrer Weltranglistenposition greifen die Spieler in unterschiedlichen Runden ein. Hinzu kommen die besten jeweils besten 8 Spieler der Challenge Tour bzw. Development Tour Order of Merit 2025, die über keine Tourkarte nach der Q-School 2026 verfügen. Aufgefüllt wird das Feld durch 16 Amateur Qualifier.
Tourcardholder:
– Die 128 Tourcard-Inhaber nach der Q-School 2026:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
32.
———————————————–> Top 32 greifen in Runde der letzten 64 ins
Turnier ein
33.
34.
35.
36.
37.
38.
39.
40.
41.
42.
43.
44.
45.
46.
47.
48.
49.
50.
51.
52.
53.
54.
55.
56.
57.
58.
59.
60.
61.
62.
63.
64.
————————————————> Top 33-64 greifen in Runde der letzten 96 ins
Turnier ein
65.
66.
67.
68.
69.
70.
71.
72.
73.
74.
75.
76.
77.
78.
79.
80.
81.
82.
83.
84.
85.
86.
87.
88.
89.
90.
91.
92.
93.
94.
95.
96.
————————————————-> Top 65-96 greifen in Runde der letzten 128
ins Turnier ein
97.
98.
99.
100.
101.
102.
103.
104.
105.
106.
107.
108.
109.
110.
111.
112.
113.
114.
115.
116.
117.
118.
119.
120.
121.
122.
123.
124.
125.
126.
127.
128.
————————————————–> Top 97-128 greifen
in Runde der letzten 160 ins Turnier ein
Development Tour:
– Top 8 der Development Tour OoM 2025, die keine
Tourkarte nach der Q-School 2026 besitzen:
– 8x
Challenge Tour:
– Top 8 der Challenge Tour OoM 2025, die keine
Tourkarte nach der Q-School 2026 besitzen:
– 8x
Amateur Qualifier:
– 16 PDC Amateur Qualifier:
– Jack Todd
– Neil Wild
– Aberdeen: 31. Januar
– Coventry: 01. Februar
– Norwich: 07. Februar
– Newport: 07. Februar
– Syston: 07. Februar
– Kings Worthy: 07. Februar
– Chorlton: 14. Februar
– Plymouth: 14. Februar
– Worksop: 14. Februar
– Liverpool: 15. Februar
– Harlow: 21. Februar
– Alfreton: 21. Februar
– London Victoria: 22. Februar
– Enderby: 22. Februar
————————————————–> Greifen in Runde der letzten 160 ein
Preisgeld 2026:
Sieger: £120.000
Runner-Up: £60.000
Halbfinale: £35.000
Viertelfinale: £20.000
Achtelfinale: £12.500
Letzte 32: £7.500
Letzte 64: £3.000
Letzte 96: £2.000
Letzte 128: £1.250
Gesamt: £750.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Sport1 überträgt
dieses Turnier 2026 ebenfalls zu den folgenden Zeiten
live:
Sport1-Übertragungszeiten:
—
FOLGEN —
Auf PDC.TV ist das Geschehen aller anderen Boards
verfolgbar.
Besonderheiten:
Die UK Open sind das Turnier, bei dem bisher die meisten live TV 9-Darter überhaupt geworfen worden sind. So konnte Phil Taylor bereits vier Mal vor laufenden Kameras ein perfektes Spiel erzielen: 2004 gegen Matt Chapman (zum Video), 2005 gegen Roland Scholten (zum Video), 2007 gegen Wes Newton (zum Video) und 2008 gegen Jamie Harvey (zum Video). Im Jahr 2010 folgte ihm Mervyn King mit seinem zweiten TV 9-Darter. Im Jahr 2012 ergänzte Gary Anderson mit seinem 9-Darter gegen David Dodds die Liste. Michael van Gerwen setzte diese im Jahre 2016 fort. Sein zweiter 9-Darter bei diesem Turnier folgte im Jahr 2020. Ebenfalls in diesem Jahr warf Jonny Clayton (zum Video) auf der Nebenbühne ein perfektes Spiel. 2021 gab durch Sebastian Bialecki und Jitse van der Wal gleich zwei 9-Darter. Ein Jahr darauf sorgten José Justicia, James Wade und Michael Smith sogar für drei perfekte Legs in einem Jahr.
UK Open – Archiv:
Alle Ergebnisse sowie die Spielpläne der vergangenen Ausgaben der UK Open findet ihr hier:
- UK Open 2025
- UK Open 2024
- UK Open 2023
- UK Open 2022
- UK Open 2021
- UK Open 2020
- UK Open 2019
- UK Open 2018
- UK Open 2017
- UK Open 2016
- UK Open 2015
- UK Open 2014
- UK Open 2013
- UK Open 2012
- UK Open 2011
- UK Open 2010
- UK Open 2009
- UK Open 2008
- UK Open 2007
- UK Open 2006
- UK Open 2005
- UK Open 2004
- UK Open 2003
Foto-Credit: PDC/Kieran Cleeves
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