Nach dem zweiten Tag des European Darts Grand Prix in Sindelfingen sind keine deutschen Spieler mehr im Rennen. Max Hopp, Gabriel Clemens, Nico Kurz und Ricardo Pietreczko verloren allesamt in der zweiten Runde. Während dessen trumpfte Mensur Suljovic groß auf. Den zweiten dreistelligen Average des Tages zauberte Michael Smith ins Board.
Alle Augen waren auf Lisa Ashton und Fallon Sherrock gerichtet, die als große Favoritinnen in die PDC Women’s Series gingen. Die beiden lieferten auch sofort ab und bestritten das Finale des ersten Events, das Ashton für sich entschied. Im zweiten Turnier bezwang dann aber Deta Hedman im Endspiel Aileen de Graaf und hat damit am Sonntag eine noch bessere Ausgangslage für einen der zwei begehrten WM-Plätze.
Kurz nachdem die teilnehmenden Länder und Teams bekannt gegeben wurden, sind seit dem gestrigen Freitag nun auch die Paarungen für den World Cup of Darts veröffentlicht. Dabei geht sowohl das deutsche als auch das österreichische Duo als gesetztes Team an den Start. Mit Finnland bzw. den USA hat es machbare Auftaktgegner gegeben.
Die Hoffnung auf eine hohe deutsche Beteiligung in Runde 2 war angebracht bei einer Rekordbeteiligung von neun deutschen Startern am Auftakttag des European Darts Grand Prix in Sindelfingen. Mit Gabriel Clemens, Max Hopp, Nico Kurz und Ricardo Pietreczko schafften gleich vier Spieler den Sprung zum Samstag – und das teils richtig überzeugend. Die weiteren Top-Auftritte des Tages gehörten Mervyn King, David Evans und Adam Hunt.
Einen Tag vor Beginn der PDC Women’s Series wurde heute der Damen-Qualifier für den Grand Slam of Darts gespielt. Dabei stand ein Startplatz für die Siegerin des Turniers zur Verfügung. Dabei konnte sich Lisa Ashton im Endspiel mit 5:0 gegen Corrine Hammond durchsetzen. Damit wird „The Lancashire Rose“ die zweite Dame neben Mikuru Suzuki beim Grand Slam 2020 sein. Fallon Sherrock schied im Halbfinale gegen Hammond aus und verpasst damit das Major-Turnier.
In dieser Woche stand die dritte Phase der PDC Home Tour II auf dem Programm. In drei Gruppen wurden dabei insgesamt sieben Finalplätze ausgespielt. Mit in der Auslosung als einziger Deutscher war Gabriel Clemens. Doch dem Deutschen gelangen in seiner Gruppe am Mittwoch nur zwei Erfolge, belegte zwar trotzdem Platz vier, dies reichte aber nicht für das Weiterkommen. Am kommenden Dienstag kämpfen dann in der Finalgruppe unter anderem Krzysztof Ratajski, Jonny Clayton, Damon Heta sowie Luke Humphries um den Titel.
Die längste Premier League Darts Saison aller Zeiten fand heute in der Ricoh Arena in Coventry ein Ende. Im Finale zweier Debütanten sichert sich Glen Durrant mit einem 11:8-Erfolg über Nathan Aspinall den Titel. Zuvor gab es ein schwaches erstes Halbfinale zu bewundern, in dem Durrant Gary Anderson mit 10:9 bezwang. Dessen Landsmann und Weltmeister Peter Wright verpasste nach einer 7:10-Niederlage gegen Aspinall ebenfalls den Finaleinzug.
Gleich sechs Plätze über den Host Nation Qualifier wurden nach mehreren Absagen für den diesjährigen European Darts Grand Prix vergeben. Für das dritte European Tour Event des Jahres qualifizierten sich dabei bekannte Gesichter wie Nico Kurz, Robert Marijanovic sowie Ricardo Pietreczko. Auch Michael Unterbuchner ist kein Unbekannter, wird aber erstmals auf einer European Tour Bühne stehen. Ebenfalls zum ersten Mal dort antreffen wird man Kai Gotthardt und Markus Buffler. Vervollständigt wurde das Feld mit David Evans und Stefan Bellmont über den Associate Qualifier.
Wir mögen doch alle Auberginen, oder etwa nicht? Zumindest Gerwyn Price hat Überraschungsmann Dirk van Duijvenbode aufgehalten und den ganz großen Coup des Niederländers beim World Grand Prix verhindert. Der „Iceman“ ist damit die neue Nr. 2 der Welt und fährt weiter fleißig die TV-Titel ein. Die Gesetzten taten sich mehr als schwer, die nächsten Wochen werden ereignisreich.
Premier League Play-Offs – Vorschau
Es wird das Ende einer ungewöhnlichen Premier League Saison sein, das am morgigen Abend mit den Play-Offs besiegelt wird. Gerade einmal drei Tage nach dem World Grand Prix findet in Coventry die Premier League 2020 ihren Abschluss. Vier Spieler sind noch übrig, drei Partien werden am Donnerstag ausgetragen. Zum ersten Mal seit vier Jahren wird am Ende nicht Michael van Gerwen den Titel davontragen.










