Dart Profis - Dirk van Duijvenbode - "The Titan"

Dirk van Duijvenbode

Dirk van Duijvenbode ist einer der „Jungen Wilden“ aus den Niederlanden, die sich bei der PDC versuchen. Sein erster internationaler Auftritt war 2010 bei den Polish Open der WDF. Im selben Jahr war er bei der PDC World Youth Championship am Start und erreichte die letzten 32. 2011 spielte er mehrere Players Championships und einige Events der Youth-Tour, wobei er ein Finale erreichte. 2012 war van Duijvenbode an zwei Tagen der Qualifying-School am Start und sammelte fünf Punkte. Bei seiner zweiten Jugend-Weltmeisterschaft ging es für ihn ein paar Monate später bis ins Achtelfinale. In 2013 legte er mit einem weiteren Finale auf der jetzt als Development-Tour benannten Turnierserie für Spieler bis 23 einen guten Start hin. Bei der Jugend-Weltmeisterschaft ging es auch in diesem Jahr bis unter die letzten 16. Im weiteren Jahresverlauf folgte noch ein zweites Endspiel auf der Challenge-Tour. 2014 schaffte van Duijvenbode erstmals den Sprung in das Hauptfeld eines European Tour-Events und erreichte dort auf Anhieb die zweite Runde. Mit u.a. einem Viertelfinale auf der Pro Tour der PDC gelang ihm außerdem die Qualifikation für die UK Open TV-Finals. In diesem Jahr war „The Titan“ auch erstmals auf der PDC Challenge-Tour aktiv und stand in vier Halbfinals und einem Finale. Ein Halbfinale erzielte er auch bei der nächsten Jugend-WM. Er sicherte sich außerdem zwei weitere Teilnahmen auf der European Tour, kam aber bei beiden Turnieren nicht über die erste Runde hinaus.

Bekannt ist van Duijvenbode in der Dartszene für seine verrückte Art, vor allem beim Walk-on glänzt er mit stürmischen Bewegungen zu lauter Harcore Musik. Dirk van Duijvenbode2015 begann für den Niederländer mit der Q-School, bei der er neun Punkte holte. Das reichte zwar nicht für eine Tourkarte, aber als Nachrücker konnte er dennoch bei einigen Players Championships teilnehmen und erreichte über das Jahr verteilt mehrere Achtelfinals und zwei Mal das Viertelfinale. Im Februar erspielte er sich seine zweite Teilnahme bei den UK Open, landete aber außerhalb der Preisgeldränge. Außerdem war er bei vier European Tour-Events im Hauptfeld mit dabei und erreichte ein Halbfinale auf der Development-Tour und warf dort einen 9-Darter. Seine vielen guten Ergebnisse ermöglichten ihm Ende Oktober das Debüt bei der European Championship, wo er allerdings direkt im Auftaktmatch Justin Pipe unterlag. Bei der Jugend-WM wenige Wochen später war auch in der ersten Runde Endstation, genau so wie in der ersten Runde der „Großen“ Weltmeisterschaft im Alexandra Palace. Hier war van Duijvenbode erstmals qualifiziert und unterlag seinem Landsmann Raymond van Barneveld 0:3. 2016 wechselte er von der Sportsman Management Company zum Management von Raymond van Barneveld. Durch seine Erfolge des Vorjahres hatte er sich unter die besten 64 der Welt gespielt und damit eine Tourkarte gewonnen. Beflügelt davon gelang ihm seine dritte Teilnahme an den UK Open und dieses Mal schaffte er es bis unter die letzten 32. An diese Erfolge konnte van Duijvenbode danach nicht mehr ganz anknüpfen. Es reichte zu zwei Halbfinals auf der Development-Tour, bei der Jugend-WM kam das Aus aber wieder in der ersten Runde. Seine zweite World Darts Championship verpasste er. 2017 begann mit einer guten Serie bei den Qualifikationsturnieren zu den UK Open. Van Duijvenbode war bei den TV-Finals dabei und schaffte es erneut unter die letzten 32. Bei einer Players Championship folgte kurze Zeit später ein Viertelfinale.

Der Rest des Jahres verlief allerdings nicht nach Wunsch, so dass der Niederländer sogar seine Tourkarte verlor, diese aber in der European Q-School im Januar 2018 direkt wiederholen konnte. Mehr als eine Viertelfinalteilnahme bei einem Players Championship sprang in 2018 für den "Titan" aber nicht heraus. Auch 2019 lief beim Niederländer nicht wirklich viel zusammen, er konnte aber 2020 seine Tourcard bei der Q-School wiedergewinnen. Beim zweiten Players Championship 2020 ging es für den Mann aus 's-Gravenzande erstmals in die Vorschlussrunde. Bei den Belgian Darts Championship schaffte es van Duijvenbode auf der European Tour überraschend ins Halbfinale. Zum vierten Mal schaffte es DvD dann bei den UK Open eine Woche später unter die besten 32. Bei seinem World Grand Prix Debüt Anfang Oktober konnte er Mensur Suljovic bezwingen und zog dann später durch Siege über Gary Anderson und Simon Whitlock sogar ins Finale ein. Dort unterlag er aber gegen Gerwyn Price mit 2:5, es war dennoch sein größter Karriereerfolg. Auch bei der European Championship eröffnete "The Titan" mit einem Whitewash gegen Danny Noppert und einem knappen Erfolg über Michael Smith stark, ehe ihm gegen Jonny Clayton dann aber die Luft ausging. Bei seiner ersten Grand Slam Teilnahme schied der Niederländer in der Gruppenphase aus. Beim ebenfalls ersten Auftritt bei den Players Championship Finals schaffte er hingegen den Sprung ins Viertelfinale, wo er gegen Landsmann Michael van Gerwen eine 5:10-Niederlage kassierte.

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Fakten zur Person: 

Name: Dirk van Duijvenbode
Spitzname: The Titan
Geburtstag: 30.06.1992
Geburtsort: Katwijk aan Zee (Niederlande)
Heimatort: 
's-Gravenzande (Niederlande)
Nationalität: Niederlande
Familienstand: -
Kinder: -
Spielt Dart seit: 2006
Profi seit: 2011
Händigkeit: Rechtshänder
Darts:
Unicorn Signature Darts 21g
Sponsoren:
Management: bengi.nl
Einlaufmusik:
"Glimpse Of The Future" von DJ Typhoon
9-Darter: 1x Development Tour 2015
Offizielle Webseite: -
Twitter: @Duivee

Gewonnene Titel & Leistungen:

PDC-Major:
PDC-WM: 1.Runde 2016
World Grand Prix: Runner-Up 2020
European Championship: Viertelfinale 2020
Players Championship Finals: Viertelfinale 2020
UK Open: Letzte 32 2016, 2017, 2018 und 2020
Grand Slam of Darts: Gruppenphase 2020

PDC-Turniere:
Pro Tour: 1x Viertelfinale 2020
European Tour: Halbfinale Belgian Darts Championship 2020
Youth-WM: Halbfinale 2014
Challenge Tour: 3x Runner-Up (2x 2013, 1x 2014)
Development Tour: 1x Runner-Up 2011
Q-School: Gewinner einer Tourkarte 2018 und 2020

Weitere Turniere:
Open Willemstad: Sieger 2014

Foto-Credits: PDC/PDC Europe

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