Beim Deutschen Dart Verband hat am Wochenende das fünfte Ranglistenturnier stattgefunden. In Ebstorf siegten dabei Christopher Toonders und Michael Klönhammer in der Herren-Konkurrenz jeweils gegen Alexander Köhler im Endspiel. Bei den Damen gingen die Titel an Lena Zollikofer und Irina Armstrong, ins Finale schafften es Britta Gabriel und Lisa Zollikofer. Die Jugend-Turniere entschieden Tim Wild und Johanna Munker für sich.
Zum Start in die neue Woche hat Gary Anderson nach über drei Jahren wieder einen PDC-Titel gewonnen und das achte Players Championship des Jahres für sich entschieden. Im Finale bezwang der „Flying Scotsman“ Krzysztof Ratajski mit 8:5. Ricardo Pietreczko spielte sich zum zweiten Mal in seiner Laufbahn in ein Pro Tour Halbfinale, beim unverhofften Players Championship Debüt von Fallon Sherrock ging es für Pascal Rupprecht erstmals unter die letzten 32.
In Hildesheim hat das siebente Pro Tour Turnier des Jahres stattgefunden und dabei ging der Titel erstmals in 2023 an Michael van Gerwen. „Mighty Mike“ wurde in den ersten Runden kaum gefordert und steigerte sich rechtzeitig, sodass er das Finale mit 8:4 gegen Josh Rock für sich entschied. Gabriel Clemens erreichte wie Stefan Bellmont und Rusty-Jake Rodriguez die Runde der letzten 32, einen Achtelfinalist gab es aus dem deutschsprachigen Raum nicht.
Zum zweiten Mal hat es auf der Challenge Tour einen deutschen Sieger gegeben. Dragutin Horvat gewann das letzte Turnier des Wochenendes in Hildesheim und feierte damit seinen ersten Titel bei der PDC. Zuvor war bereits Ron Meulenkamp erfolgreich. Andere deutschsprachige Highlights waren kaum vorhanden. Fallon Sherrock warf einen 9-Darter.
Über 12 Stunden dauerten die beiden Challenge Tour Turniere am Freitag in Hildesheim an. Dabei gingen die Titel an zwei Spieler mit reichlich Tour-Erfahrung, sowohl Berry van Peer als auch John Henderson waren erfolgreich. Damit springt der „Highlander“ auch an die Spitze der Rangliste. Während der Schweizer Stefan Bellmont mit einem Halbfinale überzeugt, war die Bilanz aus deutscher Sicht größtenteils ernüchternd. In beiden Turnieren schaffte es keiner ins Achtelfinale, viermal stehen die letzten 32 zu Buche.
Die Siegesserie von Michael van Gerwen ist am siebten Spieltag der Premier League in Nottingham gerissen. Gerwyn Price holte sich seinen zweiten Tagessieg. Im Endspiel bezwang er Chris Dobey mit 6:4. Zuvor hatte der „Iceman“ Jonny Clayton und Dimitri van den Bergh aus dem Weg geräumt. Dobey verpasste unter anderem van Gerwen einen Whitewash. Weiter am Tabellenende steht nach der nächsten frühen Pleite Peter Wright…
In der 160. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Ergebnisse von zwei WDF-Turnieren in Budapest und auf der Isle of Man. Gespielt wurde auch auf der PDC Asian Tour, sowie bei der PDC Nordic & Baltic und der Modus Darts Super Series. Die Setzlisten für die European Tour Turniere in Belgien und Tschechien wurden veröffentlicht. Matt Porter äußert sich über mehr Streaming-Boards auf der Pro Tour, das belgische Duo freut sich über die World Cup Neuerungen. Außerdem gibt es Neuigkeiten bei Spielerverträgen, so auch von Glen Durrant und Stephen Bunting.
Am Montag haben die Qualifikationsturniere der Tourcardler für die Austrian Darts Open und die Dutch Darts Championship stattgefunden. Dabei gelang Ricardo Pietreczko ein sehr wichtiger Doppelschlag, er wird also in Graz und Leeuwarden dabei sein. Gabriel Clemens hat sich für das Turnier in den Niederlanden qualifiziert und dort wird auch Gary Anderson seine Rückkehr nach 7 Jahren geben. Einen österreichischen Erfolg gab es hingegen nicht.
Im erst sechsten Event des Jahres konnte Dirk van Duijvenbode in Barnsley seinen bereits zweiten Titel bei den diesjährigen Players Championship Turnieren feiern. „The Titan“ glänzte den ganzen Tag über mit starken Auftritten und ließ im Endspiel auch Ryan Searle, der in diesem Jahr ebenfalls schon erfolgreich war, keine Chance. Aus deutscher Sicht lief der Sonntag alles andere als gut: Mit Ricardo Pietreczko kam nur ein Deutscher überhaupt über die zweite Runde hinaus.
Im fünften Pro Tour Turnier des Jahres 2023 hat Ross Smith den Titel eingefahren. Im Endspiel setzte sich der „Smudger“ gegen den starken Gary Anderson mit 8:6 durch. Vor allem Anderson überzeugte in den vorherigen Spielen mit starken Statistiken. Bis ins Halbfinale schaffte es Martin Schindler, dort unterlag er allerdings dem späteren Turniersieger. Für die anderen Spieler aus Deutschland und Österreich war das Boardfinale nicht erreichbar.










