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PDC World Cup of Darts 2022

PDC World Cup of Darts 2022

[Spielplan & Ergebnisse] [Turniermodus] [Auslosung] [Teilnehmer] [Turnierbaum] [Preisgeld] [TV-Übertragung] [Archiv]

Anfang 2010 hat die PDC bekannt gegeben, dass sie, nachdem ihr vorangegangenes Übernahmeangebot an die BDO gescheitert war (siehe entsprechende Newsmeldung), nun einen eigenen PDC World Cup of Darts ausrichten werden. Die Premiere dieser Veranstaltung fand vom 3.-5. Dezember 2010 statt, der Austragungsort war Houghton-le-Spring in Nordengland. Es nahmen 24 verschiedene Länder teil, die Länder wurden jeweils von zwei Spielern (wie zuvor beim Jocky Wilson Cup) vertreten, welche dann jeweils in zwei Einzeln und einem Doppel gegeneinander antreten. Aus jedem Land sind jeweils die beiden Spieler vertreten, welche in der Order of Merit die beiden höchsten Positionen inne haben.

Als Preisgeld hatte die PDC gleich von Anfang an £150.000 zur Verfügung gestellt, die größte Summe welche es jemals bei einem internationalen Ländervergleich zu gewinnen gab. Bei der Premiere wurde Deutschland durch Andree Welge und Jyhan Artut, die Farben Österreichs durch Mensur Suljovic und Maik Langendorf vertreten. Und bereits bei der ersten Ausgabe hatte der World Cup of Darts eine große Sensation parat, als sich das spanische Duo Carlos Rodriguez und Antonio Alcinas in der zweiten Runde mit 6:5 gegen die Nr. 1 und 2 der Weltrangliste Phil Taylor und James Wade durchsetzen konnte. 2011 wurde das Turnier dann nicht ausgetragen, aber vom 02.02.-05.02.2012 wurde der World Cup dann zum ersten mal in Deutschland, genauer gesagt in der Sporthalle Hamburg ausgetragen. Für Deutschland waren Jyhan Artut und Bernd Roith am Start, für Österreich traten Mensur Suljovic und Dietmar Burger an. Das Turnier konnte am Ende England mit Phil Taylor und Adrian Lewis gewinnen.

Im Jahr 2013 fand das Turnier zum zweiten Mal in Folge in der Hamburger Sporthalle statt. Erneut nahmen die besten zwei Spieler jedes Landes an diesem Turnier teil. Für Deutschland waren dies in diesem Jahr Andree Welge und Jyhan Artut, für Österreich spielten Mensur Suljovic und Maik Langendorf. Es gab auch einen neuen Spielmodus, diesmal gab es wieder Gruppenspiele, so dass jedes Team zumindest zwei Auftritte hatte.

Am 22. Januar gab die PDC bekannt, dass die Phillipinen ihre Teilnahme aufgrund von Terminproblemen abgesagt haben, sie wurden Max Hopp und Jyhan Artut - World Cup of Darts 2015kurzfristig durch Italien vertreten durch Daniele Petri und Matteo Dal Monte ersetzt. In dem 2013er Turnier, bei dem im Achtelfinale gleich mal mit den Niederlanden, Australien, Schottland, Irland und Nordirland fünf der acht gesetzten Nationen ausschieden. konnte Deutschland am Ende das Viertelfinale erreichen. Gewonnen wurde das Turnier durch England, welche sich im Finale gegen Belgien, also die beiden Brüder Ronny & Kim Huybrechts, durchsetzen konnten.

Im Jahr 2014 wurde das Teilnehmerfeld erstmals in der Geschichte des World Cup of Darts auf 32 Teams ausgeweitet, dafür wurde die Gruppenphase in der ersten Runde gestrichen, außerdem wurde mit bwin ein neuer Sponsor für das Event gefunden. Für Deutschland traten Jyhan Artut und Andree Welge an, die Österreicher wurden in diesem Jahr durch Mensur Suljovic und den Vize-Jugendweltmeister Rowby-John Rodriguez vertreten. Gewinnen konnte Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic - World Cup of Darts 2015diese Ausgabe das Team aus den Niederlanden mit Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld, die sich gegen die Titelverteidiger aus England (Taylor & Lewis) im Finale durchsetzen konnten.

