Austrian Darts Open 2026

[Spielplan & Ergebnisse] [Modus] [Qualikriterien] [Teilnehmer] [Auslosung] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Historie] [Archiv]
Nachdem von 2009 bis 2011 in Salzburg mit jeweils zwei Players Championships die ersten PDC-Turniere auf österreichischem Boden stattfanden, kam es mit der Einführung der European Tour 2012 in der Arena Nova in Wiener Neustadt zum ersten Mal zu den Austrian Darts Open. 2014 wurde dann in der Salzburgarena in Salzburg gespielt, ehe man 2016 und 2017 im Mulitversum in Schwechat zu Gast war, bevor Graz mit der Steiermarkhalle von 2018 bis 2025 der Standort war, für 2026 wechselte man in die dortige größere Halle A Messe Congress. 2015 wurde das Event einmalig unter dem Namen European Darts Matchplay in Innsbruck ausgetragen, 2020 und 2021 musste das Event coronabedingt pausieren. Während Michael van Gerwen mit seinen vier Erfolgen der Rekordsieger dieses Turniers ist, holte sich Phil Taylor 2016 bei seinem allerletzten European Tour Turnier den Titel. Im April 2025 gab es durch Martin Schindler einen deutschen Sieger, besonders die Auftritte des Wieners Mensur Suljovic sorgen aber Jahr für Jahr für eine unglaubliche Atmosphäre. Mit Adrian Lewis auf dem Weg zu seinem Players Championship Sieg 2009 und Simon Whitlock bei der Premierenausgabe der Austrian Darts Open 2012, gab es bisher zwei 9-Darter bei diesem Event.
Fakten:
Ausrichtender Verband: PDC Europe
Veranstaltet seit: 2012
Location: Halle A Messe Congress, Graz (seit 2026),
vorher: Steiermarkhalle, Graz (2018-2025), Mulitversum Schwechat
(2015-2017), Salzburgarena Salzburg (2014), Arena Nova Wiener
Neustadt (2011-2013)
Häufigste Titelträger: Michael van Gerwen (4x)
Preisgeld für: PDC Order of Merit, European Tour
OoM, Pro Tour OoM
Preisgeld: £230.000
(2026)
9-Darter: Adrian
Lewis (2009), Simon Whitlock (2012)
Gewinner der letzten Jahre:
European Tour:
2026: –
2025: Martin
Schindler (8:4 gegen Ross Smith)
2024: Luke
Littler (8:4 gegen Joe Cullen)
2023: Jonny
Clayton (8:6 gegen Josh Rock)
2022: Michael van Gerwen (8:5 gegen Danny
Noppert)
2020-2021: Ausgesetzt
2019: Michael van Gerwen (8:7 gegen Ian
White)
2018: Jonny
Clayton (8:5 gegen Gerwyn Price)
2017: Michael van Gerwen (6:5 gegen Michael
Smith)
2016: Phil Taylor
(6:4 gegen Michael Smith)
2015: Turnier unter dem Namen European Darts
Matchplay in Innsbruck
2014:
Vincent van der Voort (6:5 gegen
Jamie
Caven)
2013:
Michael van Gerwen (6:4 gegen Mervyn
King)
2012: Justin Pipe
(6:3 gegen James Wade)
Players Championship:
2011: John Part und
Vincent van der Voort
2010: Phil Taylor und Simon Whitlock
2009: Adrian Lewis und Vincent van der Voort
Spielplan & Ergebnisse 2026:
1. Runde:
Freitag,
08.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Freitag,
08.05.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
2. Runde:
Samstag,
09.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
xxx
Samstag,
09.05.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
xxx
Achtelfinale:
Sonntag,
10.05.2026:
Nachmittags-Session: (ab 13:00 Uhr MESZ)
In Draw Bracket Order
Viertelfinale, Halbfinale & Finale:
Sonntag, 10.05.2026:
Abend-Session: (ab 19:00 Uhr
MESZ)
Viertelfinale:
Sieger Achtelfinale 1 – Sieger Achtelfinale 2
Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 4
Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 6
Sieger Achtelfinale 7 – Sieger Achtelfinale 8
Halbfinale:
Sieger Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 2
Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 4
Finale:
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2
Modus 2026:
Seit 2025 steigen die Top 16 der PDC Order of Merit am Samstag
in die Turniere ein. Am Freitag treffen die Top 16 noch nicht
qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit auf die Gewinner
der Qualifier-Turniere (Tourcard Holder Qualifier, East Europe
Qualifier, Nordic & Baltic Qualifier, Host Nation Qualifier). Die
Sieger dieser 16 Spiele treffen in Runde 2 auf die topgesetzten
Spieler.
