„Elmar, haben wir noch Fragen?“ Zusammen mit unserem Gast Roland Scholten blicken wir in der neuen Ausgabe von „Shortleg“ auf die letzten European Tour Events und die European Championship in Oberhausen zurück, vor allem schauen wir aber auf den World Cup of Darts in Salzburg voraus. Natürlich lassen wir auch nochmal Scholtens Karriere Revue passieren und haken nach, was der sympathische Niederländer aktuell so treibt.
Kategorie: PDC
Am Donnerstag beginnt in Oberhausen das größte Darts-Turnier, das in Deutschland ausgetragen wird: Die European Darts Championship. Mit Mensur Suljovic, Gabriel Clemens und Max Hopp sind drei deutschsprachige Starter im Feld dabei, Rob Cross geht als Titelverteidiger ins Rennen.
Das letzte European Tour Turnier des Jahres ist in Riesa zu Ende gegangen. Der Sieger der International Darts Open 2020 heißt Joe Cullen, mit 8:5 konnte er sich im Finale gegen die Nr.1 der Setzliste Michael van Gerwen durchsetzen. Zuvor hatte „Mighty Mike“ im Halbfinale Glück, dass Mensur Suljovic keinen seiner insgesamt fünf Matchdarts verwandelte. Derweil gewann Joe Cullen im Semifinale gegen Michael Smith mit 7:3.
Finaltag beim European Darts Grand Prix und damit dem vorletzten European Tour Turnier des Jahres. Im Endspiel kam es zum Aufeinandertreffen zwischen José de Sousa und Michael van Gerwen. Mit einem verrückten Finish setzte sich de Sousa hier mit 8:4 durch, womit er seinen ersten PDC-Titel außerhalb des Floors gewinnen konnte. Im Halbfinale wurden zuvor Ian White und Mensur Suljovic ausgeschaltet.
Die erstmals ausgetragene Women’s Series hat Lisa Ashton und Deta Hedman als WM-Teilnehmerinnen hervorgebracht. Ashton holte am zweiten Tag einen weiteren Titel, während die 60-jährige Hedman einmal das Finale erreichte. Für die letztgenannte ist es das Debüt beim größten Turnier der PDC. Enttäuschend verlief das Wochenende für Fallon Sherrock. Sie gewann zwar das letzte Event des Wochenendes und spielte genauso viel Preisgeld wie Hedman ein, hat aber am Ende ein paar Legs zu wenig gewonnen und geht damit leer aus.
Alle Augen waren auf Lisa Ashton und Fallon Sherrock gerichtet, die als große Favoritinnen in die PDC Women’s Series gingen. Die beiden lieferten auch sofort ab und bestritten das Finale des ersten Events, das Ashton für sich entschied. Im zweiten Turnier bezwang dann aber Deta Hedman im Endspiel Aileen de Graaf und hat damit am Sonntag eine noch bessere Ausgangslage für einen der zwei begehrten WM-Plätze.
Kurz nachdem die teilnehmenden Länder und Teams bekannt gegeben wurden, sind seit dem gestrigen Freitag nun auch die Paarungen für den World Cup of Darts veröffentlicht. Dabei geht sowohl das deutsche als auch das österreichische Duo als gesetztes Team an den Start. Mit Finnland bzw. den USA hat es machbare Auftaktgegner gegeben.
In dieser Woche stand die dritte Phase der PDC Home Tour II auf dem Programm. In drei Gruppen wurden dabei insgesamt sieben Finalplätze ausgespielt. Mit in der Auslosung als einziger Deutscher war Gabriel Clemens. Doch dem Deutschen gelangen in seiner Gruppe am Mittwoch nur zwei Erfolge, belegte zwar trotzdem Platz vier, dies reichte aber nicht für das Weiterkommen. Am kommenden Dienstag kämpfen dann in der Finalgruppe unter anderem Krzysztof Ratajski, Jonny Clayton, Damon Heta sowie Luke Humphries um den Titel.
Wir mögen doch alle Auberginen, oder etwa nicht? Zumindest Gerwyn Price hat Überraschungsmann Dirk van Duijvenbode aufgehalten und den ganz großen Coup des Niederländers beim World Grand Prix verhindert. Der „Iceman“ ist damit die neue Nr. 2 der Welt und fährt weiter fleißig die TV-Titel ein. Die Gesetzten taten sich mehr als schwer, die nächsten Wochen werden ereignisreich.
In Barnsley wurden am vergangenen Wochenende gleich sechs Turniere der Challenge-Tour ausgetragen, um so den Spielern ohne Tourkarte noch einen Saisonabschluss anbieten zu können. Am Ende belegen David Evans und Ritchie Edhouse die ersten beiden Plätze des Rankings und erhalten damit Tourcards für die kommenden zwei Jahre. Evans, der gleich zwei Titel einfuhr, qualifiziert sich als Spitzenreiter außerdem auch für die Weltmeisterschaft. Über Turniergewinne durften sich außerdem Keane Barry, Jim Williams und Kevin Doets freuen. Aus dem deutschsprachigen Raum waren nur zwei Spieler anwesend. Hier trumpfte besonders Rusty-Jake Rodriguez auf.










