In der DDV-Bundesliga hat am Samstag der zweite Spieltag stattgefunden. Der Vikings DC Berlin liegt in der Bundesliga Nord an der Tabellenspitze, auch für die Bulldogs Wolfenbüttel gab es einen Derby-Sieg. Im Süden hat der Karlsruher SC gegen den DC Dartmoor Darmstadt die erste Saison-Niederlage eingefahren und so steht der DC Hawks Vilsbiburg aktuell an der Tabellenspitze. Die 2. Ligen werden derweil von SGR-9-Darter und dem Darts Pub Walldorf angeführt.
Kategorie: Turniere
In den kommenden sieben Tagen sind die Augen wieder auf Leicester gerichtet: Dort findet vom 7. bis 13. Oktober die 27. Auflage des World Grand Prix statt. Mit am Start sind auch dieses Mal wieder zwei Deutsche: Martin Schindler und Debütant Ricardo Pietreczko wollen bei dem Turnier mit dem einzigartigem Double In Double Out Format auch ein Wörtchen mitreden. Als Titelverteidiger geht Luke Humphries ins Rennen, dem vergangenes Jahr an genau dieser Stelle der große TV-Durchbruch gelang. Alles weitere gibt es in dieser Vorschau…
Das dritte Finale in drei Tagen gab es heute in Wigan für Stephen Bunting. Bei der 26. Players Championship war er dem Titel noch näher als zuvor, unterlag aber Luke Humphries mit 7:8, der sich über seinen ersten Floor-Titel 2024 freute. Mit noch 4 zu spielenden Events nimmt besonders Lukas Wenig einen letzten Anlauf zur WM-Qualifikation, Rowby-John Rodriguez stand überraschend im Achtelfinale.
Am Mittwoch hat in Wigan das 25. Pro Tour Turnier des Jahres stattgefunden. Chris Dobey schnappte sich einen 8:3-Sieg im Endspiel gegen Stephen Bunting, der damit nach gestern bereits das nächste Finale verlor. Als bester Deutscher schaffte es Lukas Wenig bis ins Achtelfinale, zwei Siege gab es für Gabriel Clemens. Drei weitere Deutsche kamen ins Preisgeld.
Ein deutscher Spieler könnte an Nummer 1 gesetzt in ein Major-Turnier gehen: Martin Schindler macht es möglich! Nach Riesa setzt sich „The Wall“ auf der European Tour auch in Basel durch und gewinnt die erste Swiss Darts Trophy. Sieben Championship-Darts verpasst Ryan Searle in einem dramatischen Finale. Das analysieren Kevin Barth und Moritz Käthner bei Shortleg, bevor wir den Schwung mitnehmen in den World Grand Prix. Erstaunlich viel Einigkeit in der Favoriten-Frage, aber die Auslosung liefert doch einiges, gute Chancen aus deutscher Sicht inklusive.
Zwischen European Tour und World Grand Prix geht es in Leicester mit einem Triple-Header an Players Championship Events weiter. Zum Auftakt feierte Wessel Nijman gegen Stephen Bunting seinen ersten Pro Tour Sieg und fügte damit Bunting seine bereits dritte Endspielniederlage auf dem Floor in diesem Jahr zu. Während Gary Anderson ebenfalls für Aufsehen sorgte, schaffte es ein Großteil der Deutschen nicht über Runde 1 hinaus. Ricardo Pietreczko und Mensur Suljovic blieben in der dritten Runde hängen.
Die PDC hat die Auslosung für den World Grand Prix 2024 veröffentlicht. Gespielt wird in Leicester und zwei Deutsche sind im Teilnehmerfeld dabei. Ricardo Pietreczko trifft in der ersten Runde auf Raymond van Barneveld, danach könnte es zum Duell mit Luke Humphries kommen. Derweil hat auch Martin Schindler mit Brendan Dolan einen etablierten Gegner in Runde 1 erwischt. Zu den Highlights zählen die Duelle von Peter Wright und James Wade, sowie von Michael Smith mit Gary Anderson.
Im slowakischen Samorin hat in den letzten Tagen der WDF Europe Cup stattgefunden. Insgesamt wurden 8 Titel vergeben, die Einzel-Wettbewerbe gingen dabei an Dennie Olde Kalter und Robyn Byrne. In den Team-Wettbewerben waren Schweden (Herren) und die Niederlande (Damen) nicht aufzuhalten, die beiden Nationen gewannen außerdem jeweils die Gesamtwertungen. Österreich schnitt aus dem DACH-Raum noch am besten ab, währenddessen die deutschen Ergebnisse besorgniserregend sind.
Mit seinem insgesamt vierten Saisonsieg bleibt Dave Chisnall fernab der Major-Turniere eine Bank. Im heutigen Finale von Leicester bezwang „Chizzy“ Chris Dobey mit 8:4 und holte sich damit seinen bereits 18. Sieg dieser Turnierserie. An einem aus deutscher Gesamtsicht enttäuschenden Mittwoch stach lediglich Martin Schindler mit seiner Halbfinalteilnahme heraus. Durch seine Erstrundenniederlage gegen Lee Evans ist nun auch klar, dass Gabriel Clemens den World Grand Prix in Leicester definitiv verpassen wird.
Während im vollgepackten September der ein oder andere Spieler die Reise nach Leicester ausließ, kehrte Gary Anderson nach einigen Wochen Pause zurück. Der Schotte hatte dabei keine Anlaufschwierigkeiten und performte vom Start weg. In überragender Manier spielte er sich ins Finale des 22. Players Championship des Jahres vor, welches er gegen Nachrücker Connor Scutt mit 8:4 für sich entscheiden konnte. Gabriel Clemens war einmal mehr bester Deutscher, für ihn ging es ins Achtelfinale.










