In der 254. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Ergebnisse der WDF-Turniere in Kanada und in der Schweiz, wo es jeweils auch deutsche Erfolge zu feiern gab. Gespielt wurde auch bei der African Continental Tour und der Modus Darts Super Series. Die Premier League kommt 2026 wohl nach Belgien, Krzysztof Kciuk komplettiert das Teilnehmerfeld für die Poland Darts Masters. Eine neue WM-Qualifikation über die ADA-Tour steht fest, außerdem gab es einen 9-Darter in der Freien Dartliga Wiesbaden.
Am Wochenende wurde in Bingen am Rhein das Wochenende der DDV-Pokale und der Bundesliga-Aufstiegsrunde ausgetragen. Als Sieger der Pokalwettbewerbe gingen der Karlsruher SC und der TTC Olympia Koblenz hervor. Dabei durften die Koblenzer einen Tag später erneut jubeln, denn sie schafften zusammen mit Clochard Darter Augsburg den Aufstieg in die 2. Liga Süd. Im Norden sind der DC Dartona und USG Racing Mimimi neu dabei.
Nathan Aspinall hat den zweiten European Tour Titel seiner Karriere eingefahren. Bei den European Darts Open in Leverkusen überstand „The Asp“ gleich drei knappe Spiele. So siegte er im Decider gegen Chris Dobey und Wessel Nijman. Im Endspiel setzte sich Aspinall dann mit 8:6 gegen Damon Heta durch, der in den letzten Legs zu viele Chancen verpasste.
Im Achtelfinale der European Darts Open scheiterte mit Ricardo Pietreczko der letzte verbliebene Deutsche im Turnier. Pikachu“ unterlag Nathan Aspinall mit 3:6, womit in der Finalsession kein Deutscher mehr dabei sein wird. Mit einem 110er Average stach in Leverkusen die Leistung von Chris Dobey hervor, auch Stephen Bunting und Jonny Clayton sind weiter dabei. Erstmals im Viertelfinale steht zudem Matt Campbell, der gleich zu Beginn James Wade aus dem Turnier nehmen konnte.
Nur noch ein Deutscher ist bei den European Darts Open im Geschäft. Ricardo Pietreczko setzte sich im deutschen Duell mit 6:4 gegen Martin Schindler durch. Zwei Matchdarts hat Niko Springer gegen Chris Dobey verpasst. Kein Leg hat Lukas Wenig gegen James Wade geholt. Ausgeschieden ist auch Michael Smith gegen Andreas Harrysson. Knappe Siege gab es gegen Peter Wright und Nathan Aspinall.
Drei der vier Playoff-Teilnehmer aus der Premier League fehlen bei den European Darts Open in Leverkusen – doch die restliche Top 16 tat am Samstagnachmittag wenig, diesen Umstand auszunutzen. In 6 der 8 Partien unterlag der Favorit, einzig Mike De Decker und Damon Heta waren erfolgreich. Mit einem 107er-Schnitt und 100% Doppelquote bot Daryl Gurney beim Abschluss gegen Gian van Veen die absolute Top-Leistung.
Am Abend gab es in Leverkusen zwei weitere deutsche Erfolge. Bei den European Darts Open gewann Ricardo Pietreczko das direkte Duell gegen den Debütanten Moritz Bohrmann. Außerdem setzte sich Niko Springer deutlich gegen Dirk van Duijvenbode durch. Derweil verlor Dragutin Horvat gegen Luke Woodhouse mit 2:6. Auch Joe Cullen und Raymond van Barneveld hat es zum Auftakt erwischt.
Auftakt bei den European Darts Open in Leverkusen. Lukas Wenig startet mit einem knappen Sieg im Decider gegen Niels Zonneveld in die zweite Runde und übersteht damit auch das kleine Comeback des Niederländers. Ohne Chance mussten sich Kevin Knopf und Joshua Hermann verabschieden, für den Debütanten gab es gegen Jermaine Wattimena kein Leg. Zu den weiteren Siegern des Nachmittags zählen Matt Campbell und Wessel Nijman.
Humphries gewinnt die Premier League 2025
Die Premier League hat einen neuen Champion. Luke Humphries krönte sich in der O2-Arena von London zum Sieger und besiegte dabei Luke Littler im Finale mit 11:8. „Cool Hand Luke“ revanchierte sich damit auch für die Final-Niederlage im Vorjahr. Beide Spieler konnten sich zuvor jeweils mit 10:7 im Endspiel behaupten.
Wenn am Donnerstagabend in London der Premier League Sieger gesucht wird, befinden sich einige Spieler bereits in Leverkusen, wo die European Tour 2025 mit dem achten Event fortgesetzt wird. In der Ostermann Arena sind insgesamt acht Deutsche bei den European Darts Open mit dabei, ein Deutscher wird nach dem Draw mindestens am Sonntag noch mit dabei sein. Zurückgezogen haben Michael van Gerwen und Luke Humphries, Gary Anderson ist dahingegen mit dabei.










