Der Titelverteidiger ist raus! Dimitri van den Bergh setzte sich am heutigen Viertelfinalabend beim World Matchplay in einem spannenden Match gegen Vorjahressieger Peter Wright mit 16:14 durch. Das zweite Halbfinalticket löste Michael van Gerwen, der dank einer Leistungssteigerung gegen Nathan Aspinall mit 16:14 gewinnen konnte.
Kategorie: PDC
Die letzten Achtelfinals beim diesjährigen World Matchplay sind gespielt. Im Empress Ballroom von Blackpool gewinnt Gerwyn Price dank einiger spektakulärer Finishes mit 11:8 gegen Dave Chisnall. Auch José de Sousa entschied mit dem gleichen Ergebnis eine umkämpfte und hochklassige Partie gegen Rob Cross für sich. Ausgeschieden ist hingegen Michael Smith, der sich gegen Dirk van Duijvenbode geschlagen geben musste. Keine Chance hatte Daryl Gurney, nur vier Legs holte er sich gegen Danny Noppert.
Am ersten Achtelfinaltag des World Matchplay in Blackpool endete die Reise von Rowby-John Rodriguez. Trotz eines guten Spiels des Österreichers war Dimitri van den Bergh etwas zu stark. Erst in der Verlängerung konnte Peter Wright sein Ticket für die nächste Runde buchen. Den Erwartungen nicht gerecht wurde das Duell zwischen Michael van Gerwen und Joe Cullen, van Gerwen siegte klar und Cullen blieb blass. Außerdem sorgte Nathan Aspinall für die Elimination von James Wade.
Abseits des „Deutschen Abends“ fanden beim World Matchplay zwei weitere Spiele statt. Dabei durfte Rob Cross nach großem Rückstand doch noch jubeln, zum Leidwesen von Chris Dobey. Später am Abend hatte der Lokalmatador Dave Chisnall das bessere Ende in einer umkämpften Partie gegen Kim Huybrechts für sich.
Mit Gabriel Clemens und Martin Schindler sind heute beide deutschen Starter beim World Matchplay ausgeschieden. Martin Schindler musste sich bei seinem Blackpool-Debüt trotz einer starken Vorstellung gegen den ehemaligen Weltmeister und Titelkandidaten Gerwyn Price mit 8:10 geschlagen geben und Gabriel Clemens verlor wie schon im letzten Jahr gegen José de Sousa mit 6-10.
Der zweite Abend des World Matchplay brachte teils überraschend deutliche Resultate hervor. Am engsten ging es noch zwischen Michael van Gerwen und Adrian Lewis zu, hier setzte sich der Niederländer durch. Luke Humphries schied nach schwachem Start gegen Nathan Aspinall aus. Zum Auftakt in den Abend schlug Joe Cullen Damon Heta noch klar, auch James Wade machte es gegen den Debütanten Martin Lukeman relativ deutlich.
In der einzigen Nachmittags-Session des World Matchplay 2022 bezwang Daryl Gurney einen schwächelnden Gary Anderson mit 10:7, Michael Smith musste gegen Andrew Gilding in die Verlängerung, setzte sich dort aber durch. Außerdem zogen mit Dirk van Duijvenbode und Danny Noppert nach Siegen über Ryan Searle und Brendan Dolan zwei Niederländer ins Achtelfinale ein.
Mit dem 15. Event endete das dritte Challenge Tour Wochenende des Jahres. Aus der Halle 39 in Hildesheim reist David Pallett als Sieger des Sonntags ab, er bezwang im Endspiel Dennie Olde Kalter. Lukas Wenig lieferte mit einer Halbfinalteilnahme erneut ab, vergab allerdings Matchdarts gegen den späteren Titelträger. René Eidams und Dragutin Horvat beendeten das Wochenende mit einem Achtelfinale.
In den Winter Gardens von Blackpool ist das World Matchplay in eine neue Ausgabe gestartet. In den vier Erstrundenbegegnungen des Samstags gab es direkt die erste Überraschung. Rowby-John Rodriguez setzte sich gegen den mehrfachen Major-Champion Jonny Clayton mit 10:7 durch. Die Vorjahres-Finalisten Peter Wright und Dimitri van den Bergh hatten hingegen überhaupt keine Probleme gegen Madars Razma und Callan Rydz. Auch der 10:6-Erfolg von Krzysztof Ratajski gegen Stephen Bunting war recht komfortabel.
Auch am heutigen Samstag wurden in der Hildesheimer Halle 39 zwei Challenge Tour Events ausgetragen. Zunächst feierte mit Jurjen van der Velde ein weiterer Niederländer einen Titel, ehe am frühen Abend Kenny Neyens zuschlug. Insbesondere im späteren Event überzeugten die Deutschen: Lukas Wenig schaffte es in das Semifinale, Franz Rötzsch scheiterte im Viertelfinale und Fabian Schmutzler, im 13. Turnier noch im Viertelfinale, legte nochmal mit einem Achtelfinale nach.










