Am Nachmittag des zweiten Tages des World Cup of Darts waren die Verlierer vom Vortag gleich wieder gefordert. Mit einem Sieg konnten diese Teams ihre Resthoffnung auf das Achtelfinale aufrecht erhalten, eine weitere Niederlage bedeutete allerdings das Aus – so erwischte es die Schweiz, die auch gegen Schweden unterlagen. Hoffen kann dagegen Österreich, die eine unangenehme Aufgabe gegen die USA lösen konnten. Die Nordiren legten den besten Auftritt des Nachmittags hin, ein Ausscheiden wird das allerdings kaum verhindert haben. Zudem spielen die Japaner später gegen Deutschland um den Einzug in die nächste Runde.
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Beim World Cup of Darts wurden am Donnerstag-Abend die ersten 12 Gruppenspiele ausgetragen. Das deutsche Team um Gabriel Clemens und Martin Schindler feierte in Frankfurt einen glatten 4:0-Erfolg gegen Hong Kong. Österreich musste sich hingegen den starken Dänen geschlagen geben, auch die Schweiz unterlag im Auftaktspiel gegen Italien. Eine Überraschung gelang Thibault Tricole und Jacques Labre aus Frankreich, die sich gegen die eingespielten Nordiren durchsetzten.
Die Eissporthalle Frankfurt ist ab Donnerstag wieder Austragungsort für den World Cup of Darts. Dieses Jahr ist jedoch vieles anders: Mehr Nationen und ein neuer Modus sollen die so genannte Team-WM noch attraktiver machen. Drei deutschsprachige Länder sind diesmal mit dabei. Bei den Favoriten werden häufig die üblichen Verdächtigen genannt, doch Überraschungen wie im letzten Jahr scheinen jetzt noch wahrscheinlicher.
Im 14. Players Championship Event des Jahres schnappte sich Damon Heta in der Hildesheimer Halle 39 mit einigen überzeugenden Auftritten den vierten Titel auf dem Floor. So war auch das Endspiel gegen den Überraschungsmann Luke Woodhouse mit 8:2 eine klare Angelegenheit. Mensur Suljovic meldete sich mit einer Halbfinalteilnahme zurück und Rusty-Jake Rodriguez entschied erstmals seit dem Erlangen seiner Tourkarte ein Board für sich. Aus deutscher Sicht endete das Turnier ernüchternd, nur Florian Hempel konnte ins Boardfinale einziehen.
Der World Cup of Darts in Frankfurt erscheint 2023 im komplett neuen Glanz. Mehr Teams, neues Format und nur noch Doppel. In der neuen Ausgabe von Shortleg gibt es die Vorschau auf das beliebte Major-Turnier und einen Rückblick auf die Premier League Play-Offs, den European Darts Grand Prix in Sindelfingen, das U.S. Darts Masters sowie das Geschehen der Pro Tour und Development Tour in Hildesheim.
Das 13. Pro Tour Turnier des Jahres hat am Montag in Hildesheim stattgefunden. Michael Smith holte sich den Sieg im Entscheidungsleg gegen Gary Anderson, der allerdings keinen Matchdart erhielt. Als bester Deutscher schaffte es Ricardo Pietreczko ins Achtelfinale. Neben vielen Erstrundenniederlagen schafften es Gabriel Clemens und Martin Schindler ins Preisgeld. Der einzige Österreicher, der einen Sieg einfahren konnte, war Rowby-John Rodriguez.
Auf der Development Tour wurde am Sonntag in Hildesheim das 15. Turnier des Jahres ausgetragen. Der Titel ging erstmals an den Tschechen Adam Gawlas, der im Finale gegen den Tourcardler Dylan Slevin das Entscheidungsleg gewinnen konnte. Bis ins Viertelfinale schafften es David Schlichting und Rusty-Jake Rodriguez, zwei weitere Deutsche standen unter den letzten 16.
Auf der Development Tour in Hildesheim ging es heute für Rusty-Jake Rodriguez ins Finale. Sein erster Titel seit 2021 wurde ihm aber von Jarred Cole verwehrt. Den zweiten Sieg des Tages sicherte sich der neue Spitzenreiter der Order of Merit Gian van Veen im Finale gegen Wessel Nijman.
Am Freitag wurden in Hildesheim die nächsten beide Turniere der Development Tour gespielt. Dabei sicherten sich Bradley Brooks und Wessel Nijman die Titel, ins Finale schafften es Owen Roelofs und Dylan Slevin. Ein Halbfinale gab es für Rusty-Jake Rodriguez, außerdem schafften es vier verschiedene Spieler aus Deutschland in ein Achtelfinale. In der Rangliste bleibt Luke Littler weiterhin auf Platz 1.
Der World Cup of Darts 2023 findet ab Donnerstag in Frankfurt statt und heute wurde die Auslosung für das Turnier veröffentlicht. Nach der Formatänderung wird dieses Jahr nur noch im Doppel gespielt. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen in der Gruppenphase als Favoriten auf das Achtelfinale an den Start. Die Top 4 Nationen sind bereits für diese Runde gesetzt. Gabriel Clemens und Martin Schindler treffen auf zwei Teams aus Asien, das Wiener Duo hat allerdings einen undankbaren Gegner erwischt. Für die Schweiz scheint in der Gruppe ebenfalls alles möglich zu sein.










