Nach bisher zwei niederländischen Siegern an diesem Wochenende schlug im 20. Players Championship Event die Stunde des Adrian Lewis. „Jackpot“ sicherte sich mit einem Finalsieg über Überrschungsmann Boris Koltsov seinen ersten Titel seit 2019 und machte damit auch seinen Startplatz beim World Matchplay fix. Für Martin Schindler wurde das Halbfinale gegen Koltsov zum Doppel-Alptraum. Ricardo Pietreczko erreichte zum ersten Mal ein Boardfinale.
Autor: Dartn.de Redaktion
Heute stand in Barnsley die zweite von vier Players Championships an diesem verlängerten Wochenende auf dem Plan. Nach dem gestrigen Finale war für Gabriel Clemens heute trotz guter Leistung bereits in der ersten Runde Schluss, vier deutsche Spieler erreichten die zweite Runde. Bester deutschsprachiger Teilnehmer war Rowby-John Rodriguez, der das Viertelfinale erreichen konnte. Am Ende setzte sich Danny Noppert in einem spannenden Finale gegen Andrew Gilding durch.
Kommentatoren-Legende John Gwynne verstorben
Am heutigen Samstag-Morgen ist Kommentatoren-Legende John Gwynne im Alter von 77 Jahren verstorben. Gwynne verlor nach fast 1,5 Jahren den Kampf gegen den Krebs. Gwynne war neben Sid Waddell und Dave Lanning der wohl bekannteste englische Dart-Kommentator. Wir wünschen der betroffenen Familie, Angehörigen und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Als Teil eines voll gepackten Julis stehen in den nächsten Tagen insgesamt vier Players Championships in Barnsley an. Dabei durfte man lange vom ersten Titel für Gabriel Clemens träumen, doch der „German Giant“ wurde im Endspiel von Dirk van Duijvenbode klar mit 8:0 in die Knie gezwungen. Es ist der dritte Triumph bei der PDC für den Niederländer. Von den anderen deutschsprachigen Teilnehmern schaffte es nur noch Rowby-John Rodriguez über die zweite Runde hinaus.
Für zwei weitere European Tour Veranstaltungen wurden am heutigen Donnerstag die Qualifier für die Tourkarteninhaber ausgetragen. Für Ungarn schafften Gabriel Clemens sowie die beiden Rodriguez-Brüder mit Tourcard den Sprung ins Hauptfeld der Hungarian Darts Trophy. Für Rusty-Jake wird es dabei die erste Rückkehr auf die European Tour Bühne seit 2019 sein. Für die German Darts Open hingegen überstand kein deutschsprachiger Spieler mehr die Qualifikation.
In der 132. Ausgabe vom Newsflash gibt es viele Neuigkeiten von der PDC. So wurde der Kalender für November vorgestellt, außerdem stehen die Qualifikationskriterien für den Grand Slam fest. Für einige Major-Turniere wurde das Preisgeld erhöht und die Setzliste für zwei weitere European Tour Events steht fest. Im E-Dart hat die DLMM in Geiselwind stattgefunden, für 2023 wird es ein weiteres Senioren-Major geben. Einen Sponsoren-Vertrag hat Ricardo Pietreczko unterschrieben, Interviews gibt es u.a. mit Paul Nicholson und Jelle Klaasen.
Das World Senior Matchplay hat bei seiner Premiere in Hull einen Sieger gefunden. Robert Thornton setzte sich im Endspiel mit 12:10 gegen den Rekord-Weltmeister Phil Taylor durch. Taylor erhielt dabei auch Matchdarts. Zuvor gewann „The Thorn“ heute schon gegen Terry Jenkins und Martin Adams. Es ist sein nun zweiter Titel auf der Senioren-Tour in diesem Jahr. Sein Finalgegner „The Power“ gewann heute zuvor gegen Peter Manley und Kevin Painter, die er wieder einmal aus einem TV-Turnier nahm.
Luke Humphries heißt der Sieger des European Darts Matchplay in Trier. Der Engländer konnte sich damit bereits seinen 4. European Tour Titel in diesem Jahr sichern. In einem spannenden Finale gewann er gegen den Sensationsmann Rowby-John Rodriguez aus Österreich mit 8-7.
Im Achtelfinale des European Darts Matchplay in Trier entschied Rowby-John Rodriguez das deutschsprachige Duell gegen Gabriel Clemens mit 6:4 für sich, Luke Humphries erwies sich mit 6:2 für Lukas Wenig als eine Nummer zu groß. Nach seiner gestrigen Gala scheiterte zudem Dimitri van den Bergh mit 3:6 an Damon Heta.
Am zweiten Tag des World Senior Matchplay standen acht Begegnungen aus den ersten beiden Runden an. Das umkämpfteste Match des Tages entschied Peter Manley nach einer großen Aufholjagd gegen John Part im Sudden-Death-Leg für sich. Souverän haben es Robert Thornton und Martin Adams ins Viertelfinale geschafft, dabei zeigten sie auch starke Leistungen. Colin McGarry feierte einen Whitewash, auch Terry Jenkins ist weiter. Lisa Ashton gewann sogar gleich zweimal.










