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PDC Qualifying School 2019

PDC Qualifyfing School - Q-School - in Hildesheim und Wigan

[Ergebnisse Q-School 2019] [EU Q-School Order of Merit 2020] [UK Q-School Order of Merit 2020] [TV-Übertragung] [Archiv]

Anfänge der Q-School:

Im Jahre 2011 hat die PDC das Tourcard-System eingeführt, das seit der Etablierung 128 Spielern erlaubt, für zwei Jahre alle Players Championship und alle UK Open Qualifier Turniere zu spielen. Nach der PDC-Weltmeisterschaft 2011 bekamen die 101 bestplatzierten Spieler der PDC Order of Merit eine Tourkarte, dazu die zwei Finalistinnen der damaligen Women's World Championship der PDC. Die restlichen Spielberechtigungen wurden dann in der neu eingeführten Qualifying School, kurz Q-School ausgespielt. Bei dieser wird an vier Tagen jeweils ein Turnier ausgetragen, bei dem die vier Halbfinalisten jeweils eine Tourkarte erhalten. Somit werden 16 Plätze direkt an die erfolgreichen Spieler verteilt, die übrigen Tourkarten erhalten die Akteure, die in der eigens erstellen Q-School Order of Merit am besten platziert sind. Dafür wird ein Punkteschlüssel verwendet, der die Spieler belohnt, die bei den einzelnen Turnieren am weitesten gekommen sind. Sollten Spieler dieselbe Anzahl an Punkten aufweisen, wird per Countback-Regelung getrennt.

2011 war es der Deutsche Michael Rosenauer, der einer der 25 Spieler war, die sich die Pro Tour Karte sichern konnte. In den darauffolgenden Jahren bekamen automatisch immer die Top 64 der PDC Order of Merit nach der Weltmeisterschaft die Tourkarte, aufgefüllt wird der Rest seitdem mit den Spielern, die sich im zweiten Jahr der Tourcard befinden, mit den Bestplatzierten der Development- oder Challenge Tour oder jahrelang auch den Halbfinalisten der BDO-Weltmeisterschaft, von denen unter anderem Ted Hankey und Stephen Bunting das Angebot eines Wechsels seitens der PDC annahmen. Immer wieder schafften es auch deutschsprachige Spieler, sich eine Spielberichtigung in der Q-School zu sichern. So zum Beispiel 2012 Bernd Roith, 2013 waren es mit Jyhan Artut und Andree Welge zwei Deutsche und 2014 mit Tomas Seyler, Zoran Lerchbacher und Rowby-John Rodriguez gleich drei deutschsprachige Spieler. Zuletzt waren es 2017 Maik Langendorf und Martin Schindler, 2018 kamen Gabriel Clemens und Robert Marijanovic dazu, 2019 folgte Christian Bunse. Bis heute wurden auch insgesamt sechs 9-Darter bei der Q-School geworfen, im Jahre 2013 waren es durch Charl Pietersen, Andy Parsons und Kevin McDine gleich drei.

 

Das ist neu bei der Q-School seit 2018:

Seit Beginn der Q-School steigen die Teilnehmerzahlen jedes Jahr an und immer mehr Spieler aus aller Welt versuchen, sich die begehrten Tourkarten zu sichern. Nicht nur deswegen hat die PDC ab 2018 beschlossen, die Q-School zu splitten und die neue European Q-School parallel zur UK Q-School einzuführen. Bei der European Q-School müssen alle europäischen Spieler teilnehmen, welche nicht aus Großbritannien, Irland oder Gibraltar stammen. Spieler, welche nicht aus Europa stammen, dürfen wählen, an welcher der beiden Q-Schools sie teilnehmen möchten. Bei der UK Q-School sichern sich pro Tag nur noch zwei Spieler eine direkte Tourkarte, bei der europäischen Variante ist es der jeweilige Tagessieger.

Damit sind erst zwölf Cards direkt verteilt, die restlichen Tourkarten werden prozentual über Punkteranglisten vergeben. Da die Q-School in Wigan deutlich mehr Teilnehmer hat, werden dort auch mehr Tourkarten über die Rangliste ausgespielt. Die Punktevergabe wurde allerdings ebenfalls überarbeitet. Pro gewonnenem Match erhält ein Spieler fortan einen Punkt für die Q-School Rangliste. Von der Punktevergabe ausgeschlossen sind Runden, in denen ein oder mehrere Spieler ein Freilos erhalten haben. In Hildesheim und Wigan können somit maximal sechs Punkte pro Tag für die Rangliste geholt werden.

