Am vorletzten Tag der diesjährigen Challenge Tour gingen die Turniersiege an Vitezslav Sedlak und Andy Boulton. Stefan Bellmont erreichte zwei Viertelfinals. Inzwischen steht auch fest, dass sich kein deutschsprachiger Spieler mehr über diese Turnierserie für die Weltmeisterschaft qualifizieren kann.
Kategorie: Challenge Tour
Ungewöhnlich an einem Samstag startete die Challenge Tour in Wigan in ihr letztes Wochenende. Im ersten Turnier des Tages konnte sich der Deutsche Lukas Wenig ins Finale vorspielen, verpasste nach einer 3:5-Niederlage gegen John Henderson allerdings zum vierten Mal den Titel. Zum Abschluss des Samstags war Dom Taylor im Endspiel gegen Cameron Crabtree mit 5:2 erfolgreich.
Am Sonntag wurde das 19. Challenge Tour Turnier des Jahres ausgetragen. Dabei schnappte sich Owen Bates seinen ersten PDC-Titel, im Endspiel gewann er ein Entscheidungsleg gegen Wesley Plaisier. Für die Deutschen war am Sonntag nichts mehr zu holen, in die letzten 32 schaffte es Stefan Bellmont. In der Rangliste sind weiterhin Berry van Peer und Christian Kist an der Spitze. Dragutin Horvat liegt gerade noch in Reichweite für einen möglichen Tourcard-und WM-Platz.
Auch am Samstag wurden in Milton Keynes auf der Challenge Tour zwei Turniere gespielt. Dabei gab es Titel für die Engländer Robert Grundy und Cameron Crabtree, die in den letzten Monaten bereits ihr Potential zeigten. Ins Endspiel schafften es Christian Kist und Stefan Bellmont. Zwei starke Turniere legte der Deutsche Marcel Erba hin, der zweimal ins Viertelfinale kam. Für Dragutin Horvat war es kein guter Tag, er musste einen Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze in der Rangliste hinnehmen.
Parallel zum World Series Event in Australien ging es in Milton Keynes heute auf der Challenge Tour mit zwei weiteren Events weiter. Zu Beginn des Freitags konnte sich der Niederländer Wesley Plaisier seinen zweiten Challenge Tour Titel in seiner Karriere sichern, einen Premierensieg feierte Darryl Pilgrim. Bester Deutscher war am Freitag Franz Rötzsch, der einmal das Halbfinale erreichte.
Abschluss des dritten Challenge-Tour-Wochenendes in Milton Keynes: Dragutin Horvat trumpfte mit einem Achtelfinale erneut als bester deutscher Spieler auf und steht auf Platz 4 der Order of Merit – die beiden Bestplatzierten erhalten einen Startplatz bei der Dart-WM sowie eine Tourkarte. Ansonsten fiel die deutschsprachige Bilanz ohne weiteres Preisgeld dürftig aus. Im Finale setzte sich Conan Whitehead gegen William Borland durch.
Er wird zum Mann der Challenge Tour 2023: Berry van Peer hat am zweiten Tag in Milton Keynes dort weitergemacht, wo er am Freitag aufgehört hat. Der Niederländer verlor kein Spiel, gewann seine Titel Nr. 3 und 4 und steht nun einsam an der Spitze der Challenge Tour Order of Merit. Weiter aufgerückt ist auch Dragutin Horvat, der ein Halbfinale erreichte. Im zweiten Event des Tages überzeugte aus deutschsprachiger Sicht der Schweizer Marcel Walpen.
In der Marshall Arena von Milton Keynes startete heute das dritte Challenge Tour Wochenende. Im ersten Event des Tages holte sich der Niederländer Berry van Peer seinen zweiten Titel des Jahres und verhinderte damit den zweiten Sieg in hintereinander von Dragutin Horvat, der nach starken Leistungen erst im Finale gestoppt wurde. Das zweite Turnier des Freitags ging an Veteran Wayne Jones, der zuletzt 2017 dreimal triumphierte.
Zum zweiten Mal hat es auf der Challenge Tour einen deutschen Sieger gegeben. Dragutin Horvat gewann das letzte Turnier des Wochenendes in Hildesheim und feierte damit seinen ersten Titel bei der PDC. Zuvor war bereits Ron Meulenkamp erfolgreich. Andere deutschsprachige Highlights waren kaum vorhanden. Fallon Sherrock warf einen 9-Darter.
Über 12 Stunden dauerten die beiden Challenge Tour Turniere am Freitag in Hildesheim an. Dabei gingen die Titel an zwei Spieler mit reichlich Tour-Erfahrung, sowohl Berry van Peer als auch John Henderson waren erfolgreich. Damit springt der „Highlander“ auch an die Spitze der Rangliste. Während der Schweizer Stefan Bellmont mit einem Halbfinale überzeugt, war die Bilanz aus deutscher Sicht größtenteils ernüchternd. In beiden Turnieren schaffte es keiner ins Achtelfinale, viermal stehen die letzten 32 zu Buche.










