In der ersten Achtelfinalsession des World Cup of Darts 2023 in Frankfurt konnten sich Australien und Schottland erwartungsgemäß durchsetzen. Doch die beiden Titelkandidaten hatten gegen Kroatien und die Philippinen lange Zeit ordentlich zu kämpfen. Mit Frankreich und Schweden erreichten zwei Teams erstmals in der Turniergeschichte das Viertelfinale.
Kategorie: PDC
Am Freitagabend wurde die Gruppenphase beim World Cup of Darts 2023 beendet. Deutschland sicherte sich durch einen weiteren Whitewash-Sieg gegen Japan das Achtelfinale. Ausgeschieden ist hingegen Österreich, da sich die Dänen gegen die USA drei Legs holen. Eine Überraschung gelang Kroatien, die Irland aus dem Turnier nahmen. Auch Tschechien ist nach der Niederlage gegen die Philippinen ausgeschieden. Der Titelverteidiger ist noch im Geschäft, während Polen einen neuen Average-Rekord aufgestellt hat.
Am Nachmittag des zweiten Tages des World Cup of Darts waren die Verlierer vom Vortag gleich wieder gefordert. Mit einem Sieg konnten diese Teams ihre Resthoffnung auf das Achtelfinale aufrecht erhalten, eine weitere Niederlage bedeutete allerdings das Aus – so erwischte es die Schweiz, die auch gegen Schweden unterlagen. Hoffen kann dagegen Österreich, die eine unangenehme Aufgabe gegen die USA lösen konnten. Die Nordiren legten den besten Auftritt des Nachmittags hin, ein Ausscheiden wird das allerdings kaum verhindert haben. Zudem spielen die Japaner später gegen Deutschland um den Einzug in die nächste Runde.
Beim World Cup of Darts wurden am Donnerstag-Abend die ersten 12 Gruppenspiele ausgetragen. Das deutsche Team um Gabriel Clemens und Martin Schindler feierte in Frankfurt einen glatten 4:0-Erfolg gegen Hong Kong. Österreich musste sich hingegen den starken Dänen geschlagen geben, auch die Schweiz unterlag im Auftaktspiel gegen Italien. Eine Überraschung gelang Thibault Tricole und Jacques Labre aus Frankreich, die sich gegen die eingespielten Nordiren durchsetzten.
Die Eissporthalle Frankfurt ist ab Donnerstag wieder Austragungsort für den World Cup of Darts. Dieses Jahr ist jedoch vieles anders: Mehr Nationen und ein neuer Modus sollen die so genannte Team-WM noch attraktiver machen. Drei deutschsprachige Länder sind diesmal mit dabei. Bei den Favoriten werden häufig die üblichen Verdächtigen genannt, doch Überraschungen wie im letzten Jahr scheinen jetzt noch wahrscheinlicher.
Im 14. Players Championship Event des Jahres schnappte sich Damon Heta in der Hildesheimer Halle 39 mit einigen überzeugenden Auftritten den vierten Titel auf dem Floor. So war auch das Endspiel gegen den Überraschungsmann Luke Woodhouse mit 8:2 eine klare Angelegenheit. Mensur Suljovic meldete sich mit einer Halbfinalteilnahme zurück und Rusty-Jake Rodriguez entschied erstmals seit dem Erlangen seiner Tourkarte ein Board für sich. Aus deutscher Sicht endete das Turnier ernüchternd, nur Florian Hempel konnte ins Boardfinale einziehen.
Der World Cup of Darts in Frankfurt erscheint 2023 im komplett neuen Glanz. Mehr Teams, neues Format und nur noch Doppel. In der neuen Ausgabe von Shortleg gibt es die Vorschau auf das beliebte Major-Turnier und einen Rückblick auf die Premier League Play-Offs, den European Darts Grand Prix in Sindelfingen, das U.S. Darts Masters sowie das Geschehen der Pro Tour und Development Tour in Hildesheim.
Das 13. Pro Tour Turnier des Jahres hat am Montag in Hildesheim stattgefunden. Michael Smith holte sich den Sieg im Entscheidungsleg gegen Gary Anderson, der allerdings keinen Matchdart erhielt. Als bester Deutscher schaffte es Ricardo Pietreczko ins Achtelfinale. Neben vielen Erstrundenniederlagen schafften es Gabriel Clemens und Martin Schindler ins Preisgeld. Der einzige Österreicher, der einen Sieg einfahren konnte, war Rowby-John Rodriguez.
Auf der Development Tour wurde am Sonntag in Hildesheim das 15. Turnier des Jahres ausgetragen. Der Titel ging erstmals an den Tschechen Adam Gawlas, der im Finale gegen den Tourcardler Dylan Slevin das Entscheidungsleg gewinnen konnte. Bis ins Viertelfinale schafften es David Schlichting und Rusty-Jake Rodriguez, zwei weitere Deutsche standen unter den letzten 16.
Auf der Development Tour in Hildesheim ging es heute für Rusty-Jake Rodriguez ins Finale. Sein erster Titel seit 2021 wurde ihm aber von Jarred Cole verwehrt. Den zweiten Sieg des Tages sicherte sich der neue Spitzenreiter der Order of Merit Gian van Veen im Finale gegen Wessel Nijman.










