Das letzte European Tour Turnier des Jahres ist in Prag am Freitag-Nachmittag gestartet. Bei den Czech Darts Open hat sich Gabriel Clemens einen klaren 6:1-Erfolg zum Auftakt gegen Brendan Dolan gesichert und ist damit auch bei der European Championship dabei. Florian Hempel kam heute nicht in sein Spiel und unterlag gegen Alan Soutar. Die Überraschung der Session gelang Pavel Drtil gegen Joe Cullen, mit 6:4 behauptete sich der Lokalmatador. Auch Krzysztof Ratajski ist eine Runde weiter.
Mit den Czech Darts Open endet die diesjährige European Tour Saison. Danach stehen auch alle 32 Teilnehmer für die European Championship in der kommenden Woche fest. Vier tschechische Qualifikanten wurden heute noch im Host Nation Qualifier ausgespielt, dabei konnten sich unter anderem Jiri Brejcha und Michal Smejda durchsetzen. Durch einige Absagen rutschte außerdem Florian Hempel ins Starterfeld, womit gleich vier deutsche Spieler vertreten sein werden.
Zum Abschluss des vorletzten Players Championship Block des Jahres 2024 war World Masters Champion Wesley Plaisier als Nachrücker in seinem dritten Finale in diesem Jahr zum ersten Mal erfolgreich. Der Niederländer besiegte im Finale Josh Rock im Decider. Während der Österreicher Mensur Suljovic mit seinem Achtelfinale nun nahezu fix für die PDC-WM planen kann, landete auch Florian Hempel dafür zwei wichtige Erfolge, der wie Gabriel Clemens im Boardfinale scheiterte. Zudem gab es am heutigen Mittwoch gleich drei 9-Darter.
In der 228. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Ergebnisse einer weiteren Modus Super Series Woche, außerdem haben WDF-Turniere in Kanada und Australien stattgefunden. Zwei Nachrücker stehen für das Teilnehmerfeld der Super League fest. Außerdem sind die World Series Turniere für 2025 bekanntgegeben worden. 2025 wird es außerdem 16 Darts Galas der PDC Europe geben und Vincent van der Voort nimmt sich eine Auszeit.
Kurz nach dem World Grand Prix steht in Leicester auch der vorletzte Block an Players Championship Events an, womit beispielsweise das Rennen um die WM-Plätze langsam auf die Zielgerade zugeht. Das 27. Turnier des Jahres ging an Michael van Gerwen, der damit nach seinem enttäuschenden Aus beim World Grand Prix umgehend wieder ein Erfolgserlebnis feiern konnte. Im Endspiel bezwang er Gerwyn Price mit 8:4. Aus deutscher Sicht schaffte es Martin Schindler ins Achtelfinale, ansonsten gab es erneut viele Rückschläge zu verkraften.
Mike De Decker sorgt mit seinem Sieg beim World Grand Prix 2024 für eine der größten Überraschungen der letzten Jahre. Neben der Analyse des Turniers mit dem Double-In/Double-Out-Modus, blicken wir in der neuen Folge von Shortleg zunächst mit Gast Ioannis Selachoglou auf dessen Rolle vor allem mit Blick auf Martin Schindler. Dazu alles zum letzten Pro Tour Block, zur Development Tour und Jugend-WM sowie diverse WM-Qualifier.
Am Montag wurde die PDC World Youth Championship bis einschließlich zum Halbfinale ausgetragen. Für das Endspiel qualifizierten sich Gian van Veen und Jurjen van der Velde, die beiden Niederländer gewannen die entscheidenden Spiele gegen Dylan Slevin und Keane Barry. Aus deutscher Sicht erreichten Niko Springer und Dominik Grüllich das Achtelfinale. Insgesamt waren 128 Teilnehmer am Start.
Auch 2024 brachte der World Grand Prix einen Debüt-TV-Sieger hervor: Mike De Decker konnte sich in einem starken Endspiel dank den leicht besseren Statistiken gegen Titelverteidiger Luke Humphries mit 6:4 durchsetzen. Dabei ließ sich der Belgier auch nicht von Humphries‘ Comebackversuch von 1:4 auf 4:4 aus der Ruhe bringen und schlug eiskalt zu, als sich ihm die Gelegenheit im zehnten Satz ergab.
Die Development Tour ist am Sonntag mit den letzten beiden Events zu Ende gegangen und Niko Springer darf sich freuen. Der „Meenzer Bub“ wird bei der PDC-Weltmeisterschaft 2025 an den Start gehen, denn er belegt in der Rangliste den zweiten Platz. Die heutigen Turniersiege gingen völlig überraschend an Tavis Dudeney und Henry Coates. Ins Viertelfinale schafften es außerdem einmal Leon Weber und Dominik Grüllich.
In Budapest haben seit Mittwoch gleich drei wichtige WDF-Turniere stattgefunden. Beim WDF World Masters verteidigte Wesley Plaisier seinen Titel. Dazu siegte er im Finale gegen Kai Gotthardt mit 7:3. Die World Open entschied hingegen Reece Colley für sich. Bei den Damen war wieder einmal Beau Greaves das Maß der Dinge, sie holte sich beide Turniersiege. Irina Armstrong erreichte das World Masters Halbfinale. Außerdem gab es die WDF-WM-Qualifikation, wo Nico Blum und Stefanie Lück jeweils im Finale verloren. Florian Preis ist hingegen bei der Jugend dabei.










