Im slowakischen Samorin hat in den letzten Tagen der WDF Europe Cup stattgefunden. Insgesamt wurden 8 Titel vergeben, die Einzel-Wettbewerbe gingen dabei an Dennie Olde Kalter und Robyn Byrne. In den Team-Wettbewerben waren Schweden (Herren) und die Niederlande (Damen) nicht aufzuhalten, die beiden Nationen gewannen außerdem jeweils die Gesamtwertungen. Österreich schnitt aus dem DACH-Raum noch am besten ab, währenddessen die deutschen Ergebnisse besorgniserregend sind.
Die Swiss Darts Trophy hat ihren ersten Sieger gefunden. In einem unfassbar dramatischen Finale verspielt Ryan Searle in Basel eine 5:1-Führung und sieben Matchdarts, sodass sich am Ende Martin Schindler den Titel im Decider sichert. Damit übernimmt „The Wall“ auch die Ranglistenführung in der European Tour Order of Merit. Zuvor siegte die deutsche Nr. 1 bereits gegen Raymond van Barneveld und Josh Rock. Es folgte das große Comeback im Endspiel, das er nervenstark komplettierte.
Dass es zwischen Martin Schindler und der European Tour weiterhin passt, ist bei der Swiss Darts Trophy in Basel zu sehen. Hier zog „The Wall“ in ein weiteres Viertelfinale ein, wo ihn Raymond van Barneveld erwartet. Weiter ist auch Luke Humphries, der eine weitere Neuauflage des WM-Finals gegen Luke Littler gewann. Neben ihm ist aus den Top 16 der Welt nur noch Josh Rock im Rennen.
Bei der Swiss Darts Trophy hat es mit Martin Schindler ein deutscher Spieler ins Achtelfinale geschafft. „The Wall“ setzte sich eindeutig gegen Anton Östlund mit 6:1 durch. Im Entscheidungsleg unterlag Ricardo Pietreczko gegen Raymond van Barneveld und hatte dabei einige gute Momente. Bruno Stöckli ärgerte Luke Littler ein wenig, unterlag aber mit 3:6. Somit trifft Littler im Achtelfinale bereits auf Luke Humphries. Ausgeschieden ist hingegen u.a. Gerwyn Price gegen James Wade.
Am heutigen Samstagnachmittag standen die ersten Zweitrundenduelle der Swiss Darts Trophy auf dem Programm: Mit dabei war Roger Hertig, für eine weitere Überraschung konnte der Schweizer gegen Ryan Searle jedoch nicht sorgen. Für Gian van Veen, Damon Heta und Danny Noppert ist das Turnier dagegen nach nur einem Auftritt wieder vorbei. Rob Cross steuerte den einzigen dreistelligen Average der Session bei.
In der zweiten Session bei der Swiss Darts Trophy war Marcel Walpen als einziger Lokalmatador dabei, er musste sich gegen Nathan Aspinall mit 3:6 geschlagen geben. Auch Peter Wright ist nach einem 0:5-Rückstand gegen Richard Veenstra trotz einer Aufholjagd ausgeschieden. Den besten Average des Tages spielte Raymond van Barneveld, der morgen auf Ricardo Pietreczko trifft. Anton Östlund bekommt es derweil durch den Sieg gegen Dirk van Duijvenbode mit Martin Schindler zu tun.
In der St. Jakobshalle von Basel wurde am Freitag-Nachmittag die erste Session der Swiss Darts Trophy ausgetragen. Bei der Premiere des Turniers sorgte Bruno Stöckli für die Überraschung des Nachmittags, er nahm Krzysztof Ratajski mit 6:3 aus dem Turnier. Roger Hertig gewann den Decider gegen Ryan Meikle, derweil ist Alex Fehlmann ausgeschieden. Wessel Nijman überzeugte gegen den verletzten Luke Woodhouse, auch Karel Sedlacek und Mike de Decker sind eine Runde weiter.
Am Donnerstag wurde der Host Nation Qualifier für die European Tour Premiere in der Schweiz gespielt. Es waren 39 Teilnehmer am Start und vier bekannte Namen haben sich durchgesetzt. Marcel Walpen wird bei der Swiss Darts Trophy ebenso dabei sein wie der World Cup Teilnehmer Bruno Stöckli. Das Schweizer Line-Up komplettieren Alex Fehlmann und Roger Hertig. Außerdem wurde die Auslosung mit zwei Deutschen veröffentlicht.
Mit seinem insgesamt vierten Saisonsieg bleibt Dave Chisnall fernab der Major-Turniere eine Bank. Im heutigen Finale von Leicester bezwang „Chizzy“ Chris Dobey mit 8:4 und holte sich damit seinen bereits 18. Sieg dieser Turnierserie. An einem aus deutscher Gesamtsicht enttäuschenden Mittwoch stach lediglich Martin Schindler mit seiner Halbfinalteilnahme heraus. Durch seine Erstrundenniederlage gegen Lee Evans ist nun auch klar, dass Gabriel Clemens den World Grand Prix in Leicester definitiv verpassen wird.
Während im vollgepackten September der ein oder andere Spieler die Reise nach Leicester ausließ, kehrte Gary Anderson nach einigen Wochen Pause zurück. Der Schotte hatte dabei keine Anlaufschwierigkeiten und performte vom Start weg. In überragender Manier spielte er sich ins Finale des 22. Players Championship des Jahres vor, welches er gegen Nachrücker Connor Scutt mit 8:4 für sich entscheiden konnte. Gabriel Clemens war einmal mehr bester Deutscher, für ihn ging es ins Achtelfinale.










