Mit seinem nunmehr zehnten Titel auf dem Floor sorgte Brendan Dolan für den zehnten unterschiedlichen Sieger in zehn Players Championship Turnieren. Der Nordire baut damit nach einem titellosen Jahr 2023 mit einem 8:4 über Überraschungsfinalist Jeffrey De Graaf seine Titelausbeute weiter aus und brachte sich damit zurück ins Rennen um einen Startplatz beim anstehenden World Cup of Darts. Weniger rosig erging es den elf deutschen Startern, einzig Daniel Klose überstand die zweite Runde, von den anderen gab es zum Teil sehr ernüchternde Auftritte.
Autor: Dartn.de Redaktion
Nach drei Tagen Development Tour blieb der PDC-Tross direkt für das neunte Players Championship des Jahres in der Halle 39 von Hildesheim. Dabei gab es in Michael Smith den neunten verschiedenen Sieger, der „Bullyboy“ bezwang im Finale Ryan Joyce mit 8:6 und ließ sich damit auch nicht von Gicht resultierenden Schmerzen aufhalten. Rekordträchtige elf Deutsche waren am heutigen Montag am Start, von denen allerdings nur Lukas Wenig und Franz Rötzsch die zweite Runde erreichten und dort dann auch ausschieden.
Am Samstag wurde der letzte Spieltag der DDV-Bundesliga ausgetragen und dabei sind noch einige spannende Entscheidungen gefallen. In der Bundesliga Nord hat sich das Dart Team Steinfurt die Meisterschaft gesichert, außerdem erspielte sich der Vikings DC Berlin noch einen Playoff-Platz. Im Süden zelebrierte der Karlsruher SC die Meisterschaft, auch hier spielte sich der DC Nostradartmus noch auf den letzten Drücker in die Top 4. Aber auch die Absteiger und die Aufsteiger aus der zweiten Liga stehen fest.
Am Sonntag hat Niko Springer seinen ersten Titel auf der Development Tour gewonnen. Der „Meenzer Bub“ behauptete sich im Finale gegen Gian van Veen mit 5:2 und steht damit zumindest virtuell auch in der Rangliste auf einem Tourcard-Platz. Springer überzeugte mit hohen und konstanten Averages, im Halbfinale siegte er im deutschen Duell gegen Jannis Barkhausen. Ins Achtelfinale kamen auch Paul Krohne und Yorick Hofkens.
Niko Springer hat seinen ersten Titel auf der Development Tour erneut nur knapp verpasst. Im Finale des achten Events in der Halle 39 von Hildesheim musste sich der „Meenzer Bub“ nur einem überragenden Wessel Nijman im Decider geschlagen geben. Im zweiten Turnier des Samstags setzte sich Nathan Rafferty im Finale gegen Danny Jansen mit 5:2 durch, Christopher Toonders und Leon Weber standen hier im Achtelfinale.
Das zweite Development Tour Wochenende des Jahres bildet den Auftakt zu betriebsamen Tagen in Hildesheim. Zunächst nutzte Roman Benecky die Gunst der Stunde und feierte als zweiter Tscheche einen Erfolg in der Nachwuchsserie. Im Anschluss wurde Gian van Veen wieder seinem Favoritenstatus gerecht und tütete einen weiteren Titel ein. Finn Prokop schaffte es einmal ins Viertelfinale, ansonsten blieben die Deutschen ziemlich blass.
Premier League: Littler enteilt weiter
Auch am 14. Abend der Premier League in Aberdeen stand Luke Littler ganz oben. Im Endspiel erarbeitete er sich einen 6:4-Erfolg über Rob Cross. Es ist der vierte Tagessieg des 17-jährigen, der außerdem Nathan Aspinall und Michael Smith ausschaltete und dabei auch einmal über 110 im Average verbuchte. Für Michael van Gerwen kam das Aus bereits im Viertelfinale, ihm rückt jetzt Smith auf die Pelle und auch Cross hat nach seinem heutigen Finale noch Chancen auf den begehrten vierten Playoff-Platz.
In der 205. Ausgabe vom Newsflash gibt es Infos zu den Distanzen vom World Grand Prix. Bei der Modus Super Series hat Beau Greaves für Furore gesorgt. Außerdem wurde auch bei der DPNZ-Tour, bei der WDF und bei der Steeldarts Japan Tour gespielt. Joe Cullen und Nathan Aspinall äußerten sich in Interviews kritisch zur Pro Tour. Die Ilmdarts Open 2024 wurden gespielt und die WDF hat ein Statement zur Transgender-Problematik veröffentlicht.
Bei den Austrian Darts Open in Graz hat sich Luke Littler seinen zweiten European Tour Titel gesichert. „The Nuke“ behauptete sich im Finale mit 8:4 gegen Joe Cullen. Zuvor setzte sich der 17-jährige im Decider gegen Danny Noppert durch und behielt dann klar gegen Ross Smith die Oberhand. Im Viertelfinale musste sich mit Martin Schindler der letzte Deutsche verabschieden, er verpasste gegen Stephen Bunting vier Matchdarts.
Es läuft weiter bei Martin Schindler, der Titelverteidiger Jonny Clayton im Achtelfinale der Austrian Darts Open 2024 in Graz mit 6:3 bezwang. Ausgeschieden ist dahingegen Daniel Klose, der gegen Ross Smith mit 2:6 unterlag. Während Michael van Gerwen gegen Peter Wright mit 6:4 erfolgreich war, stehen auch Luke Littler und Stephen Bunting in der Final-Session.