Seit dem Jahr 2015 fand der World Cup of Darts in der Eissporthalle in Frankfurt statt. Bereits vor Turnierbegienn war klar, dass es einen neuen Zuschauerrekord für ein Dart-Turnier in Deutschland geben würde. Erneut nahmen 32 Teams bei diesem Major-Turnier teil. Für Deutschland ging erstmals Max Hopp, der kurz vor dem Turnier die neue Nr.1 Deutschlands wurde und Jyhan Artut ins Rennen. Für Österreich starteten wie bereits im Jahr zuvor die damalige Nr.32 der Welt Mensur Suljovic und Rowby-John Rodriguez. Das Preisgeld wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht, so wurden erstmals 250.000 Pfund (ca. 350.000€) ausgeschüttet.

Auch 2016 fand das Turnier wieder in Frankfurt statt, als Hauptsponsor wurde Betway ausgewählt, geändert wurde im Gegensatz zum Vorjahr nur, dass es in diesem Jahr lediglich 8 gesetzte Teams gab, 24 Teams wurden also zugelost. Das deutsche sowie das österreichische Team hatte sich zu 2015 nicht verändert. Im Jahr 2017 gab es erneut eine Erhöhung des Preisgelds. Es wurden nun 50.000 Pfund mehr ausgespielt, insgesamt also 300.000 Pfund. Neben Max Hopp war erstmals Martin Schindler für Deutschland am Start, die Schweiz mit Patrick Rey und Philipp Ruckstuhl gab 2017 ihre Premiere beim World Cup. Hopp und Schindler zogen erstmals ins Viertelfinale ein und scheiterten dort am späteren Sieger Niederlande, für die Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld nach 2014 zum zweiten Mal zusammen erfolgreich waren.

Nachdem im Jahr 2010 mit Anastasia Dobromyslova für Russland bereits die erste Frau am World Cup teilgenommen hatte, folgte ihr 2018 Momo Zhou, indem sie den chinesischen Qualifier für sich entscheiden konnte. Mit ihrem vierten Triumph zogen die Niederländer in der Siegesliste mit den Engländern gleich. 2019 wurde das Turnier in die Barclaycard Arena nach Hamburg verlegt, zudem stieg das Preisgeld um 50.000 Pfund an. Zum ersten Mal war Schottland mit Gary Anderson und Peter Wright erfolgreich.

Im Jahr 2020 wurde das Turnier aufgrund des Corona-Virus von Hamburg nach Salzburg in die Salzburgarena verlegt. Dort wurde allerdings ohne Fans gespielt. Am Ende setzte sich Team Wales souverän mit 3:0 gegen England durch. 2021 wurde das Turnier erstmals in Jena ausgetragen. Zum zweiten Mal entschied Schottland das Turnier für sich, dieses Mal stand John Henderson an der Seite von Peter Wright. 2022 kehrte man in die Eissporthalle nach Frankfurt zurück, wo das Turnier bereits von 2015 bis 2018 ausgetragen wurde. Erstmals gewann Australien in Person von Simon Whitlock und Damon Heta.

 

Fakten:

Ausrichtender Verband: PDC
Veranstaltet seit: 2010
Location:
Eissporthalle Frankfurt (seit 2022), vorher: Sparkassen-Arena Jena (2021), Salzburgarena (2020), Barclaycard Arena Hamburg (2019), Eissporthalle Frankfurt (2015-2018), Sporthalle Hamburg/Alsterdorfer Sporthalle (2012-2014), Rainton Meadows Arena, Houghton-le-Spring (2010)
Frühere Bezeichnungen: Cazoo World Cup of Darts (seit 2021), vorher: Bet Victor World Cup of Darts (2019-2020), betway World Cup of Darts (2016-2018), bwin World Cup of Darts (2014-2015), Betfair World Cup of Darts (2013), Cashconverters.com World Cup of Darts (2010-2012)
Häufigste Titelträger: England und Niederlande (je 4x)
Ranglisten Punkte für: Keine
Preisgeld:
£350.000 (2022)
9-Darter:
-
Offizielle Homepage:
-

 

Gewinner der letzten Jahre:

2022: Australien (Simon Whitlock und Damon Heta)
2021:
Schottland (Peter Wright und John Henderson)
2020:
 Wales (Gerwyn Price und Jonny Clayton)
2019:
Schottland (Gary Anderson und Peter Wright)
2018:
Niederlande (Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld)
2017:
 Niederlande (Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld)
2016: England (Phil Taylor und Adrian Lewis)
2015:
England (Phil Taylor und Adrian Lewis)
2014
: Niederlande (Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld)
2013: England (Phil Taylor und Adrian Lewis)
2012: England (Phil Taylor und Adrian Lewis)
2011: Ausgesetzt
2010: Niederlande (Raymond van Barneveld und Co Stompé)

 

Spielplan & Ergebnisse 2022:

Welche Teams wann aufeinander treffen können, erfahrt ihr in unserem übersichtlichen [Turnierbaum].

