Wie beim letzten Pro Tour Turnier des vergangenen Jahres standen sich auch dieses Mal Joe Cullen und Krzysztof Ratajski im Finale gegenüber. Dieses Mal revanchierte sich der Pole allerdings und sicherte sich mit einem 8:7-Sieg nach 5:7-Rückstand seinen ersten Titel des Jahres. Sowohl Martin Schindler als auch Mensur Suljovic kamen ins Achtelfinale, wo beide allerdings jeweils Matchdarts liegen ließen. Daneben löste Florian Hempel trotz Erstrundenniederlage gegen Damon Heta sein WM-Ticket.
339 Tage nach seinem Triumph bei den Players Championship Finals war es soweit: Michael van Gerwen erspielte sich beim vorletzten Players Championship Event des Jahres seinen ersten Ranking-Titel im aktuellen Kalenderjahr. Dabei behielt er im Finale gegen Nathan Aspinall mit 8:5 die Oberhand. Florian Hempel überstand als einziger der Deutschsprachigen die zweite Runde und spielte mit seinem Achtelfinaleinzug wichtiges Preisgeld im Kampf um die WM ein.
Super Series: Dobey dominant zum Titel
In dieser Woche endet die PDC Pro Tour mit den letzten drei Turnieren der Super Series. Den ersten Titel schnappte sich Chris Dobey, der ein spannendes Finale mit 8:6 gegen Ryan Searle für sich entschied. Für den 31-jährigen ist es der insgesamt zweite Triumph bei der PDC. Gabriel Clemens war als Viertelfinalist mit Abstand der beste Deutschsprachige und warf dazu noch einen 9-Darter.
Rob Cross bei den European Championship und Jonny Clayton bei den World Series of Darts Finals heißen die Sieger der letzten beiden TV-Turniere. Dazwischen lag eine äußerst erfolgreiche Super Series aus deutscher Sicht, was alles in der neuen Folge von Shortleg besprochen wird. Dazu der Status Quo zur Qualifikation der PDC-WM 2021.
Die UK Development Tour 2021 wurde mit sechs weiteren Turnieren am Wochenende beendet und somit steht nun auch der WM-Qualifikant und Tourcardler fest. Am Ende befindet sich Bradley Brooks an der Spitze der Rangliste. Turniersiege gab es am Freitag für Ted Evetts und Bradley Brooks, die schon auf der Pro Tour unterwegs sind. Am Samstag siegten Keelan Kay und Reece Colley. Am letzten Tag waren Nathan Rafferty und erneut der WM-Qualifikant Brooks erfolgreich.
Nach Siegen beim Masters, der Premier League und dem World Grand Prix, hat Jonny Clayton auch bei den World Series of Darts Finals triumphiert und damit sein famoses Jahr weiter fortgesetzt. Im Finale im AFAS Live von Amsterdam setzte sich der Waliser mit 11:6 gegen Dimitri van den Bergh durch. Zuvor schaltete Clayton Michael van Gerwen im Halbfinale deutlich mit 11:6 aus, van den Bergh gewann ein zähes Spiel gegen Krzysztof Ratajski mit 11:8.
Ein Defizit von fünf Legs konnte Jonny Clayton im Viertelfinale der World Series of Darts Finals gegen seinen World Cup Partner Gerwyn Price wettmachen und sich am Ende im Decider einen Platz im Halbfinale sichern. Auch Dimitri van den Bergh setzte sich in einem engen Duell gegen Kim Huybrechts durch und brachte eine weitere titelreife Vorstellung auf die Bühne. Michael van Gerwen hielt dank eines klaren Erfolgs gegen Mervyn King die niederländische Fahne hoch, für Niels Zonneveld gab es hingegen gegen Krzysztof Ratajski nichts mehr zu holen.
Nach dem gestrigen Sieg gegen Gabriel Clemens hat Krzysztof Ratajski im Achtelfinale der World Series Finals auch gegen Fallon Sherrock mit 6:1 gewonnen. Überraschend scheiterten Gary Anderson und Peter Wright an Niels Zonneveld und Kim Huybrechts. Keine Probleme hatten hingegen Gerwyn Price, Jonny Clayton und Michael van Gerwen, der höchste Average des Abends kam von Dimitri van den Bergh.
Bei den World Series Finals wurden heute acht Erstrundenbegegnungen ausgetragen. Im AFAS von Amsterdam unterlag der einzige deutsche Teilnehmer, Gabriel Clemens, mit 3:6 gegen Krzysztof Ratajski. Die Performance des Tages kam von Mervyn King, der einen 115er-Average beim Whitewash gegen James Wade spielte. Am Freitag gab es viele Überraschungen, ausgeschieden sind unter anderem Michael Smith, Nathan Aspinall und Dave Chisnall gegen Spieler aus den Benelux-Staaten.
World Series of Darts Finals 2021 – Vorschau
Auch wenn es in diesem Jahr keine wirkliche World Series gab, veranstaltet die PDC am kommenden Wochenende im „AFAS Live“ in Amsterdam die siebte Ausgabe der World Series Finals. Unter den 24 Teilnehmenden befindet sich mit Gabriel Clemens auch ein deutscher Spieler. Da dieses Turnier für keine Rangliste zählt, ist der sportliche Wert nicht ganz so hoch anzusiedeln. Für manch einen kann es aber durchaus eine interessante Standortbestimmung sein.










