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Nach 10 Jahren: James Wade gewinnt wieder auf der European Tour

Seinen letzten European Tour Titel hat James Wade im Jahr 2016 in Hamburg geholt. Nun hat „The Machine“ wieder zugeschlagen und damit nach 10 Jahren wieder ein Turnier dieser Serie gewonnen. Dazu schnappte sich Wade im Finale der Flanders Darts Trophy 2026 einen 8:4-Erfolg gegen Ross Smith. Zuvor wurden Gian van Veen und Damon Heta im Halbfinale gestoppt.

Seinen letzten European Tour Titel hat James Wade im Jahr 2016 in Hamburg geholt. Nun hat „The Machine“ wieder zugeschlagen und damit nach 10 Jahren wieder ein Turnier dieser Serie gewonnen. Dazu schnappte sich Wade im Finale der Flanders Darts Trophy 2026 einen 8:4-Erfolg gegen Ross Smith. Zuvor wurden Gian van Veen und Damon Heta im Halbfinale gestoppt.

Viertelfinale:

Van Veen läuft Dobey davon

Das erste Viertelfinale drohte eine sehr eindeutige Angelegenheit zu werden, am Ende wurde es ein 6:3 für Gian van Veen gegen Chris Dobey. Dabei gingen die ersten fünf Legs an den „Giant“, der unter anderem 121, 116, 75 und 100 Punkte checkte. Dobey hatte bis hierhin seine Gelegenheiten bei eigenem Anwurf verpasst, konnte aber dank eines eigenen 100er-Checkouts erstmals anschreiben und kam nach verpassten Matchdarts von van Veen nochmal in 13 und 14 Darts heran. Zum Abschluss machte van Veen bei 25 Punkten etwas unkonventionell über die Doppel 1 die Tür zu.

Smith kommt durch Decider

Ross Smith hat es derweil gegen Ryan Joyce unnötig spannend gemacht. Beim 6:5-Erfolg gingen bereits drei Darts zum möglichen 2:0 daneben, sodass er wenig später sogar in Rückstand lag. Mit einem 140er-Check zum 3:3 sorgte Smith für einen Wendepunkt: Der „Smudger“ besorgte wenig später das 5:3, nachdem Joyce auf der Doppel 11 ausgelassen hatte. Nach dem ersten überstandenen Matchdart löschte Joyce dann aber 120 Punkte und kam nach weiteren Matchdarts gegen sich doch noch ins Entscheidungsleg. Hier reichte Smith dann ein 17-Darter.

Wade fertigt Noppert ab

Schon am letzten Wochenende musste Danny Noppert im Viertelfinale gegen Luke Littler eine 0:6-Klatsche hinnehmen, nun passierte ihm das gegen James Wade erneut. Trotz eines soliden 94er-Schnitts bekam der Niederländer nur 5 Darts auf Doppel, weil Wade mit einer Doppelquote von 60% überzeugte. Dabei überstand „The Machine“ zu Beginn einen Dart seines Gegners auf Bull für ein 164er-Finish und marschierte später auch dank Checkouts von 110, 98 und 68 Punkten davon.

Heta packt irres Finish aus

Eigentlich sah es so aus, als hätte Damon Heta mit seiner Doppelquote von unter 30% das Spiel gegen Nathan Aspinall weggeworfen, am Ende packte er aber sensationelle Checkouts zum 6:5-Sieg aus. In 14 und 12 Darts gehörte Aspinall der Anfang, doch Heta hielt Kontakt. Mit einem 11-Darter behielt „The Asp“ zum 4:3 die Führung und zog dann erneut auf zwei Legs Abstand davon, nachdem Heta dreifach auf dem äußeren Ring gepatzt hatte. Nach weiteren Fehlern gab es den ersten Matchdart für Aspinall, doch Heta durfte zum 18-Darter nachfassen. Dann checkte er nach einem weiteren Matchdart 81 Punkte auf der Doppel 13, ehe im Decider nach einer letzten Chance für Aspinall sogar die 129 zum Sieg auf Bull rausging.

Halbfinale:

Van Veen bringt es nicht zu Ende

Während sich Ross Smith in dieser Saison seinen Premieren-Titel auf der European Tour gesichert und schon ein weiteres Mal nachgelegt hat, wartet Gian van Veen auf die erste Trophäe – und das nach der 6:7-Niederlage im Halbfinale auch weiterhin. Der Niederländer staubte zum ersten Leggewinn ab und verpasste anschließend die erste kleine Chance, sich frühzeitig abzusetzen. Das gelang wenig später mit einem 11-Darter zum 4:2 und auch trotz des Re-Breaks durch Smith blieb der „Giant“ beim 5:3 am Drücker. Anschließend konnte er jedoch in 21 Pfeilen seinen Anwurf nicht durchbringen und Smith brachte das Spiel mit trockenem 72er-Check wieder in die Reihe. Sichere Anwurflegs bedeuteten das 6:6 und erneut brachte van Veen seine Scoring-PS nicht auf die Straße. Nach vier verpassten Matchdarts vom „Smudger“ kam sogar unverhofft die Chance bei 88 Rest, doch nach zwei Fehlern auf der Doppel 14 ließ sich Smith nicht nochmal bitten.

