Obwohl Gian van Veen einen neuen Rekord-Average aufstellte, blieb der Niederländer im Spiel gegen Luke Littler letztlich chancenlos. Michael van Gerwen scheitert zum zweiten Mal nacheinander in Runde eins des World Grand Prix, Gerwyn Price feiert ein furioses Comeback gegen Ryan Searle. Der Dienstag im Roundup!
Kategorie: PDC
Am Sonntag-Abend hat die PDC die Turniere der World Series of Darts 2026 bekannt gegeben. Neu mit dabei: Das Saudi Arabia Darts Masters in Riad. Darts in Saudi-Arabien? Es war nur eine Frage der Zeit. Und ist wohl oder übel auch nur der Anfang, meint Redakteur Marvin van den Boom.
Nach dem ersten Abend beim World Grand Prix ist kein Deutscher mehr im Turnier. In Leicester musste sich Martin Schindler einem sehr gut aufgelegten Krzysztof Ratajski ohne Satzgewinn geschlagen geben. Auch für Niko Springer war bei seinem Debüt in Runde 1 Endstation, er unterlag gegen Stephen Bunting. Zu den Siegern des Abends zählt Gary Anderson, der sich im Altmeister-Duell gegen Raymond van Barneveld behauptete. Auch Luke Humphries steht im Achtelfinale, während es den gesetzten James Wade gegen Joe Cullen erwischt hat.
Ab kommenden Montag wird in Leicester der diesjährige World Grand Prix ausgerichtet. Über sieben Tage verteilt wird bei dem Turnier mit dem einzigartigen Double in, double out Format der neue Champion gesucht. Als Titelverteidiger geht dabei Mike De Decker ins Rennen. Für Furore wollen aus deutscher Sicht Martin Schindler und Niko Springer sorgen. Zu den Topfavoriten zählen hingegen einmal mehr Luke Littler und Luke Humphries.
Zum Abschluss des Pro Tour Blocks konnte sich Wessel Nijman am Donnerstag seinen ersten Titel des Jahres sichern. Im Endspiel setzte sich der Niederländer gegen Damon Heta mit 8:3 durch. Aus deutscher Sicht war Max Hopp heute eindeutig der Lichtblick. Mit einem Achtelfinale konnte sich der „Maximiser“ wichtiges Preisgeld für die Ranglisten erspielen und die Zeichen stehen klar auf eine Rückkehr in den Ally Pally.
Mit einem Highfinish sicherte sich Ross Smith beim 29. Players Championship Turnier des Jahres seinen zweiten Titel in diesem Jahr. Der „Smudger“ nutzte im Endspiel gegen Josh Rock damit seine möglicherweise einzige Chance auf den Titel. Insgesamt legte Smith den gesamten Tag über überzeugende Auftritte hin und erinnerte damit etwas an seinen Run bei seinem vorherigen Triumph. Für Martin Schindler ging es am heutigen Mittwoch als bester Deutscher ins Achtelfinale.
Zum Auftakt des Pro Tour Triple-Headers in Leicester hat Ryan Searle zum zweiten Mal in diesem Jahr zugeschlagen und den ersten Titelgewinn von Mario Vandenbogaerde verhindert. Aus deutscher Sicht schaffte es Niko Springer als einziger in Runde 3, warf dafür aber ebenso wie der Schweizer Stefan Bellmont und Adam Hunt einen 9-Darter.
Am heutigen Montag hat die PDC die Auslosung für den World Grand Prix 2025 vorgenommen. Erstmals gesetzt trifft Martin Schindler zunächst auf Krzysztof Ratajski, bei seinem Debüt bekommt es Niko Springer mit Stephen Bunting zu tun. Außerdem kommt es u.a. zum Erstrundenduell zwischen Luke Littler und Gian van Veen.
Nach einer kurzen Durststrecke bei den letzten Bühnen-Events hat sich Stephen Bunting mit dem Sieg bei der Swiss Darts Trophy seinen zweiten European-Tour-Titel geschnappt. Gegen Überraschungsfinalist Luke Woodhouse siegte der Engländer in beeindruckender Manier mit 8:3. Im Halbfinale überstand Bunting einen Matchdart von Gian van Veen, der aus deutscher Sicht nicht unwichtig war: Dadurch blieb van Veen in der Weltrangliste hinter Martin Schindler, der als erster Deutscher unter den Top 16 steht und bei der World-Grand-Prix-Auslosung zu den Gesetzten zählen wird.
Mit dem abgeschlossenen Achtelfinale bei der Swiss Darts Trophy konnten einige Rechenschieber beiseite geschoben werden: Das Teilnehmerfeld für den World Grand Prix steht nun fest. Während Peter Wright aufatmen kann, ist Dave Chisnall nach der Niederlage von Ritchie Edhouse gegen Raymond van Barneveld zum Zuschauen verdammt. Die letzte verbleibende Entscheidung ist, ob Martin Schindler oder Gian van Veen gesetzt sein wird. Durch Schindlers Niederlage gegen Jonny Clayton hat der Deutsche dies aber nicht mehr in eigener Hand.










