Der World Cup of Darts in Frankfurt erscheint 2023 im komplett neuen Glanz. Mehr Teams, neues Format und nur noch Doppel. In der neuen Ausgabe von Shortleg gibt es die Vorschau auf das beliebte Major-Turnier und einen Rückblick auf die Premier League Play-Offs, den European Darts Grand Prix in Sindelfingen, das U.S. Darts Masters sowie das Geschehen der Pro Tour und Development Tour in Hildesheim.
Das 13. Pro Tour Turnier des Jahres hat am Montag in Hildesheim stattgefunden. Michael Smith holte sich den Sieg im Entscheidungsleg gegen Gary Anderson, der allerdings keinen Matchdart erhielt. Als bester Deutscher schaffte es Ricardo Pietreczko ins Achtelfinale. Neben vielen Erstrundenniederlagen schafften es Gabriel Clemens und Martin Schindler ins Preisgeld. Der einzige Österreicher, der einen Sieg einfahren konnte, war Rowby-John Rodriguez.
Auf der Development Tour wurde am Sonntag in Hildesheim das 15. Turnier des Jahres ausgetragen. Der Titel ging erstmals an den Tschechen Adam Gawlas, der im Finale gegen den Tourcardler Dylan Slevin das Entscheidungsleg gewinnen konnte. Bis ins Viertelfinale schafften es David Schlichting und Rusty-Jake Rodriguez, zwei weitere Deutsche standen unter den letzten 16.
Auf der Development Tour in Hildesheim ging es heute für Rusty-Jake Rodriguez ins Finale. Sein erster Titel seit 2021 wurde ihm aber von Jarred Cole verwehrt. Den zweiten Sieg des Tages sicherte sich der neue Spitzenreiter der Order of Merit Gian van Veen im Finale gegen Wessel Nijman.
Am Freitag wurden in Hildesheim die nächsten beide Turniere der Development Tour gespielt. Dabei sicherten sich Bradley Brooks und Wessel Nijman die Titel, ins Finale schafften es Owen Roelofs und Dylan Slevin. Ein Halbfinale gab es für Rusty-Jake Rodriguez, außerdem schafften es vier verschiedene Spieler aus Deutschland in ein Achtelfinale. In der Rangliste bleibt Luke Littler weiterhin auf Platz 1.
Der World Cup of Darts 2023 findet ab Donnerstag in Frankfurt statt und heute wurde die Auslosung für das Turnier veröffentlicht. Nach der Formatänderung wird dieses Jahr nur noch im Doppel gespielt. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen in der Gruppenphase als Favoriten auf das Achtelfinale an den Start. Die Top 4 Nationen sind bereits für diese Runde gesetzt. Gabriel Clemens und Martin Schindler treffen auf zwei Teams aus Asien, das Wiener Duo hat allerdings einen undankbaren Gegner erwischt. Für die Schweiz scheint in der Gruppe ebenfalls alles möglich zu sein.
In der 171. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Ergebnisse der Swiss Open 2023, bei denen Liam Maendl-Lawrance ein Doppelsieg gelang. Ein weiteres WDF-Turnier wurde in Neuseeland gespielt. Durch die PDC Nordic & Baltic Tour steht der erste PDC-WM-Qualifikant für 2024 fest, gespielt wurde auch bei der Modus Super Series und bei European Tour Qualifiern in Nord-und Osteuropa. Nathan Aspinall arbeitet mit einem Sportpsychologen zusammen, zwei neue Spieler sind bei Loxley unter Vertrag. Außerdem gibt es Infos zur World Series in New York 2024 und für das Turnier in Polen.
Am Samstag wurde in Hanau das traditionelle DDV-Pokalwochenende mit dem Bundesliga-Aufstieg ausgetragen. Im prestigeträchtigen DDV-Cup sicherte sich der Captains DC Berlin im Finale gegen den DV Kaiserslautern den Titel. Den Verbandspokal gewann hingegen die zweite Mannschaft vom DV Kaiserslautern gegen den Zweckler Dartverein. Außerdem wurden pro Staffel zwei Aufsteiger in die 2. Bundesliga ermittelt. Im Norden sind der SC Shakespeare Hannover und das Dart Team Köln neu dabei, während im Süden die Finnigans Harp Nürnberg und der DC Urbach zurückkehren.
Zehn Tage nach seinem Triumph in der Premier League hat Michael van Gerwen auch beim U.S. Darts Masters in New York zugeschlagen. Im Endspiel dypierte er den Kanadier Jeff Smith mit 8:0 und gewann dieses Turnier nach 2017 zum zweiten Mal. Zuvor gab es auch Erfolge über Jim Long und Rob Cross. Mit Smith stand erstmals ein Spieler aus Nordamerika im Finale eines World Series-Turniers…
Am Samstag-Abend wurde in New York die North American Darts Championship ausgetragen. Dabei starteten acht Spieler aus Nordamerika, um sich einen Platz bei der Dart-WM und beim Grand Slam zu sichern. Jeff Smith holte sich zum zweiten Mal den Titel, im Madison Square Garden gewann er das Finale gegen Matt Campbell im Decider. Ins Halbfinale schafften es Jules van Dongen und Alex Spellman aus den USA.










