Niko Springer hat seinen ersten Titel auf der Development Tour erneut nur knapp verpasst. Im Finale des achten Events in der Halle 39 von Hildesheim musste sich der „Meenzer Bub“ nur einem überragenden Wessel Nijman im Decider geschlagen geben. Im zweiten Turnier des Samstags setzte sich Nathan Rafferty im Finale gegen Danny Jansen mit 5:2 durch, Christopher Toonders und Leon Weber standen hier im Achtelfinale.
Kategorie: Turniere
Das zweite Development Tour Wochenende des Jahres bildet den Auftakt zu betriebsamen Tagen in Hildesheim. Zunächst nutzte Roman Benecky die Gunst der Stunde und feierte als zweiter Tscheche einen Erfolg in der Nachwuchsserie. Im Anschluss wurde Gian van Veen wieder seinem Favoritenstatus gerecht und tütete einen weiteren Titel ein. Finn Prokop schaffte es einmal ins Viertelfinale, ansonsten blieben die Deutschen ziemlich blass.
Am Wochenende hat in Bingen das letzte DDV-Ranglistenturnier der Saison 2023/24 stattgefunden. Mit rund 180 Startern am Samstag waren die verschiedenen Turniere eher etwas mäßig besucht und so boten sich auch Chancen für neue Gesichter. Die Titel bei den Herren sicherten sich Maximilian Czerwinski und David Raab im Finale gegen Oliver Müller und Maximilian Härtl. Bei den Damen siegte Irina Armstrong zweimal mit 5:3 gegen Julia Siek. Im Jugend-Bereich waren Louis Merkle und Jacqueline Rantsch erfolgreich.
Nachdem sie zuletzt im September auf der Women’s Series ganz oben stand, räumte Beau Greaves am vergangenen Wochenende in Wigan gleich zwei Titel ab und erreichte außerdem zweimal das Finale. Die anderen beiden Siegerinnen hießen Noa-Lynn van Leuven und Mikuru Suzuki. Die Spitzenposition in der Gesamtrangliste musste Fallon Sherrock abgeben.
Mit einem Triumph von Danny Noppert endete der vierte Players Championship Double-Header des Jahres. „The Freeze“ bezwang in einem engen Endspiel Luke Humphries und verteidigte somit auch in seinem fünften Floor-Endspiel seine makellose Bilanz. Zudem erreichte Stefan Bellmont zum ersten Mal ein Viertelfinale auf der Pro Tour, Martin Schindler sowie Mensur Suljovic scheiterten im Boardfinale. Ansonsten hagelte es nur deutsche Erstrundeniederlagen.
Nach dem turnierfreien Wochenende startete die neue Woche am heutigen Montag mit dem siebten Players Championship Turnier des Jahres in Leicester. In der Mattioli Arena schnappte sich Chris Dobey durch einen 8:4-Finalsieg über Josh Rock seinen dritten Pro Tour Titel und warf auf dem Weg dorthin auch einen 9-Darter. Als bester Deutscher erreichte Daniel Klose die Runde der letzten 32, wo auch das Aus für die beiden Österreicher Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic kam. Insgesamt gab es heute gleich dreimal das perfekte Leg.
Am Samstag hat in den DDV-Bundesligen der vorletzte reguläre Spieltag stattgefunden. In allen vier Ligen ist beim finalen Spieltag noch für Spannung gesorgt, auch wenn die ersten Entscheidungen schon gefallen sind. So stehen der SC Eilbek und das DT Pusdorfer Ratten als Absteiger in Liga 2 fest, im Süden ist derweil noch der Kampf um den Klassenerhalt spannend. Auch die Playoff-Plätze sind noch nicht restlos verteilt, an der Tabellenspitze von Liga 1 liegen die Bulldogs Wolfenbüttel und der Karlsruher SC. Die besten Chancen für den Aufstieg haben derweil der DSV Finnigan’s Harp und der DC Nomads Flensburg.
Am Sonntag fanden in Wigan zwei weitere Turniere der PDC Women’s Series statt. Mikuru Suzuki siegte zunächst im Decider des Endspiels gegen Deta Hedman. Im vierten Event des Jahres behauptete sich Fallon Sherrock deutlich mit 5:1 gegen Beau Greaves, die nicht ihr bestes Wochenende erwischte. Stattdessen führt „The Queen of the Palace“ aktuell die Rangliste an.
Es sind die Tage der Noa-Lynn van Leuven! Vor gerade mal einer Woche gewann sie als erste Frau ein Turnier der PDC Challenge Tour, heute kam ihr erster Titel auf der Women’s Series dazu. In Wigan wurde der Auftakt der Damen-Serie gespielt, vor dem Erfolg der Niederländerin hatte sich Fallon Sherrock den ersten Titel des Jahres gesichert. Das Finale erreichten jeweils Beau Greaves und Katie Sheldon.
Am zweiten Tag des Players Championship Double-Headers von Hildesheim gab es durch Dave Chisnall einen altbekannten Sieger. In der Halle 39 holte sich „Chizzy“ damit bereits seinen 17. Players Championship Titel, im Finale wurde Dirk van Duijvenbode mit 8:6 bezwungen. Der Niederländer bestätigte damit seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen, als bester Deutscher des Tages zog Martin Schindler ins Viertelfinale ein, wobei „The Wall“ u.a. auch von einer verletztungsbedingten Aufgabe von Gary Anderson profitierte.










