Mit seinem insgesamt vierten Saisonsieg bleibt Dave Chisnall fernab der Major-Turniere eine Bank. Im heutigen Finale von Leicester bezwang „Chizzy“ Chris Dobey mit 8:4 und holte sich damit seinen bereits 18. Sieg dieser Turnierserie. An einem aus deutscher Gesamtsicht enttäuschenden Mittwoch stach lediglich Martin Schindler mit seiner Halbfinalteilnahme heraus. Durch seine Erstrundenniederlage gegen Lee Evans ist nun auch klar, dass Gabriel Clemens den World Grand Prix in Leicester definitiv verpassen wird.
Kategorie: Players Championship
Während im vollgepackten September der ein oder andere Spieler die Reise nach Leicester ausließ, kehrte Gary Anderson nach einigen Wochen Pause zurück. Der Schotte hatte dabei keine Anlaufschwierigkeiten und performte vom Start weg. In überragender Manier spielte er sich ins Finale des 22. Players Championship des Jahres vor, welches er gegen Nachrücker Connor Scutt mit 8:4 für sich entscheiden konnte. Gabriel Clemens war einmal mehr bester Deutscher, für ihn ging es ins Achtelfinale.
Nach dem gestrigen Erfolg von Luke Littler war es heute Michael van Gerwen, der das 21. Players Championship des Jahres in Wigan für sich entscheiden konnte und damit Mitte September seinen ersten Ranking-Titel in diesem Jahr feiern darf. Aus deutschsprachiger Sicht war es einmal mehr ein enttäuschender Tag. Lediglich Gabriel Clemens und Mensur Suljovic schafften es in Runde 3, abgesehen von einem Sieg von Florian Hempel schieden alle weiteren Starter in der ersten Runde aus.
Für die nächsten beiden Players Championship Events reiste ein Großteil der Tourkarteninhaber dieses Mal wieder nach Wigan. Am heutigen Dienstag war Luke Littler einmal mehr nicht zu stoppen und so erweiterte „The Nuke“ mit einem denkbar knappen Finalsieg über Stephen Bunting seine bereits jetzt schon lange Erfolgsliste in seinem Debütjahr um einen weiteren Titel. Gabriel Clemens und Florian Hempel kamen als beste Deutsche nicht über Runde 3 hinaus.
Nachdem der European Tour Kalender für 2025 bereits am Mittwoch veröffentlicht wurde, hat die PDC am vergangenen Donnerstag den kompletten Kalender für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Hervorsticht dabei die Änderung beim Masters, das ab 2025 mit 32 Spielern ausgetragen und zudem zum Ranking-Event wird. Außerdem wird es vier weitere Players Championships geben, womit man mittlerweile bei stolzen 34 angekommen ist. In den Niederlanden werden zudem wieder Turniere der Pro Tour und Women’s Series ausgetragen.
Nach Luke Littler und Damon Heta hat nun auch Chris Dobey seinen zweiten Players-Championship-Titel in diesem Jahr eingefahren. Er war der verdiente Sieger in Milton Keynes und hielt den formstarken Cameron Menzies mit 8:6 im Finale auf. Mensur Suljovic erreichte sein erstes Viertelfinale des Jahres und steht damit vorerst auf einem Qualifikationsplatz zur WM 2025. Gabriel Clemens, Martin Schindler und Lukas Wenig waren erneut die besten deutschen Spieler.
Zum Auftakt einer weiteren Pro Tour Woche in Milton Keynes war Damon Heta nicht zu schlagen. Der Australier hatte den World Series Trip in seine Heimat anscheinend bestens weggesteckt und bezwang im Finale Ryan Searle mit 8:3. Einen starken Tag erwischte auch Altmeister Steve Beaton, der sich mit seiner Halbfinalteilnahme auf den aktuell letzten virtuellen WM-Platz vorspielte. Die besten deutschen Ergebnisse gab es heute durch Martin Schindler und Gabriel Clemens, die jeweils Runde 3 erreichten. Einen 9-Darter gab es zudem durch Ross Smith.
Das 17. Pro Tour Turnier des Jahres wurde am Freitag in Milton Keynes gespielt. Den Turniersieg sicherte sich Josh Rock im Finale mit 8:6 gegen Joe Cullen. Für „Rocky“ ist es bereits der zweite Turniersieg in 2024. Der deutsche Lichtblick kam heute von Florian Hempel, der mit einem Halbfinale sein bestes Karriere-Ergebnis einstellte. Vier weitere Deutsche schafften es ins Preisgeld.
Den 1. August 2024 wird Mike De Decker sicherlich nicht mehr vergessen, denn beim 16. Players Championship Event des Jahres konnte sich der Belgier in einem Überraschungsfinale gegen Ricky Evans klar mit 8:2 den ersten Profi Titel seiner Karriere sichern. Bester Deutscher war nach langer Zeit mal wieder Gabriel Clemens, der es bis in das Viertelfinale schaffte. Zudem schafften es Pascal Rupprecht und Florian Hempel in die dritte Runde.
Der letzte Tag des Julis stellte den Auftakt des dreitägigen Players Championship Blocks in Milton Keynes dar. Im 15. Event des Jahres triumphierte Luke Littler im Finale gegen Wessel Nijman mit 8:6. Littler ist damit der erste Spieler, der in diesem Jahr mehr als ein Players Championship gewinnen konnte. Einen erneut enttäuschenden Tag erlebten die neun deutschen Spieler, von denen es keiner in die dritte Runde schaffte. Dafür gelang es dem Schweizer Stefan Bellmont als Nachrücker zum zweiten Mal ins Viertelfinale vorzudringen. Gary Anderson brillierte zudem mit einem Average von 123,83.