Das Startgeld für die Q-School wurde auf 450 britische Pfund (etwa 510 Euro) erhöht. Wer sich eine Tourcard sichert, muss zusätzlich dazu noch einmal 100 Pfund zahlen. Dafür sind alle Teilnehmer der Q-School, die mindestens einen Tag gespielt haben, von Startgeldern bei PDC-Turnieren im Jahr 2019 befreit. Das betrifft alle Players Championships und die Qualifikationsturniere für die European Tour. Spieler aus Süd- und Westeuropa, die es nicht bei der Q-School versuchen, haben lediglich die Möglichkeit, an zwei Turnieren der European Tour teilzunehmen und müssen dafür Startgelder entrichten.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2011
Location:
Halle 39, Hildesheim (European Q-School), Robin Park Tennis Centre, Wigan (UK Q-School); vorher: Metrodome, Barnsley
Frühere Bezeichnungen:
-
Häufigste Titelträger: -
Ranglisten Punkte für: -
Preisgeld:
-
9-Darter:
Charl Pietersen (2013), Andy Parsons (2013), Kevin McDine (2013), Alan Norris (2015),  Dyson Parody (2015), Ross Smith (2016)
Offizielle Homepage: -

 

Ergebnisse 2019:

Die European Q-School 2019 fand vom 03.- 06. Januar in der Halle 39 in Hildesheim statt, die UK Q-School wurde vom 17.- 20. Januar im Robin Park Tennis Centre in Wigan ausgetragen.

Pro Tour Cards Tag 1:

Hildesheim: Niels Zonneveld [zum Bericht]
Wigan: Harry Ward & Jamie Hughes [zum Bericht]

Pro Tour Cards Tag 2:

Hildesheim: Mike van Duivenbode [zum Bericht]
Wigan: Mark McGeeney & Scott Baker [zum Bericht]

Pro Tour Cards Tag 3:

Hildesheim: Christian Bunse [zum Bericht]
Wigan: Reece Robinson & Matt Clark [zum Bericht]

Pro Tour Cards Tag 4:

Hildesheim: Darius Labanauskas [zum Bericht]
Wigan: Kirk Shepherd & Nathan Derry [zum Bericht]

 

TV-Übertragung:

Die Q-School ist weder live im TV, noch im Stream zu verfolgen. Es können aber alle Spiele wie von den Players Championships gewohnt per Dartconnect verfolgt werden.

 

Qualifying School - Archiv:

An dieser Stelle haben wir alle Spieler aufgelistet, die sich in den letzten Jahren bei der Q-School durchsetzen konnten:

2019:
Tag 1: Harry Ward und Jamie Hughes (Wigan), Niels Zonneveld (Hildesheim)
Tag 2: Mark McGeeney und Scott Baker (Wigan), Mike van Duivenbode (Hildesheim)
Tag 3: Reece Robinson und Matt Clark (Wigan), Christian Bunse (Hildesheim)
Tag 4: Kirk Shepherd und Nathan Derry (Wigan), Darius Labanauskas (Hildesheim)
Order of Merit - Wigan: Jonathan Worsley, Carl Wilkinson, Glen Durrant, Gavin Carlin, Joe Murnan, Adrian Gray, Andy Boulton, Jamie Bain, David Pallett, Conan Whitehead und Barrie Bates
Order of Merit - Hildesheim: Madars Razma, Marko Kantele, Yordi Meeuwisse, Vincent van der Meer, John Michael, José de Sousa und Maik Kuivenhoven

2018:
Tag 1: Corey Cadby und Eddie Dootson (Wigan), Jeffrey de Zwaan (Hildesheim)
Tag 2: Alan Tabern und Robert Owen (Wigan), Mario Robbe (Hildesheim)
Tag 3: Arron Monk und George Killington (Wigan), Tytus Kanik (Hildesheim)
Tag 4: Bradley Brooks und Dawson Murschell (Wigan), Gabriel Clemens (Hildesheim)
Order of Merit - Wigan: Nathan Aspinall, Ross Smith, Terry Temple, Ryan Harrington, Simon Stevenson, Gary Eastwood, John Goldie, Matthew Edgar, Ryan Meikle, Ryan Joyce, Kevin Burness, Tony Newell, Luke Woodhouse, Peter Hudson und Mark Wilson
Order of Merit - Hildesheim: Danny Noppert, Robert Marijanovic, Dirk van Duijvenbode, Vincent Kamphuis, José Justicia und Davy van Baelen

2017:
Tag 1: Prakash Jiwa, Lee Bryant, Jim Brown und Stephen Burton
Tag 2: Richard North, Maik Langendorf, Ting Chi Royden Lam und Ritchie Edhouse
Tag 3: John Part, Richie Burnett, Scott Taylor und Steve Lennon
Tag 4: Paul Nicholson, Antonio Alcinas, Kirk Shepherd und Martin Schindler
Order of Merit: Ronnie Baxter, Steve Hine, Mickey Mansell, Darren Johnson, Paul Rowley, Jimmy Hendriks, Madars Razma, Sven Groen, Jamie Bain, Chris Quantock, John Norman Jnr und Scott Darbyshire

