Ein bitterer Nachmittag für Dart-Deutschland! Nachdem Martin Schindler im ersten Match eine bittere 3-4 Niederlage nach Verlängerung einstecken musste, ist direkt danach auch Deutschlands Nummer 1 – Gabriel Clemens – bei der Dart-WM 2024 ausgeschieden. Der „German Giant“ verpasste vor allem zu Beginn zu viele Doppel und musste sich gegen einen starken Dave Chisnall klar mit 1-4 geschlagen geben.
Schlagwort: Dart Weltmeisterschaft
Das erste Match bei der Darts-WM 2024 gab es nach Weihnachten direkt mit deutscher Beteiligung. Martin Schindler ging angesichts seiner Weltranglistenplatzierung gegen Scott Williams als Favorit in die Partie. Mit 4-3 zog Williams in die Letzten 16 ein, er hatte das bessere Timing am Ende. Das Match war eine wahre Achterbahnfahrt, Schindler startete besser und hatte dann aber eine schwierige Phase. Man schaukelte sich bis zur Verlängerung hoch, wo Williams dann mit viel Show das Achtelfinale klar machte und den Deutschen damit eliminierte.
Mit einer Rekordzahl an deutschen Spielern geht es morgen bei der PDC Weltmeisterschaft 2024 in die dritte Runde. Gleich vier Deutsche überstanden vor Weihnachten die zweite Runde und kehren damit nach der dreitägigen Weihnachtspause in den Alexandra Palace zurück. Bevor es morgen wieder rund geht, versorgen wir euch an dieser Stelle nochmal mit den wichtigsten Informationen für die kommenden Tage…
Zwei größere Namen haben sich in der letzten Session vor der Weihnachtspause bei der Darts WM noch verabschiedet. Nathan Aspinall verlor überraschend deutlich gegen Ricky Evans, Josh Rock wurde von Berry van Peer geschlagen. In bestechender Form präsentierte sich dagegen Stephen Bunting, während Ryan Searle einen glanzlosen Erfolg landete.
Letzter Nachmittag vor der Weihnachtspause bei der PDC-WM: Mit dem nächsten deutschen Top-Auftritt hat sich Ricardo Pietreczko gegen Callan Rydz durchgesetzt, den es wie Weltranglisten-Nachbar Kim Huybrechts als gesetzten Spieler erwischte. Huybrechts kassierte einen bitteren Whitewash gegen Richard Veenstra. Jonny Clayton mühte sich in die nächste Runde, während Daryl Gurney eine flotte Partie mit Riesen-Checkouts gegen Steve Beaton gewann.
Es geht historisch weiter bei der PDC-Weltmeisterschaft: Mit einer überragenden Leistung sicherte sich Ricardo Pietreczko den 3:2-Erfolg gegen Callan Rydz und darf nach der Weihnachtspause Luke Humphries herausfordern. Das Spiel war zunächst von starken Scores und schwachen Doppeln bei Rydz geprägt, der dann aber immer besser wurde. Mit einem riesigen Entscheidungssatz riss Pietreczko das Match zurück auf seine Seite.
Nach den beiden deutschen Erfolgen von Florian Hempel und Martin Schindler fanden noch zwei weitere Spiele bei der Darts-WM am Freitagabend statt. Raymond van Barneveld bleibt dem Turnier erhalten, mit 3:1 siegte er gegen Radek Szaganski und lieferte dabei auch eine gute Performance ab. Ein starkes Match lieferten sich Chris Dobey und William O’Connor, erst im Entscheidungssatz schaffte es „Hollywood“ in die dritte Runde.
Der Abend des achten Tages der Darts WM entwickelte sich zum deutschen Abend. Nur wenige Minuten nach Florian Hempels beeindruckendem Comeback war Martin Schindler erstmals bei dieser Weltmeisterschaft gefordert: Gegen Jermaine Wattimena war er fast durchgängig der bessere Spieler und so sprang für „The Wall“ ein 3:1-Erfolg heraus, der damit für den dritten deutschen Zweitrundenerfolg binnen 24 Stunden sorgte. Wattimena blieb bis auf ein 170er Finish weitestgehend blass.
Wie verrückt dieser Sport sein kann, hat dieses Match von Florian Hempel bei der Dart WM eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dimitri van den Bergh holte die ersten beiden Sätze und hatte alles im Griff. Hempel haderte mit sich, doch er kämpfte weiter, überlebte drei Matchdarts und spielte sich immer mehr in einen Rausch. Am Ende konnte der 33-jährige tatsächlich diese irre Partie drehen und triumphierte mit 3:2. Damit dürfte auch seine Tourkarte für das nächste Jahr sicher sein.
Es war eine lange, aber gleichzeitig auch spannende Session am Freitag-Nachmittag bei der Darts-WM. Dirk van Duijvenbode musste sich gegen Boris Krcmar mit 1-3 in den Sätzen geschlagen geben. Auch José de Sousa musste die Segel streichen, er unterlag gegen Jeffrey de Graaf mit 1-3. Damit sind bereits sechs gesetzte Spieler nicht mehr im Turnier. Zuvor gewann Brendan Dolan das erste Sudden-Death-Leg in diesem Jahr gegen Mickey Mansell. Krzysztof Ratajski behauptete sich einigermaßen souverän gegen Jamie Hughes.










