Das zweite Development Tour Wochenende des Jahres bildet den Auftakt zu betriebsamen Tagen in Hildesheim. Zunächst nutzte Roman Benecky die Gunst der Stunde und feierte als zweiter Tscheche einen Erfolg in der Nachwuchsserie. Im Anschluss wurde Gian van Veen wieder seinem Favoritenstatus gerecht und tütete einen weiteren Titel ein. Finn Prokop schaffte es einmal ins Viertelfinale, ansonsten blieben die Deutschen ziemlich blass.
Kategorie: PDC
Nachdem sie zuletzt im September auf der Women’s Series ganz oben stand, räumte Beau Greaves am vergangenen Wochenende in Wigan gleich zwei Titel ab und erreichte außerdem zweimal das Finale. Die anderen beiden Siegerinnen hießen Noa-Lynn van Leuven und Mikuru Suzuki. Die Spitzenposition in der Gesamtrangliste musste Fallon Sherrock abgeben.
Mit einem Triumph von Danny Noppert endete der vierte Players Championship Double-Header des Jahres. „The Freeze“ bezwang in einem engen Endspiel Luke Humphries und verteidigte somit auch in seinem fünften Floor-Endspiel seine makellose Bilanz. Zudem erreichte Stefan Bellmont zum ersten Mal ein Viertelfinale auf der Pro Tour, Martin Schindler sowie Mensur Suljovic scheiterten im Boardfinale. Ansonsten hagelte es nur deutsche Erstrundeniederlagen.
Nach dem turnierfreien Wochenende startete die neue Woche am heutigen Montag mit dem siebten Players Championship Turnier des Jahres in Leicester. In der Mattioli Arena schnappte sich Chris Dobey durch einen 8:4-Finalsieg über Josh Rock seinen dritten Pro Tour Titel und warf auf dem Weg dorthin auch einen 9-Darter. Als bester Deutscher erreichte Daniel Klose die Runde der letzten 32, wo auch das Aus für die beiden Österreicher Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic kam. Insgesamt gab es heute gleich dreimal das perfekte Leg.
Am Sonntag fanden in Wigan zwei weitere Turniere der PDC Women’s Series statt. Mikuru Suzuki siegte zunächst im Decider des Endspiels gegen Deta Hedman. Im vierten Event des Jahres behauptete sich Fallon Sherrock deutlich mit 5:1 gegen Beau Greaves, die nicht ihr bestes Wochenende erwischte. Stattdessen führt „The Queen of the Palace“ aktuell die Rangliste an.
Es sind die Tage der Noa-Lynn van Leuven! Vor gerade mal einer Woche gewann sie als erste Frau ein Turnier der PDC Challenge Tour, heute kam ihr erster Titel auf der Women’s Series dazu. In Wigan wurde der Auftakt der Damen-Serie gespielt, vor dem Erfolg der Niederländerin hatte sich Fallon Sherrock den ersten Titel des Jahres gesichert. Das Finale erreichten jeweils Beau Greaves und Katie Sheldon.
Am zweiten Tag des Players Championship Double-Headers von Hildesheim gab es durch Dave Chisnall einen altbekannten Sieger. In der Halle 39 holte sich „Chizzy“ damit bereits seinen 17. Players Championship Titel, im Finale wurde Dirk van Duijvenbode mit 8:6 bezwungen. Der Niederländer bestätigte damit seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen, als bester Deutscher des Tages zog Martin Schindler ins Viertelfinale ein, wobei „The Wall“ u.a. auch von einer verletztungsbedingten Aufgabe von Gary Anderson profitierte.
Raymond van Barneveld hat das fünfte Players Championship Turnier des Jahres gewonnen. „Barney“ setzt sich in Hildesheim eindeutig mit 8:1 im Finale gegen Stephen Bunting durch, nachdem der Niederländer zuvor zwei Matchdarts von Gary Anderson im Halbfinale überstand. Damit wird man van Barneveld auch auf der TV-Bühne wieder regelmäßig sehen. Derweil schafften es drei Deutsche in die Letzten 32, also ins Boardfinale.
Zum Abschluss des Challenge Tour Wochenendes in Hildesheim wurde in der Halle 39 am heutigen Sonntag noch das zehnte Event ausgetragen. Überraschender Sieger war hierbei der Engländer Lee Cocks, der durch einen glatten 5:0-Finalsieg über Wesley Plaisier seinen ersten Titel feierte. Mit Dragutin Horvat und Franz Rötzsch ging es für zwei Deutsche ins Achtelfinale, in der Rangliste bleiben Danny Jansen und Andy Boulton vorne.
Der heutige Tag auf der Challenge Tour stand ganz im Zeichen von Andy Boulton: „X-Factor“ blieb heute in Hildesheim ungeschlagen und triumphierte in beiden Events, womit er nun bei insgesamt vier Titeln steht. Der Schotte bezwang im ersten Finale Danny Jansen klar, im zweiten musste er sich gegen Jamie Atkins mehr strecken. Kai Gotthardt kam zudem zum ersten Mal in seiner Karriere ins Halbfinale, Stefan Bellmont zog einmal ins Viertelfinale ein.