ET13 Evening Van Veen Smith

Wade bucht Finale

Bei seinem ersten Auftritt seit dem Gewinn des Australian Darts Masters erreichte James Wade gleich das nächste Finale – passenderweise mit einem 7:4 gegen den Australier Damon Heta. Zu Beginn tauschten die beiden einige High-Finishes aus, Heta löschte die 104, Wade als Antwort die 124 und sogar die 156 zum 4:1. Als Heta eine 128 knapp zum Ausgleich verpasste, setzte „The Machine“ per 117er-Checkout zur Vorentscheidung an. Doch er ließ mit einigen Fahrkarten doch nochmal ein Break zu, welches Heta aber nicht weiter nutzen konnte. In 14 und 13 Pfeilen verhinderte Wade etwas späte Spannung.

Finale:

Wade holt seinen dritten Euro Tour Titel

Somit ging es ins Finale zwischen James Wade und Ross Smith, der ohnehin schon die European Tour Rangliste anführt. Wade startete mit einem 76er-Finish ins Finale, aber auch dem „Smudger“ gelang das Break. Nach dem 2:2 verpasste Smith einen Dart auf der Doppel 16 und geriet damit ins Hintertreffen. Wade traf Tops und brachte damit erstmals zwei Legs zwischen sich und seinen Gegner. Smith antwortete prompt mit einem 150er-Checkout. Sein Anwurfleg verteidigte „The Machine“ dank eines 86er-Finishes unter Druck. In 14 Pfeilen sicherte sich Wade das 7:3 und brauchte damit nur noch ein Leg für den Titel. Ein 123er-Finish brachte Smith sein Anwurfleg durch, in Leg 12 überwarf er sich dann aber bei 81 Rest mit dem falschen Doppel. Wade nutzte die Gunst der Stunde und checkte in 14 Darts zu seinem ersten ET-Titel seit 10 Jahren.

Wie geht es bei der PDC weiter?

Damit steht auch das komplette Teilnehmerfeld für den World Grand Prix 2026 fest, das auf unserer [Turnierseite] eingesehen werden kann. Weiter geht es von Donnerstag bis Sonntag mit den World Series of Darts Finals 2026 in Amsterdam. DAZN, Sport1 und Pluto TV übertragen an allen vier Tagen live.

Ergebnisse Final-Session:

Sonntag, 13.09.2026:
Abend-Session:
Viertelfinale:

Gian van Veen 6-3 Chris Dobey (96,30 – 102,91)
Ryan Joyce 5-6 Ross Smith (86,26 – 90,42)
James Wade 6-0 Danny Noppert (99,10 – 94,21)
Damon Heta 6-5 Nathan Aspinall (92,67 – 99,20)

Halbfinale:
Gian van Veen 6-7 Ross Smith (92,89 – 94,31)
James Wade 7-4 Damon Heta (97,50 – 94,00)

Finale:
Ross Smith 4-8 James Wade (94,82 – 95,50)

Preisgeld 2026:

Ausgespielt werden insgesamt £230.000 pro Turnier, der Sieger geht mit £35.000 nach Hause. Alle 32 vorqualifizierten Spieler über die PDC Order of Merit und Pro Tour Order of Merit müssen ihr Auftaktspiel gewinnen, damit ihr Preisgeld in die Ranglisten einfließt. Sollten sie ihr erstes Spiel verlieren, bekommen sie das Preisgeld zwar ausgezahlt, es geht aber nicht in die große PDC Order of Merit sowie die European Tour Order of Merit und Pro Tour Order of Merit ein.

Sieger: £35.000
Runner-Up: £15.000
Halbfinale: £10.000
Viertelfinale: £8.000
Achtelfinale: £5.000
2. Runde: £3.500
1. Runde: £2.000

Gesamt: £230.000

TV-Übertragung 2026:

Der Sport-Streaming-Dienst DAZN überträgt alle Major-Turniere, alle European Tour Turniere und alle World Series Events LIVE und in HD. Man kann den Stream auf Smart-TV, Smartphone, PC, Laptop und Tablet verfolgen. Der Dienst im Unlimited Abo kostet monatlich 34,99 € (als Jahresabo) und ist im Monatsabo jederzeit kündbar (44,99 € pro Monat). Zusätzlich zum Dart bietet DAZN auch noch unzählige weitere Live-Events wie die Fußball-Bundesliga oder die Champions League sowie weitere Sportarten wie die NFL oder die NBA. Eine weitere Option ist das günstigere Super Sports Abo, das für 19,99 € im Monat (als Jahresabo) buchbar ist (kündbares Monatsabo: 24,99 €), aber weniger Live-Rechte enthält. Ein Vorteil bei DAZN ist, dass man sich verpasste Spiele im Re-Live jederzeit noch einmal anschauen kann. Zur Bestellung: https://dartn.de/darts_auf_dazn

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Foto-Credit: Jenny Segers (PDC Europe)

[mk/ks]