Im erst sechsten Event des Jahres konnte Dirk van Duijvenbode in Barnsley seinen bereits zweiten Titel bei den diesjährigen Players Championship Turnieren feiern. „The Titan“ glänzte den ganzen Tag über mit starken Auftritten und ließ im Endspiel auch Ryan Searle, der in diesem Jahr ebenfalls schon erfolgreich war, keine Chance. Aus deutscher Sicht lief der Sonntag alles andere als gut: Mit Ricardo Pietreczko kam nur ein Deutscher überhaupt über die zweite Runde hinaus.
Autor: Dartn.de Redaktion
Im fünften Pro Tour Turnier des Jahres 2023 hat Ross Smith den Titel eingefahren. Im Endspiel setzte sich der „Smudger“ gegen den starken Gary Anderson mit 8:6 durch. Vor allem Anderson überzeugte in den vorherigen Spielen mit starken Statistiken. Bis ins Halbfinale schaffte es Martin Schindler, dort unterlag er allerdings dem späteren Turniersieger. Für die anderen Spieler aus Deutschland und Österreich war das Boardfinale nicht erreichbar.
Im Juni kommt der World Cup of Darts wieder nach Frankfurt und wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Die PDC als Ausrichter hat nämlich weitreichende Änderungen im Format veröffentlicht. Diese sind vielleicht so gravierend wie noch nie seit dem Start des Turniers 2010. So soll das Event in diesem Jahr nicht nur nur auf 40 Nationen ausgeweitet werden, sondern auch zum reinen Doppel-Turnier werden.
Premier League: Van Gerwen setzt Serie fort
Am sechsten Spieltag machte die Premier League in diesem Jahr Station in Liverpool. Zum bereits dritten Mal entschied dabei Michael van Gerwen einen Abend für sich. Im Finale schlug er hierfür Michael Smith und baut damit seine Tabellenführung weiter aus. Im Halbfinale schaltete er zudem Peter Wright aus, der zuvor mit einem knappen Erfolg über Gerwyn Price seinen ersten Sieg feierte. Außerdem hamsterte Nathan Aspinall mit einem weiteren Halbfinale weiter fleißig Punkte.
In der 159. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Ergebnisse der Modus Darts Super Series, sowie von einem WDF-Turnier in den Vereinigten Staaten. Gespielt wurde auch auf der SDC-Tour in der Schweiz. Die PDC hat ihre Partnerschaft mit der CDC verlängert, außerdem gibt es einige Neuigkeiten zu Spielerverträgen. So wechselt u.a. Jeff Smith seinen Hersteller, während Maik Kuivenhoven seinem Sponsor treu bleibt.
Der „FA Cup des Darts“ hat einmal mehr gehalten, was jedes Jahr von ihm versprochen wird. Auch die UK Open 2023 hatten ihre gewohnten Überraschungen und Geschichten parat. Am Ende holte sich völlig überraschend Andrew Gilding den Titel. Martin Schindler erreichte als erster Deutscher bei diesem Turnier das Viertelfinale. Bei Shortleg wird das Geschehen der drei Tage in Minehead analysiert und auch auf den Premier League Spieltag in Exeter geschaut.
Am Samstag hat der sechste Bundesliga-Spieltag vom DDV stattgefunden und dabei gab es im Norden einen Wechsel an der Tabellenspitze. Der DC Vegesack Bremen holte sich dank zweier Siege den Platz an der Sonne, auch Goch und Steinfurt erwischten einen guten Spieltag. Im Süden bleibt der Karlsruher SC vorne, die Dart-Fabrik Leipzig hat allerdings in den Punkten gleichgezogen. In den zweiten Bundesligen führen weiterhin der Captains DC Berlin und der DC Wolfsölden.
Die UK Open 2023 enden mit einer ganz großen Sensation. Andrew Gilding konnte sich in seinem ersten Major-Finale gegen Michael van Gerwen knapp mit 11-10 durchsetzen und darf sich damit über den ersten großen Titel seiner Karriere freuen. Im Halbfinale setzte sich „Goldfinger“ klar gegen den Tschechen Adam Gawlas mit 11-6 durch. Damit geht es für „Goldfinger“ in der Weltrangliste von Platz 41 auf 25 nach vorne.
Es ist ein sehr buntes und interessantes Line-Up im Halbfinale der UK Open in Minehead. Standesgemäß gewann Michael van Gerwen, deutlich überraschender war da der Erfolg von Adam Gawlas über Rob Cross. Ganz souverän setzte sich Dimitri van den Bergh gegen Richie Burnett durch. Deutlich gescheitert war Martin Schindler an Andrew Gilding.
Bei den UK Open hat Martin Schindler den Sprung ins Halbfinale klar verpasst. „The Wall“ unterlag Andrew Gilding verdient mit 4:10. Damit wartet Schindler weiter auf seinen ersten Halbfinaleinzug bei einem Einzelturnier auf der großen Bühne. Früh geriet er klar ins Hintertreffen und es gab in allen Bereichen einfach zu viele Fehler, um noch eine Trendwende einzuleiten.










