Am Montag startet mit dem World Grand Prix das erste ganz große Major-Turnier in diesem Herbst. Zum dritten Mal findet das traditionsreiche Double-In/Double-Out Turnier wieder im englischen Leicester statt. Mit Gabriel Clemens und Martin Schindler konnten sich auch wieder zwei Spieler aus Deutschland qualifizieren. Titelverteidiger ist Michael van Gerwen, der seinen siebenten Titel bei dieser Veranstaltung anstrebt.
Kategorie: PDC
Am Freitag wurde das letzte Pro Tour Turnier dieser Woche gespielt und Gary Anderson schnappte sich dabei seinen zweiten Titel im Jahr 2023. Im Finale setzte sich der „Flying Scotsman“ mit 8:4 gegen Ryan Joyce durch, auch die Statistiken waren vom Schotten heute überragend. Als einziger Deutscher schaffte es Pascal Rupprecht ins Boardfinale, wo aber Michael van Gerwen zu stark war. Drei Deutsche und zwei Österreicher kamen in Runde 2, für die WM konnte sich aber niemand neu entscheidend gut positionieren.
Nach bereits drei Titeln auf der European Tour in diesem Jahr legte Dave Chisnall nun in Barnsley auf dem Floor nach. Zum schon fünften Mal im Jahr 2023 stand ihm Luke Humphries im Endspiel gegenüber, den er dieses Mal klar mit 8:3 bezwingen konnte. Bester Deutscher war erneut Ricardo Pietreczko. Dieses Mal ging es für „Pikachu“ bis ins Viertelfinale, während für ein weiteres deutschsprachiges Trio in Runde 3 Endstation war.
In Barnsley wurde am Mittwoch das erste von drei Pro Tour Turnieren in dieser Woche ausgetragen. Der Turniersieg ging an Danny Noppert, der den Sensationsfinalisten Christian Kist im Entscheidungsleg bezwingen konnte. Viele große Namen standen im Viertelfinale, als bester Deutscher erreichte Ricardo Pietreczko die Runde der letzten 16. Pascal Rupprecht und Martin Schindler gewannen zwei Spiele, währenddessen es im Kampf um die WM auch Rückschläge zu verzeichnen gab.
Mit dem World Grand Prix wirft eines der großen Traditionsturniere der PDC seine Schatten voraus. Es ist das einzige Event des Jahres, das im Modus „Double-In“ gespielt wird. In der aktuellen Folge von Shortleg schauen Kevin Barth und Benni Scherp wie gewohnt die Auslosung im Einzelnen durch. Zudem blicken wir zurück auf die Hungarian Darts Trophy in Budapest, bei der das Qualifikationsrennen für den Grand Prix ein beinahe dramatisches Ende genommen hat.
In einer Woche beginnt der World Grand Prix in Leicester. Seit heute stehen die ersten Begegnungen fest. Gabriel Clemens und Martin Schindler treffen auf klangvolle Namen, die aber beide nicht unbedingt zum engsten Favoritenkreis gehören dürften. Michael van Gerwen erhält beim Turnier mit dem Modus „Double In, Double Out“ eine knifflige Aufgabe.
Am zweiten Tag der Hungarian Darts Trophy in Budapest konnte Martin Schindler durch einen klaren 6:1-Sieg über Sebastian Bialecki sein Achtelfinalticket buchen. Dies gelang auch Rowby-John Rodriguez, dessen 6:4-Sieg über Ryan Searle den Österreicher wieder in die Nähe eines WM-Platzes bringt. Seine Hoffnungen auf den World Grand Prix musste Ricardo Pietreczko nun final begraben, die Top 4 der Welt gab sich keine Blöße.
Auch am Sonntag wurden in Wigan zwei Turniere der PDC Women’s Series ausgetragen. Beau Greaves gewann das erste Event des Tages gegen Anastasia Dobromyslova. Anschließend war Fallon Sherrock gegen Beau Greaves erfolgreich und somit sicherte sich „The Queen of the Palace“ wichtiges Preisgeld im Kampf um die Teilnahme an der PDC-Weltmeisterschaft. Einmal ins Achtelfinale hat es Silke Lowe geschafft.
Auch die Women’s Series ist aus der Sommerpause zurück und hielt in Wigan einen abwechslungsreichen Samstag bereit. Turnier Eins ging an Mikuru Suzuki, später siegte Lisa Ashton. Damit wird der Kampf um den dritten WM-Startplatz allmählich enger und der Trend spricht aktuell gegen Fallon Sherrock.
Nach der World Series Finals Auslosung gab es am Montag auch noch eine Meldung, auf die alle Fans gewartet haben. Der PDC-Kalender für das Jahr 2024 wurde heute vorgestellt! Dabei gibt es wieder einige Änderungen im Vergleich zu dieser Saison. Jena und Trier wurden aus dem Kalender der European Tour gestrichen, dafür sind Turniere in Basel und Antwerpen dabei. Außerdem wird die Pro Tour nur noch unter der Woche gespielt, es gibt keine Turniere mehr am Samstag und Sonntag.










