Ab 21:30 Uhr steht am heutigen Sonntag das große Finale beim World Matchplay auf dem Programm. Im Empress Ballroom der Winter Gardens in Blackpool wird traditionell der Sieger gekürt und mit Dimitri van den Bergh ist der amtierende Titelverteidiger noch im Geschäft. Er bekommt es im Finale mit Peter Wright zu tun, dem die Rückkehr der Zuschauer in die Major-Halle offensichtlich sehr gut tut.
Kategorie: Major
Die Finalisten des World Matchplay 2021 stehen fest. Am morgigen Sonntag bekommt der Belgier Dimitri van den Bergh in den Winter Gardens von Blackpool die Chance, seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr nach einem 17:9-Halbfinalsieg über Krzysztof Ratajski zu wiederholen. Gegner im Endspiel wird Peter Wright sein, der Michael van Gerwen mit 17:10 deutlich in die Schranken wies.
Der siebente Turniertag beim World Matchplay hat zwei recht einseitige und trotzdem verschiedene Viertelfinals hervorgebracht. Zunächst war Peter Wright der dominierende Akteur und verpasste Michael Smith mit sehenswerten Darts eine Packung. Michael van Gerwen behielt gegen Nathan Aspinall die Oberhand, verkaufte sich dabei aber alles andere als gut. So geht Wright als leichter Favorit in das morgige Halbfinale mit MvG.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der ersten beiden Viertelfinalpartien des World Matchplays. Als erstes buchte Krzysztof Ratajski sein Halbfinalticket gegen Überraschungsviertelfinalist Callan Rydz in souveräner Manier. Im Semifinale bekommt der Pole es dann mit einem glänzenden Dimitri Van den Bergh zu tun, der fast ebenso deutlich Gerwyn Price hinter sich lassen konnte.
Am heutigen Mittwoch stand die zweite Hälfte an Achtelfinalpartien des World Matchplay auf dem Programm. Zum Auftakt schlug Michael Smith in einer sehenswerten Partie José de Sousa erst im Nachsitzen. Eng ging es auch zwischen Gary Anderson und Nathan Aspinall zu, wobei Aspinall hier die Oberhand behielt. Zu kämpfen hatte Michael van Gerwen auch gegen Ian White, ging aus dieser Partie aber siegreich hervor. Das Viertelfinale komplettierte Peter Wright, der Joe Cullen klar in Schach halten konnte.
Am Dienstagabend standen die Achtelfinals des World Matchplay 2021 auf dem Programm. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung, denn Rob Cross scheiterte am gnadenlosen Callan Rydz, der vor allem auf den Doppeln überzeugte. Krzysztof Ratajski sicherte sich einen relativ klaren 11:5 Erfolg über Luke Humphries und zog damit ins Viertelfinale ein. Keine Chance hatte Jonny Clayton, der sich seinem Landsmann Gerwyn Price 3:11 geschlagen geben musste. Zum Schluss setzte sich Dimitri van den Bergh in einem kuriosen Spiel gegen Dave Chisnall durch.
Zum Abschluss der ersten Runde beim World Matchplay musste Michael van Gerwen hart arbeiten, um im Wettbewerb zu verbleiben. Deutlich entspannter lief der Abend für Gary Anderson, der durchaus zu gefallen wusste. Etwas überraschend wurde Daryl Gurney von Ian White eliminiert, während Nathan Aspinall gegen Mervyn King mehrere kritische Phasen überstand.
Dritte Session beim World Matchplay 2021 in Blackpool. Am heutigen Abend griff mit Gabriel Clemens der einzige deutschsprachige Starter ins Turnier ein. Gegen José de Sousa war allerdings nichts zu holen, es setzte eine empfindliche 2:10 Niederlage. Zu Beginn gab es einen 10:8 Erfolg in einem spannenden und hochklassigen Spiel für Joe Cullen, der Chris Dobey in Schach halten konnte. Relativ durchschnittlich war der 10:7 Sieg für Michael Smith über Ryan Searle, der nicht zu seinem A-Game fand. Keine Chance hatte Danny Noppert, der mit 2:10 gegen Peter Wright unterlag.
In der einzigen Nachmittagssession des diesjährigen World Matchplays setzte sich zunächst ein starker Krzysztof Ratajski gegen Brendan Dolan durch. Wesentlich unspektakulärer schlug Debütant Callan Rydz den weiter strauchelnden Glen Durrant. Rob Cross wusste ebenfalls zu überzeugen und stoppte in Ross Smith einen weiteren Debütanten. Zum Abschluss wurde es abermals deutlich, als Luke Humphries die Revanche für das verlorene UK Open Finale gegen James Wade gelang.
Am ersten Abend des World Matchplay 2021 in den Winter Gardens von Blackpool sahen die Zuschauer vier Siege der Gesetzten. Während die beiden Waliser Gerwyn Price und Jonny Clayton ihre Durststrecken bei diesem Major beendeten und ihr Zweitrundenduell fixierten, feierte Titelverteidiger Dimitri van den Bergh einen mühelosen Auftakt ins Turnier. Außerdem revanchierte sich Dave Chisnall bei Vincent van der Voort.