1. Runde:

Donnerstag, 16.06.2022:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
Dänemark 5-2 Singapur
Neuseeland 5-3 Schweiz
Irland 5-2 Kanada
Österreich 5-3 Finnland
Nordirland (6) 5-3 Gibraltar
Wales (2) 5-2 Philippinen
Deutschland (7) 5-4 Spanien
Niederlande (3) 5-0 Brasilien
[zur Newsmeldung]

Freitag, 17.06.2022:
Abend-Session:
(ab 19:00 Uhr MESZ)
Lettland 5-1 Ungarn
Polen 5-4 USA
Schweden 5-2 Südafrika
Portugal 5-3 Italien
Australien (5) 5-2 Litauen
England (1) 5-1 Tschechien
Schottland (8) 5-1 Hongkong
Belgien (4) 5-2 Japan
[zur Newsmeldung]

Achtelfinale:

Samstag, 18.06.2022:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MESZ)
Nordirland 2-0 Neuseeland
Daryl Gurney 4-2 Ben Robb
Brendan Dolan 4-2 Warren Parry

Niederlande 2-0 Irland
Danny Noppert 4-1 William O'Connor
Dirk van Duijvenbode 4-1 Steve Lennon

Wales 2-1 Österreich
Gerwyn Price 4-3 Mensur Suljovic
Jonny Clayton 2-4 Rowby-John Rodriguez
Price/Clayton 4-3 Suljovic/Rodriguez

Deutschland 2-0 Dänemark
Martin Schindler 4-1 Vladimir Andersen
Gabriel Clemens 4-1 Andreas Toft Jørgensen
[zur Newsmeldung]

Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
Achtelfinale:
Australien 2-1 Schweden
Simon Whitlock 4-3 Johan Engström
Damon Heta 3-4 Daniel Larsson
Whitlock/Heta 4-1 Engström/Larsson

Belgien 2-0 Polen
Dimitri van den Bergh 4-1 Krzysztof Ratajski
Kim Huybrechts 4-2 Sebastian Bialecki

England 2-1 Lettland
Michael Smith 4-0 Nauris Gleglu
James Wade 3-4 Madars Razma
Smith/Wade 4-2 Gleglu/Razma

Schottland 2-1 Portugal
John Henderson 4-0 Vitor Jeronimo
Peter Wright 3-4 José de Sousa
Henderson/Wright 4-0 Jeronimo/de Sousa
[zur Newsmeldung]

Viertelfinale:

Sonntag, 19.06.2022:
Nachmittags-Session:
(ab 13:00 Uhr MESZ)
Viertelfinale:
Niederlande 2-0 Nordirland
Danny Noppert 4-2 Daryl Gurney
Dirk van Duijvenbode 4-3 Brendan Dolan

Wales 2-0 Deutschland
Gerwyn Price 4-0 Martin Schindler
Jonny Clayton 4-2 Gabriel Clemens

Belgien 1-2 Australien
Dimitri van den Bergh 4-2 Damon Heta
Kim Huybrechts 3-4 Simon Whitlock
van den Bergh/Huybrechts 0-4 Heta/Whitlock

England 2-0 Schottland
Michael Smith 4-0 John Henderson
James Wade 4-1 Peter Wright
[zur Newsmeldung]

Halbfinale & Finale:

Abend-Session: (ab 19:00 Uhr MESZ)
Halbfinale:
Wales 2-0 Niederlande
Gerwyn Price 4-1 Danny Noppert
Jonny Clayton 4-2 Dirk van Duijvenbode

England 0-2 Australien
Michael Smith 3-4 Damon Heta
James Wade 0-4 Simon Whitlock

Finale:
Australien 3-1 Wales
Damon Heta 4-0 Gerwyn Price
Simon Whitlock 4-2 Jonny Clayton
Heta/Whitlock 3-4 Price/Clayton
Damon Heta 4-2 Jonny Clayton
[zur Newsmeldung]

Modus 2022:

1. Runde:
32 Nationen zu je 2 Spieler nehmen an diesem Turnier teil.
Gespielt wird ab 2014 nach einem Einfach-KO-Spielplan. Alle Spiele der 1. Runde werden als Doppel Best of 9 Legs gespielt.

