Schlag auf Schlag geht es bei der PDC Europe Next Gen, die wie am letzten Wochenende in Hildesheim gastiert. Erneut heißt der Turniersieger Pascal Wirotius, der damit nach Niko Springer der zweite Spieler ist, der zwei Events hintereinander gewinnen konnte und nun kurz vor einer Qualifikation für die Super League steht. Im Finale bezwang er Marcel Gerdon mit 6:2, Leon Weber und Michael Unterbuchner erreichten das Halbfinale.
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Nach Luke Littler und Damon Heta hat nun auch Chris Dobey seinen zweiten Players-Championship-Titel in diesem Jahr eingefahren. Er war der verdiente Sieger in Milton Keynes und hielt den formstarken Cameron Menzies mit 8:6 im Finale auf. Mensur Suljovic erreichte sein erstes Viertelfinale des Jahres und steht damit vorerst auf einem Qualifikationsplatz zur WM 2025. Gabriel Clemens, Martin Schindler und Lukas Wenig waren erneut die besten deutschen Spieler.
Zum Auftakt einer weiteren Pro Tour Woche in Milton Keynes war Damon Heta nicht zu schlagen. Der Australier hatte den World Series Trip in seine Heimat anscheinend bestens weggesteckt und bezwang im Finale Ryan Searle mit 8:3. Einen starken Tag erwischte auch Altmeister Steve Beaton, der sich mit seiner Halbfinalteilnahme auf den aktuell letzten virtuellen WM-Platz vorspielte. Die besten deutschen Ergebnisse gab es heute durch Martin Schindler und Gabriel Clemens, die jeweils Runde 3 erreichten. Einen 9-Darter gab es zudem durch Ross Smith.
Bei der PDC Europe Next Gen gab es am Sonntag das 14. Turnier des Jahres. In einem Event mit vielen Überraschungen ging der Sieg am Ende an Pascal Wirotius, der sich im Finale mit 6:1 gegen David Jeske durchsetzte. Kein Spieler aus den Top 16 schaffte es ins Halbfinale, stattdessen punkteten Maximilian Czerwinski und Marcel Gomula. Derweil spitzt sich der Kampf um die Super League weiter zu.
Das vorletzte Challenge Tour Wochenende des Jahres ist am Sonntag mit einem Sieg für Christian Kist zu Ende gegangen. Der Niederländer schnappte sich seinen bereits dritten Titel im Jahr 2024 und gewann dafür das Finale gegen Connor Scutt mit 5:2. Einmal mehr war Dominik Grüllich mit dem Erreichen des Achtelfinals der beste Deutsche.
Zwei weitere Turniere haben am Samstag in Milton Keynes auf der Challenge Tour stattgefunden. Die Siege waren fest in niederländischer Hand, denn nach einem Erfolg von Jimmy van Schie schlug auch Wesley Plaisier zu. Ins Finale schafften es Daniel Ayres und Lee Cocks, währenddessen Plaisier durch den Sieg nun an der Ranglistenspitze steht. Aus deutscher Sicht fuhren René Eidams und Dominik Grüllich jeweils mit den Letzten 32 die besten Ergebnisse ein.
Da an diesem Wochenende mehrere etablierte Kräfte bei der Next Gen in Hildesheim fehlen, steigerte das die Chancen aller anderen. Am Samstag nutzte das Marcel Hausotter, der seinen zweiten Titel der Saison einfuhr. In einem spannungsgeladenen Endspiel rang er Fabian Herz mit 6:5 nieder, holte mehrere Rückstände auf und überlebte Matchdarts.
Allmählich beginnt auch auf der Challenge Tour die entscheidende Phase. Der Turnierblock an diesem Wochenende begann mit Turniersiegen von Alexander Merkx und Connor Scutt. Im Halbfinale stand Dominik Grüllich, jeweils ein Viertelfinale verbuchten Franz Rötzsch und René Eidams
Das Wochenende der Women’s Series wurde in Niedernhausen am Sonntag mit zwei weiteren Turnieren abgeschlossen. Noa-Lynn van Leuven siegte am Nachmittag gegen Beau Greaves mit 5:4 im Finale und ist damit als Ranglistenzweite auf der Pole Position des Kampfes um die WM-Plätze. Greaves drehte anschließend den Spieß um und setzte sich nachher mit 5:3 gegen Van Leuven im Endspiel durch. Die besten Deutschen erreichten heute die Letzten 32. Auch ehemalige Ally Pally-Starterinnen erlebten eine Enttäuschung.
Irgendwann musste es passieren: Aileen de Graaf ist vielleicht der größte Name, der auf der Women’s Series nie einen Titel gewann – im fünften Finale hat es geklappt. Ein weiterer Turniersieg im deutschen Niedernhausen ging an Beau Greaves. War das vergangene Wochenende in England ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gegangen, gab es diesmal natürlich einige deutsche Starterinnen und auch tolle Erfolge, unter anderem durch Irina Armstrong und Daniela Schug.










