Am zweiten Tag des Pro Tour Auftakts in Hildesheim hat sich Wessel Nijman seinen vierten Players Championship Sieg geschnappt und im Finale einen bis dahin furiosen Gerwyn Price gestoppt. Wie gestern war Gabriel Clemens im Achtelfinale der beste Deutsche, obendrauf warf der „German Giant“ in seinem Drittrundenspiel gegen Madars Razma zum Matchgewinn einen 9-Darter.
Kategorie: Pro Tour
In Hildesheim startete heute die Pro Tour Saison 2026: Dabei ließ James Wade nach seiner Nicht-Nominierung für die Premier League in der Halle 39 die Pfeile sprechen und schnappte sich am heutigen Montag mit einem 8:6 gegen Nathan Aspinall den Titel. Für Gabriel Clemens ging es gleich ins Viertelfinale, Max Hopp erreichte das Achtelfinale.
In Hildesheim startet morgen die Pro-Tour-Saison 2026. Neben 34 Players Championships zählen auch die mittlerweile 15 European-Tour-Events zur Pro Tour. Für Spieler außerhalb der Top 16 sind die Events maßgeblich für die Qualifikation zu TV-Turnieren – vor allem zur Dart-WM. Doch während sich auf der Bühne die Erfolge nur so aneinanderreihen, tun sich die deutschen Profis auf dem Floor tendenziell schwer, konstante Ergebnisse einzufahren. Aufgrund der aktuellen PDC-Regeln kommt das den Deutschen immer teurer zu stehen.
Mit dem Grand Slam Qualifier ist die Floor-Saison bei der PDC endgültig zu Ende gegangen. Lukas Wenig wird bei dem Turnier sein Debüt geben, dazu besiegte er Jermaine Wattimena im Entscheidungsleg. Aus deutscher Sicht war das Turnier sonst schnell beendet, dafür konnte Michael Smith ein wenig dem Trend entgegenwirken und hat sich qualifiziert. Zu den 8 Qualifiern zählen auch Danny Noppert und Ricky Evans. Das Turnier werden hingegen Spieler wie Peter Wright, Rob Cross und Dave Chisnall verpassen.
Die Pro Tour Saison hat mit dem heutigen letzten 34. Players Championship in Wigan ihr Ende gefunden. Nach dem abschließenden Sieg von Wessel Nijman ist nun auch klar, dass Dominik Grüllich und Lukas Wenig die Qualifikation für die Players Championship Finals in Minehead verpassen werden. Während Max Hopp dort gerade so vertreten sein wird, benötigt Florian Hempel für WM-Quali und Tourcarderhalt wohl erneut den PDPA Qualifier.
Endspurt auf der Pro Tour 2025: In Wigan stand heute das vorletzte Players Championship Turnier des Jahres an, damit verbunden sind auch zahlreiche Entscheidungen bezüglich den Players Championship Finals und der WM. Der Titel ging an Chris Dobey, der damit seine Ausbeute in diesem Jahr auf drei erhöhte. Niko Springer erreichte als bester Deutscher die dritte Runde und kann damit ähnlich wie Gabriel Clemens im Hinblick auf die Players Championship Finals aufatmen.
Nach seiner gestrigen Erstrundenniederlage war Luke Littler beim 32. Players Championship Turnier des Jahres wieder zur Stelle und schnappte sich einen nicht ganz unwichtigen Titel im Hinblick auf die bald anstehenden Players Championship Finals. Vor allem zur späteren Turnierphase legte „The Nuke“ wieder unwiderstehliche Auftritte an den Tag und verhinderte so auch im Finale eine große Überraschung von Dennie Olde Kalter. Niko Springer kam ins Achtelfinale, während Lukas Wenig noch das Boardfinale erreichte. Beide sind Teil des deutschen Quintetts, dessen Teilnahme an den Players Championship Finals am seidenen Faden hängt.
Nur kurz nach dem World Grand Prix ging es in Wigan mit dem 31. Players Championship weiter. Während Luke Littler und Michael van Gerwen direkt im ersten Spiel ausschieden, ging es für Martin Schindler und Lukas Wenig ins Achtelfinale. Seinen zweiten Saisonsieg feierte Jermaine Wattimena, der nach überstandenen Matchdarts in Runde 1 auch nicht mehr im Finale von Nathan Aspinall aufgehalten werden konnte, der heute gleich zwei 9-Darter warf.
Zum Abschluss des Pro Tour Blocks konnte sich Wessel Nijman am Donnerstag seinen ersten Titel des Jahres sichern. Im Endspiel setzte sich der Niederländer gegen Damon Heta mit 8:3 durch. Aus deutscher Sicht war Max Hopp heute eindeutig der Lichtblick. Mit einem Achtelfinale konnte sich der „Maximiser“ wichtiges Preisgeld für die Ranglisten erspielen und die Zeichen stehen klar auf eine Rückkehr in den Ally Pally.
Mit einem Highfinish sicherte sich Ross Smith beim 29. Players Championship Turnier des Jahres seinen zweiten Titel in diesem Jahr. Der „Smudger“ nutzte im Endspiel gegen Josh Rock damit seine möglicherweise einzige Chance auf den Titel. Insgesamt legte Smith den gesamten Tag über überzeugende Auftritte hin und erinnerte damit etwas an seinen Run bei seinem vorherigen Triumph. Für Martin Schindler ging es am heutigen Mittwoch als bester Deutscher ins Achtelfinale.