Achtelfinale - Halbfinale:
Ab dem Achtelfinale wird nach dem Modus "Best of 3 Games" gespielt, wobei zuerst jeweils ein Einzel (Best of 7 Legs) gespielt wird, sollte es nach den Einzeln 1:1 Unentschieden stehen, wird noch ein entscheidendes Doppel (Best of 7 Legs) gespielt.

Finale:
Im Finale wird dann "Best of 5 Games" gespielt, wobei zuerst 2 Einzel (Best of 7 Legs) gespielt werden. Nach den ersten beiden Einzeln wird das Doppel gespielt. Im Anschluss an das Doppel werden die beiden verbliebenen Einzelspiele gespielt. Damit ist ein Doppel im Finale garantiert.

 

Auslosung 2022:

Die Auslosung gibt es auch in unserem übersichtlichen [Turnierbaum].

England (1) - Tschechien
Lettland - Ungarn
Schottland (8) - Hongkong
Portugal - Italien
Belgien (4) - Japan
Polen - USA
Australien (5) - Litauen
Schweden - Südafrika

Wales (2) - Philippinen
Österreich - Finnland
Deutschland (7) - Spanien
Dänemark - Singapur
Niederlande (3) - Brasilien
Irland - Kanada
Nordirland (6) - Gibraltar
Neuseeland - Schweiz

Qualifizierte Teams 2022:

Im Jahr 2022 sind erneut 32 Teams mit dabei, die sich aus den folgenden Spielern zusammensetzen (8 besten Teams gesetzt):

Gesetzte Teams:
1. England
2. Wales
3. Niederlande
4. Belgien
5. Australien
6. Nordirland
7. Deutschland
8. Schottland

Teilnehmende Spieler:
Australien: Damon Heta & Simon Whitlock
Belgien: Dimitri van den Bergh & Kim Huybrechts
Brasilien: Diogo Portela & Artur Valle
Dänemark: Vladimir Andersen & Andreas Toft Jörgensen
Deutschland: Gabriel Clemens & Martin Schindler
England: Michael Smith & James Wade
Finnland: Marko Kantele & Aki Paavilainen
Gibraltar: Justin Hewitt & Craig Galliano
Hongkong: Lok Yin Lee & Ho Tung Ching
Irland: William O'Connor & Steve Lennon
Italien: Giuseppe di Rocco & Gabriel Rollo
Japan: Tomoya Goto & Toru Suzuki
Kanada: Jeff Smith & Matt Campbell
Lettland: Madars Razma & Nauris Gleglu
Litauen: Darius Labanauskas & Mindaugas Barauskas
Neuseeland: Ben Robb & Warren Parry
Niederlande: Danny Noppert & Dirk van Duijvenbode
Nordirland: Daryl Gurney & Brendan Dolan
Österreich: Mensur Suljovic & Rowby-John Rodriguez
Philippinen: Lourence Ilagan & RJ Escaros
Polen: Krzysztof Ratajski & Sebastian Bialecki
Portugal: José de Sousa & Vítor Jerónimo
Schottland: Peter Wright & John Henderson
Schweden: Daniel Larsson & Johan Engström
Schweiz: Stefan Bellmont & Thomas Junghans
Singapur: Paul Lim & Harith Lim
Spanien: José Justicia & Tony Martinez
Südafrika: Devon Petersen & Stefan Vermaak
Tschechien: Adam Gawlas & Karel Sedlacek
Ungarn: Nándor Prés & Gergely Lakatos
USA: Danny Baggish & Jules van Dongen
Wales: Gerwyn Price & Jonny Clayton

Preisgeld 2022:

Sieger: pro Spieler £35.000
Runner-Up:
jeweils £20.000
Halbfinale:
jeweils £12.000
Viertelfinale:
jeweils £8.000
Achtelfinale:
jeweils £4.000
1. Runde:
jeweils £2.000
 
Gesamt:
£350.000

TV-Übertragung 2022:

Wie schon im letzten Jahr wird auch 2022 DAZN alle Spiele des World Cup of Darts LIVE und in HD zeigen. Das Turnier kann als Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgt werden. DAZN zeigt alle Major-Turniere sowie die World Series und die European Tour. Es lassen sich verpasste Spiele jederzeit im Re-Live noch einmal anschauen. Zur Bestellung: http://bit.ly/livedart2019

 

World Cup of Darts - Archiv:

Die Ergebnisse und Teilnehmer der letzten Jahre des World Cup of Darts könnt ihr in unserem Archiv noch einmal nachlesen:

 
Foto-Credits: PDC

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