2016:
Tag 1: John Bowles, Ricky Williams, Andy Parsons und Simon Stevenson
Tag 2: James Richardson, Jonathan Worsley, Ryan Meikle und Ted Evetts
Tag 3: Brian Woods, Jeffrey de Graaf, Tony Newell und Ray Campbell
Tag 4: Ross Smith, Yordi Meeuwisse, Ryan Palmer und Vincent Kamphuis
Order of Merit: Mark Walsh, Mick McGowan, Dennis Smith, Mark Barilli, Matt Clark, Ron Meulenkamp, John Michael, Harry Robinson, Terry Temple, Matthew Dennant, Dick van Dijk, Simon Preston, Darron Brown und Robert Owen

2015:
Tag 1: Nigel Heydon, Alan Norris, Jeffrey de Zwaan und Mike Zuydwijk
Tag 2: Matthew Edgar, Andy Jenkins, Jason Lovett und Devon Petersen
Tag 3: Steve Douglas, Steve West, James Wilson und Jason Wilson
Tag 4: Magnus Caris, Jamie Robinson, Nathan Derry und Jonny Clayton
Order of Merit: Robbie Green, William O'Connor, Andy Boulton, Johnny Haines, Curtis Hammond, Prakash Jiwa, Darren Johnson, Haruki Muramatsu, Lee Palfreyman, Tony Richardson, Jermaine Wattimena, Jim Walker, Chris Dobey, Ken MacNeil, Nathan Aspinall, Paul Milford, Stephen Willard und Steve McNally

2014:
Tag 1: Antonio Alcinas, Andrew Gilding, Kyle Anderson und Benito van de Pas
Tag 2: Tomas Seyler, Andy Parsons, Gerwyn Price und Dave Bird
Tag 3: Matt Padgett, Tony Newell, Gary Stone und Robert Owen
Tag 4: Nigel Heydon, Joe Murnan, Steve West und Jason Hogg
Order of Merit: William O'Connor, Steve Hine, Mark Barilli, Michael Barnard, Mark Cox, David Doods, Steve Grubb, Dave Ladley, Mareno Michels, Ian Moss, Terry Temple, Mick Todd, Stuart White, Conan Whitehead, Brian Woods, Keegan Brown, Jim Walker, Joey ten Berge, Stuart Anderson, Pete Dyos, Christian Kist, Rowby-John Rodriguez, Kevin Voornhout, Zoran Lerchbacher, Jamie Bain und Ross Twell

2013:
Tag 1: Ricky Evans, Jyhan Artut, Ken MacNeil und Charl Pietersen
Tag 2: Louis Blundell, Daryl Gurney, Ian Walter und Jani Haavisto
Tag 3: Andree Welge, Ronny Huybrechts, Marc Dewsbury und Campbell Jackson
Tag 4: Kevin McDine, Steve Coote, Joey Palfreyman und Ting Chi Royden Lam
Order of Merit: Kirk Shepherd, Paul Amos, Kevin Dowling, Darren Johnson, Edwin Max, Martyn Turner, David Pallett, Daniel Russell und Ryan de Vreede

2012:
Tag 1: Richie Howson, Tony West, Andy Cornwall und Darren Whittingham
Tag 2: Michael Barnard, Stuart Kellett, Steve West und Kurt van de Rijck
Tag 3: Andrew Gilding, Adrian Gray, Dean Winstanley und Jeff Smith
Tag 4: Bernd Roith, Johnny Haines, Jamie Lewis und Dave Smith
Order of Merit: John Bowles, Matt Clark, Matthew Edgar, Connie Finnan, Nick Fullwell, Steve Grubb, Andy Jenkins, Tony Littleton, Mareno Michels, Joe Murnan, Gareth Pass, Ross Smith, Gino Vos, Les Wallace, Daniel Starkey, Keegan Brown, Jim Walker, Gaz Cousins, Liam Kelly, Paddy Meaney, John Scott, Keith Stephen, Stephen Hardy und Gary Butcher

2011:
Tag 1: Dave Chisnall, Shaun Griffiths, Shane O'Connor und James Richardson
Tag 2: Magnus Caris, Michael Rosenauer, Brian Woods und Devon Petersen
Tag 3: John Henderson, Mickey Mansell, Matt Jackson und Dyson Parody
Tag 4: Peter Hudson, Prakash Jiwa, Ian Jopling und Mick Tood
Order of Merit: Jason Crawley, Ken Dobson, Mark Jodrill, Mark Jones, Jimmy Mann, Paul Rowley, Terry Temple, Andy Brown und Adam Smith-Neale

Foto-Credit: PDC Europe

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