Durch zahlreiche Absagen bedingt schafften es am heutigen Dienstag gleich zwölf Deutsche ins Starterfeld des Players Championships in Hildesheim. Doch diese Anzahl konnte nicht über ein enttäuschendes Abschneiden hinwegtrügen, denn keiner davon überstand die zweite Runde. Dies gelang zumindest noch Mensur Suljovic, doch auch für den Österreicher war im Boardfinale Schluss. Den Titel aus der Halle 39 entführte unerwartet Alan Soutar, der sich nach einem starken Tag dank eines knappen 8:7 über Daryl Gurney zum ersten Mal zum Champion krönen konnte.
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Mit seinem nunmehr zehnten Titel auf dem Floor sorgte Brendan Dolan für den zehnten unterschiedlichen Sieger in zehn Players Championship Turnieren. Der Nordire baut damit nach einem titellosen Jahr 2023 mit einem 8:4 über Überraschungsfinalist Jeffrey De Graaf seine Titelausbeute weiter aus und brachte sich damit zurück ins Rennen um einen Startplatz beim anstehenden World Cup of Darts. Weniger rosig erging es den elf deutschen Startern, einzig Daniel Klose überstand die zweite Runde, von den anderen gab es zum Teil sehr ernüchternde Auftritte.
Nach drei Tagen Development Tour blieb der PDC-Tross direkt für das neunte Players Championship des Jahres in der Halle 39 von Hildesheim. Dabei gab es in Michael Smith den neunten verschiedenen Sieger, der „Bullyboy“ bezwang im Finale Ryan Joyce mit 8:6 und ließ sich damit auch nicht von Gicht resultierenden Schmerzen aufhalten. Rekordträchtige elf Deutsche waren am heutigen Montag am Start, von denen allerdings nur Lukas Wenig und Franz Rötzsch die zweite Runde erreichten und dort dann auch ausschieden.
Mit einem Triumph von Danny Noppert endete der vierte Players Championship Double-Header des Jahres. „The Freeze“ bezwang in einem engen Endspiel Luke Humphries und verteidigte somit auch in seinem fünften Floor-Endspiel seine makellose Bilanz. Zudem erreichte Stefan Bellmont zum ersten Mal ein Viertelfinale auf der Pro Tour, Martin Schindler sowie Mensur Suljovic scheiterten im Boardfinale. Ansonsten hagelte es nur deutsche Erstrundeniederlagen.
Nach dem turnierfreien Wochenende startete die neue Woche am heutigen Montag mit dem siebten Players Championship Turnier des Jahres in Leicester. In der Mattioli Arena schnappte sich Chris Dobey durch einen 8:4-Finalsieg über Josh Rock seinen dritten Pro Tour Titel und warf auf dem Weg dorthin auch einen 9-Darter. Als bester Deutscher erreichte Daniel Klose die Runde der letzten 32, wo auch das Aus für die beiden Österreicher Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic kam. Insgesamt gab es heute gleich dreimal das perfekte Leg.
Am zweiten Tag des Players Championship Double-Headers von Hildesheim gab es durch Dave Chisnall einen altbekannten Sieger. In der Halle 39 holte sich „Chizzy“ damit bereits seinen 17. Players Championship Titel, im Finale wurde Dirk van Duijvenbode mit 8:6 bezwungen. Der Niederländer bestätigte damit seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen, als bester Deutscher des Tages zog Martin Schindler ins Viertelfinale ein, wobei „The Wall“ u.a. auch von einer verletztungsbedingten Aufgabe von Gary Anderson profitierte.
Raymond van Barneveld hat das fünfte Players Championship Turnier des Jahres gewonnen. „Barney“ setzt sich in Hildesheim eindeutig mit 8:1 im Finale gegen Stephen Bunting durch, nachdem der Niederländer zuvor zwei Matchdarts von Gary Anderson im Halbfinale überstand. Damit wird man van Barneveld auch auf der TV-Bühne wieder regelmäßig sehen. Derweil schafften es drei Deutsche in die Letzten 32, also ins Boardfinale.
Dank einer überragenden zweiten Finalhälfte krönte sich Damon Heta am heutigen Dienstag zum Champion beim vierten Players Championship Event des Jahres. Der Australier feierte gegen Chris Dobey seinen sechsten Titel auf dem Floor und drehte im Endspiel dank vier 12-Darter in Serie ein frühes 0:3-Defizit. Florian Hempel schaffte es ins Achtelfinale, Ricardo Pietreczko kam immerhin noch in die dritte Runde.
Die neue Woche startete auf der Pro Tour in der Morningside Arena von Leicester mit dem dritten Players Championship des Jahres. Dabei ging es für Ryan Searle bereits zum dritten Mal in 2024 ins Finale, diesmal konnte sich „Heavy Metal“ allerdings mit einem 8:7-Erfolg in einem hochklassigen Finale gegen Gary Anderson für die Finalniederlage im zweiten Event revanchieren. Aus deutschsprachiger Sicht war es kein guter Wochenauftakt. Von den insgesamt elf Startern schaffte es keiner in die dritte Runde.
Bei der zweiten Players Championship des Jahres war Gary Anderson diesmal der alles überragende Mann in Wigan. In einem lange ausgeglichenen Finale schaltete er genau zum richtigen Zeitpunkt mehrere Gänge hoch und bezwang so Ryan Searle mit 8:5. Erstmals so richtig aufdrehen konnte Paul Krohne, der ins Achtelfinale einzog. Alle anderen deutschsprachigen Akteure scheiterten spätestens in der zweiten Runde.










