Ein aus deutscher Sicht sehr erfolgreicher Development-Tour-Block ist heute in Hildesheim zu Ende gegangen. Am dritten Tag in Serie erreichte ein deutscher Spieler sein erstes Finale auf der Tour. Und Lenny Schlüter machte es Yorick Hofkens gleich und konnte seine Endspiel-Premiere gegen Pro-Tour-Sieger Henry Coates mit 5:4 gewinnen. Dabei war auch ein unglaubliches 170er-Checkout.
Kategorie: PDC
Am Samstag ging es auf der Development Tour in Hildesheim weiter. Dabei hat sich zunächst Jamai van den Herik nach einer durchwachsenen ersten Jahreshälfte mit seinem ersten Titel in 2026 zurückgemeldet. Anschließend spielte sich der Deutsche Yorick Hofkens in sein erstes Finale vor und konnte auch das gegen Adam Gawlas mit 5:4 für sich entscheiden. Dem 16-jährigen Archie Self gelang ein 9-Darter.
Auftakt in das jährliche Wochenende der Development Tour in Hildesheim. In der Halle 39 zog im ersten Event des Tages Kaya Baysal bei seiner ersten Teilnahme direkt ins Finale ein, in dem schlussendlich Owen Bates triumphierte. Sein erstes Endspiel erlebte auch Jan Schmidt, der sich dort gegen Sam Jackson mit 3:5 geschlagen geben musste. Auch Leon Weber kann mit dem Freitag zufrieden sein.
Zum Abschluss des Turnierblocks in Hildesheim wurden noch zwei Tourcardholder Qualifier für die European Tour Events in Antwerpen und Basel ausgetragen. Einem Quartett um Raymond van Barneveld und Cristo Reyes gelang die Doppel-Quali für die Flanders Darts Trophy und die Swiss Darts Trophy, Mensur Suljovic wird in Basel mit dabei sein. Die deutschen Spieler gingen leer aus.
Nach dem gestrigen Überraschungssieg von Henry Coates gab es beim heutigen 26. Players Championship in Hildesheim den zweiten Titelgewinn von Sebastian Bialecki, der auf den Tag genau ein Jahr nach seinem ersten Sieg Mario Vandenbogaerde mit 8:6 im Finale bezwingt. Martin Schindler und Max Hopp erreichten Runde 3, für Mensur Suljovic ging es ins Achtelfinale, während Scott Williams für einen 9-Darter sorgte.
Nur zwei Tage nach dem World Matchplay ging es auf der Pro Tour der PDC schon wieder weiter. Wenig überraschend lassen einige Top-Stars den Block in Deutschland aus – dafür können sich andere hervortun. Darunter waren heute auch gleich zwei Deutsche: Niko Springer erreichte das Halbfinale und auch Max Hopp stand im Viertelfinale. Ansonsten war kein weiterer deutschsprachiger Spieler über die zweite Runde hinausgekommen. Ganz oben stand am Ende sensationell der Nachrücker Henry Coates nach einem 8:4-Finalerfolg über Damon Heta.
Mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung und vor allem der Art und Weise, wie diese zustande gekommen ist, ist Luke Littler beim World Matchplay in neue Sphären aufgestiegen. Bei Shortleg schauen wir genauer auf die Tage in Blackpool inkl. Women’s World Matchplay, geben ein Update zur PDC Europe Next Gen und neben vielen Themen in Darts aus aller Welt, berichtet Gast Daniel Bauerdick u.a. vom World Masters in Las Vegas.
Der Sieger des World Matchplay heißt zum zweiten Mal Luke Littler. Der 19-Jährige lieferte auch im Endspiel eine Galavorstellung und besiegte einen ebenfalls starken Gerwyn Price mit 18:9. Littlers Average in dieser Partie lag bei über 111, einen ähnlichen Wert weist er über das gesamte Turnier vor und hat damit das beste Matchplay aller Zeiten gespielt.
Die Topfavoritin hat in Blackpool ihren dritten Sieg geholt: Beau Greaves gewinnt nach 2023 und 2024 erneut das PDC Women’s World Matchplay. Mit hochklassigen Leistungen spielte sich „Beau ‚N Arrow“ durch das Turnier, in dessen Finale sie Fallon Sherrock im Entscheidungsleg besiegte. Zuvor wurden Lisa Ashton und Gemma Hayter im Halbfinale gestoppt.
Das Finale des World Matchplay 2026 steht: Wenig überraschend hat sich nach Gerwyn Price auch Luke Littler ins Finale am Sonntag gespielt. Der Titelverteidiger ließ Dirk van Duijvenbode nach einer weiteren überragenden Leistung mit 17:5 keine Chance und knackt damit in der Weltrangliste auch als erster Spieler die Grenze von drei Millionen Pfund.