Freitag – 1. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 1. Runde
Samstag – 2. Runde:
Nachmittags-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Abend-Session: 8 Spiele der 2. Runde
Sonntag – Finaltag:
Nachmittags-Session: Achtelfinale
Abend-Session: Viertelfinale, Halbfinale & Finale
Gespielt wird bei jedem Turnier bis zum Halbfinale im Modus „Best
of 11 Legs“ (first to 6).
Im Halbfinale beträgt die Spieldistanz „Best of 13 Legs“, im Finale
wird nochmals auf „Best of 15 Legs“ erhöht.
Qualifikriterien 2026:
Es sind 48 Spieler bei den Turnieren teilnahmeberechtigt. Die
Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich fix für die 2.
Runde am Samstag, alle anderen 32 Spieler steigen am Freitag in
Runde 1 in das Turnier ein.
PDC Order of Merit:
Die Top 16 der PDC Order of Merit sind für den
Samstag (2. Turniertag) fix gesetzt.
Pro Tour Order of
Merit:
Die besten 16 noch nicht
qualifiziertenSpieler der Pro Tour Order of Merit
(Rangliste aller Players Championships und European Tour Turniere)
greifen am Freitag (1. Turniertag) ins Turnier ein.
Tourcardholder Qualifier:
10 Spieler haben die Chance, sich über den Tour
Card Holder Qualifier für das jeweilige PDC Europe Event zu
qualifizieren. Spielberechtigt sind alle Inhaber einer
Tourcard.
East Europe
Qualifier:
Bei jedem Event wird ein Spieler aus Eastern
Europe mit am Start sein.
Spielberechtigte Spieler
aus: Russland, Ukraine, Moldau, Weißrussland, Polen,
Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien,
Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Albanien,
Montenegro und Kosovo
Nordic & Baltic
Qualifier:
Bei jedem Turnier wird ein skandinavischer
Vertreter über ein Qualifikationsturnier im Rahmen der
Nordic & Baltic Tour ermittelt.
Spielberechtigte Spieler
aus: Färöer Inseln, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden,
Finnland, Estland, Lettland und Litauen
Host Nation Qualifier:
Damit weitere Spieler aus dem Veranstalterland dabei sind, gibt es
bei jedem Turnier 4 Startplätze für Spieler aus
diesem Land.
Spielberechtigt
sind: Spieler mit der Staatsbürgerschaft des
Austragungslandes.
Seit 2025 dürfen Tourcardinhaber einen Host Nation Qualifier
ihrer Wahl spielen, für den sie aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft
des Austragungslandes spielberechtigt wären.
Wie man an so einem Quali-Turnier teilnehmen kann, sowie die
genauen Spieltermine inkl. Meldeschluss usw., erfahrt ihr auf der
Homepage der PDC Europe unter www.pdc-europe.tv
Teilnehmer 2026:
Top 16 der PDC
Tour Order of Merit (gesetzte Spieler):
1. Gian van Veen
2. Michael van Gerwen
3. Jonny Clayton
4. James Wade
5. Josh Rock
6. Gerwyn Price
7. Danny Noppert
8. Ryan Searle
9. Chris Dobey
10. Ross Smith
11. Martin Schindler
12. Jermaine Wattimena
13. Mike De Decker
14. Damon Heta
15. Wessel Nijman
16. Luke Woodhouse
Pro Tour OoM
Qualifier:
Daryl Gurney
Dave Chisnall
Ryan Joyce
Krzysztof Ratajski
Cameron Menzies
Dirk van Duijvenbode
Andrew Gilding
Peter Wright
Joe Cullen
Ricardo Pietreczko
Kevin Doets
Raymond van Barneveld
Niels Zonneveld
William O’Connor
Niko Springer
Karel Sedlacek
Tourcard Holder
Qualifier:
Rob Owen
Michael Smith
James Hurrell
Ian White
Nick Kenny
Chris Landman
Cristo Reyes
Gabriel Clemens
Alan Soutar
Kim Huybrechts
Eastern Europe
Qualifier:
Patrik Kovacs
Nordic & Baltic
Qualifier:
Anton Östlund
Host Nation
Qualifier:
4x 07.05.2026
Auslosung 2026:
Preisgeld 2026:
Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger
geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über
die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr
Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten
einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das
Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit
sowie die European Tour Order of Merit und
Pro Tour Order of Merit
ein.
Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000
Gesamt: £230.000
TV-Übertragung 2026:
Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle
World Series Events LIVE und in HD. Man
kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet
verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet
monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit
kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch
noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder
die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die
NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports
Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist
(kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält.
Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live
jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn
Außerdem ist das Geschehen auch kostenlos auf dem DAZN Darts X
Pluto TV Channel auf [Pluto TV] zu sehen.
Historie:
Das erste PDC-Turnier in Österreich war 2009 ein Players Championship in Salzburg und Adrian Lewis war der erste Spieler, der ein Turnier auf österreichischem Boden gewinnen konnte. Er rundete seine Leistung sogar mit einem 9-Darter ab. Auch in den darauffolgenden Jahren wurden in Österreich jährlich zwei Pro Tour Events ausgetragen. Im Jahr 2012 rief die PDC Europe dann mit der European Tour eine neue Turniersierie ins Leben und das allererste European Tour Turnier der Geschichte fand gleich in Österreich statt, womit die Austrian Darts Open geboren waren. Die erste Ausgabe ging in der Arena Nova in Wiener Neustadt über die Bühne und überraschend gewann Justin Pipe, der seinen größten Erfolg bei diesem Turnier feierte. Am Samstag und am Finaltag waren über 1.500 Fans mit dabei. Auch im Jahr 2013 spielte man in Wiener Neustadt, diesmal war Michael van Gerwen erfolgreich. 2014 wechselte man den Standort und ging in die Salzburg-Arena. Dort holte sich van Gerwens Landsmann Vincent van der Voort den Titel. Ganz besonders gefeiert wurde aber der Wiener Mensur Suljovic, der bei seinem Heimturnier bis in das Halbfinale kam und bei seinen Spielen für eine unglaubliche Atmosphäre sorgte. Im Jahr 2015 zog das Turnier weiter in den Westen Österreichs, genauer gesagt nach Innsbruck. Über 3.000 Fans sorgten dort für einen neuen Zuschauerrekord bei einem Dartturnier in Österreich, was in diesem Jahr unten dem Namen European Darts Matchplay ausgetragen wurde, es gab 2015 also offiziell keine Austrian Darts Open. Den Titel schnappte sich erneut Michael van Gerwen.
2016 ging es ins Multiversum nach Schwechat, nur wenige Kilometer entfernt von Österreichs Hauptstadt Wien. Im Jahr 2016 holte sich Legende Phil Taylor den Turniersieg. Es war das allerletzte European Tour Turnier, das Taylor in seiner Karriere gespielt hat. Auch im Jahr 2017 blieb man in Schwechat, zum zweiten Mal in Folge unterlag Michael Smith im Finale, Michael van Gerwen sicherte sich seinen dritten Titel bei diesem Turnier und war nun alleiniger Rekordträger. Für 2018 wechselte man dann erneut den Standort, es wurde in der Premstättner Halle in Graz/Premstätten gespielt, in der überraschend der Waliser Jonny Clayton triumphierte. Ein Jahr später war es dann erneut Michael van Gerwen, der zum vierten Mal triumphierte. 2020 und 2021 musste das Event coronabedingt pausieren, 2022 kehrte man in den Kalender zurück. Dort gelang Michael van Gerwen im rein niederländischen Finale gegen Danny Noppert mit einem 8:5-Sieg im Finale die erfolgreiche Titelverteidigung. Auch 2023 wurde das Event wieder ausgetragen und zum zweiten Mal nach 2018 siegte Jonny Clayton. 2024 kehrte man erneut in die Steiermarkhalle zurück, Luke Littler schnappte sich nach einem 8:4-Finalsieg über Joe Cullen seinen zweiten European Tour Titel. Der nächste Erfolg sollte dann nach Deutschland gehen: Im April 2025 gewann Martin Schindler seinen dritten Titel auf der European Tour und „The Wall“ wird versuchen, diesen bei der zwölften Ausgabe zu verteidigen.
Archiv:
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Foto-Credit: Paul Targyik/PDC Europe
