Dart Profis - Haupai Puha - "Hopes"

Haupai Puha

Der Neuseeländer Haupai Puha spielt noch nicht sehr lange Dart und das nahezu ausschließlich in seiner Heimat. Dennoch ist Puha in der Szene mittlerweile etabliert, immer wieder nimmt er als internationaler Qualifikant an den Weltmeisterschaften teil. Neben einem Finale auf der Challenge Tour ist das Erreichen des World Cup Viertelfinals sein größter Karriereerfolg. Anfang 2024 holte er sich dann bei der Q-School als erster Neuseeländer eine Tourkarte.

Erste Erfahrungen auf den Major-Bühnen

Mit dem Halbfinale beim Oceanic Masters 2017 machte er auf sich aufmerksam, es fehlten nur noch zwei Siege, um sich ein Ticket für den Alexandra Palace zu sichern. Auch im Folgejahr verpasste er die WM-Qualifikation um zwei Spiele, nahm aber an zwei World Series Events in Auckland und Melbourne teil. Gegen Kyle Anderson schlug er sich achtbar und holte bei seinem Debüt vier Legs, gegen Rob Cross unterlag er mit 2:6. Mit dem Alan King Memorial gelang ihm sein erster Turniersieg bei einem kleineren WDF-Turnier und seit 2019 spielt Puha die komplette DPA-Tour. Als Führender der DPNZ-Rangliste trat Puha zusammen mit Cody Harris beim World Cup of Darts 2019 an. Dort gewann man zum Auftakt gegen Litauen souverän mit 5:1 und anschließend nahm man auch Südafrika aus dem Turnier, ehe man gegen Japan im Viertelfinale unterlag. Bei den Brisbane Darts Masters unterlag Puha in Runde 1 mit 2:6 gegen Raymond van Barneveld, eine Woche später in Melbourne musste er sich erneut dem Niederländer geschlagen geben, diesmal mit 1:6. Auch bei der Premiere der NZ Darts Masters war gegen Gary Anderson nichts zu holen.

Haupai Puha

WM-Debüts bei PDC und WDF

Als bestplatzierter Spieler der lokalen Rangliste qualifizierte sich Puha 2021 zum ersten Mal für die PDC-WM. Auch beim World Cup of Darts in Salzburg vertrat er wieder sein Heimatland, wo das Aus im Achtelfinale kam. Bei der Weltmeisterschaft traf Puha zum Auftakt auf Mickey Mansell. Dort setzte es eine deftige Packung, nicht mal ein Leg konnte der Neuseeländer gewinnen. Bei seinen Q-School Teilnahmen konnte Puha bisher keine Tourkarte gewinnen, auf der Challenge Tour schaffte er es 2022 einmal ins Finale, das er gegen Steve Haggerty verlor. Durch seine Erfolge in der Heimat, insbesondere durch den Gewinn der New Zealand Open, konnte sich Haupai Puha erstmals für die WDF-Weltmeisterschaft qualifizieren. Dort traf er in der ersten Runde auf den Engländer Ben Hazel und unterlag mit 1:2. Eine Woche später rückte Puha in sein erstes Players Championship nach. Beim Queensland Darts Masters 2022 konnte er Jonny Clayton bezwingen und damit erstmals ein Viertelfinale erreichen, wo er dann gegen Michael van Gerwen verlor. Beim New South Wales Darts Masters ging es nicht über Runde 1 hinaus. Dank der guten Leistungen gab es eine Einladung für die World Series of Darts Finals, wo er in der ersten Runde nur knapp im Decider gegen Dirk van Duijvenbode verlor. Anfang Februar 2023 entschied Puha die Canterbury Classic für sich, ehe er auf der DPNZ-Tour Ende März ein Event gewinnen konnte. Anfang Juni siegte er bei den Canterbury Open, nur wenig später sicherte er sich durch seinen zweiten Erfolg bei den New Zealand Open bereits das Ticket für die WDF-Weltmeisterschaft 2023, wo er schlussendlich aber nicht antrat. Anfang August war Puha erneut beim NZ Darts Masters mit dabei und erreichte durch einen 6:2-Sieg über Dimitri van den Bergh das Viertelfinale, in dem er Nathan Aspinall unterlag. Dies wurde erneut mit einer Einladung für die World Series Finals belohnt, wo er in die zweite Runde einzog und sich dort Peter Wright geschlagen geben musste. Bei den Australian Darts Open scheiterte er im Viertelfinale, beim WDF World Cup in Dänemark gewann er zusammen mit Ben Robb den Doppelwettbewerb. Kurz darauf gab es einen weiteren DPNZ-Titel, ehe er Ende Oktober das DPA Oceanic Masters gewann und damit seine zweite WM-Teilnahme perfekt machte. Das Ted Clements Memorial konnte er Ende November für sich entscheiden. Bei der PDC-WM unterlag Puha mit 1:3 gegen Martin Lukeman.

