Nach der großen Formatänderung der Premier League Darts, hat die PDC nun auch endlich die acht Teilnehmer für die diesjährige Saison bekannt gegeben. Neben den erwarteten Top 6 der PDC Order of Merit haben es auch Titelverteidiger Jonny Clayton und der frisch gebackene Masters Sieger Joe Cullen ins Line-Up geschafft.
Kategorie: PDC
Bei den diesjährigen PDC Awards wurde Weltmeister Peter Wright zum Spieler des Jahres 2021 gekürt, während Jonny Clayton in der von den Fans gewählten Kategorie ganz vorne landete. Auch der Weltranglistenerste Gerwyn Price sahnte einen Preis ab, als bester Youngster wurde der Österreicher Rusty-Jake Rodriguez gewählt.
Wie DAZN soeben über ihre sozialen Kanäle bekanntgegeben hat, konnte sich das Unternehmen die PDC-Übertragungsrechte bis 2026 sichern. Das Angebot wurde sogar noch erweitert, denn zum ersten Mal werden auch sämtliche European Tour Events live auf DAZN zu sehen sein. Gestartet wird die diesjährige Dart-Übertragung auf DAZN am morgigen Freitag mit den Masters live aus der Marshall Arena in Milton Keynes. Außerdem behält Sport1 bis 2026 die Free-TV-Rechte für einige Major-Turniere + 4 ausgewählte PDC Europe Events pro Jahr.
Zum Abschluss des ersten Challenge Tour Wochenendes trug sich noch Jim McEwan in die Siegerliste ein. Der Schotte gab im Finale gegen Stephen Burton kein einziges Leg ab und sicherte sich damit seinen zweiten Titel auf der Challenge Tour. Etwas besser in Fahrt kam auch Steven Noster, der das Viertelfinale erreichte, wo er gegen den späteren Sieger jedoch auch ohne eigenes Leg blieb.
Am Samstag fanden die Turniere Nr. 3 und 4 der PDC Challenge Tour 2022 in Milton Keynes statt. Heute standen die beiden Engländer Steve Haggerty und Stu Wilson ganz vorne, sie holten sich jeweils zum ersten Mal einen PDC-Titel. Im Finale siegten sie gegen Haupai Puha und Pete Burgoyne. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte Daniel Klose, der es ins Viertelfinale von Challenge Tour 3 schaffte.
Nur wenige Tage nach der Q-School startete am heutigen Freitag das Jahr auf der Challenge Tour. Dabei hatte vor allem einer zu lachen: Scott Williams. 17 Spiele absolvierte „Shaggy“ am ersten Turniertag, alle davon konnte er siegreich gestalten und startete damit mit zwei Titeln ins Jahr. Startschwierigkeiten gab es hingegen bei den deutschsprachigen Teilnehmern. Mit Lukas Wenig im ersten und Daniel Klose im zweiten Event ging es jeweils nur für einen Deutschen in die Runde der Letzten 32.
In diesem Jahr wurde nicht nur wie gewohnt auf die Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes direkt nach dem WM-Finale verzichtet, die PDC hat nun auch die wohl größte Formatänderung der Premier League Darts bekannt gegeben. Statt dem wöchentlichen Ligensystem wird es nun pro Abend ein Mini-Turnier geben, in dem Punkte und Preisgelder ausgespielt werden. Weiterhin ziehen die besten vier Spieler in die Play-Offs ein.
Mit etwas Abstand und ein paar Tagen Schlaf wagen wir uns bei Shortleg an die genauere Analyse der PDC-WM 2022. Was waren die Highlights? Wer sind die Gewinner und Verlierer der WM? Welche Rolle und Auswirkungen haben die Corona-Fälle? Außerdem gibt es eine Vorschau mit allen relevanten Infos auf die anstehende Q-School.
Die PDC-Weltmeisterschaft ist für Sport1 mittlerweile ein Garant für starke TV-Quoten. Bis zu zwei Millionen Zuschauer waren so beispielsweise beim WM-Finale im linearen Fernsehen dabei. Oftmals haben die TV-Übertragungen von Sport1 mehr als eine Million Zuschauer verfolgt und das, obwohl die Darts-WM auch über andere Kanäle in Deutschland zu sehen war. Derweil ist die Rechte-Situation für 2022 noch ungeklärt.
Ein Jahr lang ist Gerwyn Price jetzt die Nr. 1 der PDC. Das hat sich auch nach der PDC-WM 2022 nicht geändert. Allerdings hängt der neue Weltmeister Peter Wright dem „Iceman“ mehr als nur auf den Fersen, schon Richtung UK Open könnte der Schotte erstmalig von der Spitze grüßen. Aus deutscher Sicht verzeichnet Gabriel Clemens in der Order of Merit ein neues Career High und Florian Hempel ist die neue deutsche Nr. 2.