Tourkartengewinn Anfang 2024

Erfolgreich konnte Puha die Q-School 2024 gestalten, wo er sich erstmals eine Tourcard sichern konnte. Dadurch war er als Tourcardholder auch erstmalig Anfang März bei den UK Open in Minehead vertreten, wo das Aus unter den letzten 128 gegen Wesley Plaisier kam. Anfang April konnte Puha sich für die Baltic Sea Darts Open in Kiel qualifizieren, womit er seinen ersten European Tour Auftritt gab, der gegen den Deutschen Franz Rötzsch allerdings verloren ging. Auch in Rosmalen bei den Dutch Darts Championship war er dabei, erneut gab es aber eine Auftaktniederlage gegen den Lokalmatadoren Niels Zonneveld. Sein erstes Pro Tour Achtelfinale erreichte Puha Mitte Juni in Hildesheim.

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Fakten zur Person: 

Name: Haupai Puha
Spitzname: Hopes (Hoffnungen)
Geburtstag: 12.02.1985
Geburtsort: Gisborne (Neuseeland)
Heimatort:
Christchurch (Neuseeland)
Nationalität: Neuseeland
Familienstand: -
Kinder: -
Spielt Dart seit: 2016
Profi seit: -
Händigkeit: Rechtshänder
Darts:
Shot 26g
Sponsoren:
Harrows, Shot
Einlaufmusik:
"Started From The Bottom" von Drake
9-Darter: -
Offizielle Webseite: -
Twitter: @HaupaiPuha

 

Gewonnene Titel & Leistungen:

PDC-Major:
PDC-WM: 1. Runde 2021 und 2024
World Cup of Darts:
Viertelfinale 2019 mit Cody Harris
World Series of Darts Finals: Achtelfinale 2023
UK Open: Letzte 128 2024

PDC-Turniere:
Pro Tour:
1x Achtelfinale 2024
European Tour:
1. Runde Baltic Sea Darts Open und Dutch Darts Championship 2024
World Series:
Viertelfinale Queensland Darts Masters 2022 und NZ Darts Masters 2023
Challenge Tour:
1x Runner-Up 2022:
Q-School
: Gewinner einer Tourkarte 2024

BDO/WDF-Major:
WDF-WM: 1. Runde 2022

Weitere Turniere:
Alan King Memorial: Sieger 2018
Canterbury Classic: Sieger 2023
Canterbury Open: Sieger 2023
DPA Australia Tour: 3x Sieger
DPA Oceanic Masters: Sieger 2023
DPNZ New Zealand Tour: 17x Sieger
New Zealand Open: Sieger 2021 und 2023
Ted Clements Memorial: Sieger 2023
WDF World Cup Pairs: Sieger 2023 mit Ben Robb

Foto-Credits: Stefan Straßenburg/PDC Europe & Lawrence Lustig/PDC

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