Einen Tag nach dem Qualifikationsturnier wurde heute der Grand Slam of Darts 2022 ausgelost. Beim einzigen Major-Turnier mit Gruppenformat sind auch Mensur Suljovic und Martin Schindler am Start. Beide haben dabei jeweils eine ziemlich ausgeglichene Gruppe erwischen und werden am Wochenende jeweils nachmittags spielen. Suljovic wird dabei u.a. auf Danny Noppert treffen und Martin Schindler hat den gesetzten Rob Cross in der Gruppe. Besonders klangvoll kommt die Gruppe A mit dem Titelverteidiger Gerwyn Price und Raymond van Barneveld daher.
Kategorie: PDC
Am morgigen Montag startet aus deutscher Sicht ein wichtiges Event in eine neue Ausgabe. Bei der PDC Europe Super League 2022 wird erneut ein WM-Teilnehmer für den Alexandra Palace gesucht. Bis zum Donnerstag werden wieder viele Spiele in zwei Gruppenphasen ausgetragen, bevor am Freitag im KO-Modus ab dem Viertelfinale gespielt wird. Die Favoritenrollen sind auf viele Spieler verteilt. Mit Florian Hempel, Ricardo Pietreczko und Max Hopp sind drei Tourcardler dabei. Es ist die jüngste Super League aller Zeiten, sechs Debütanten sind dabei.
Das letzte Pro Tour Turnier im Jahr 2022 hat viele Entscheidungen in Bezug auf die Major-Qualifikationen herbeigeführt. Der Titel ging in Barnsley am Samstag an James Wade, der sich im Finale gegen Steve Beaton durchsetzte. Vor allem der „Bronzed Adonis“ stand schon länger nicht mehr in einem Endspiel, er unterlag aber mit 6:8. Ein weiteres starkes Turnier spielte Martin Schindler, der es bis ins Halbfinale schaffte. Davon abgesehen sah es für die Spieler aus Deutschland und Österreich nicht gut aus, nur Max Hopp und Gabriel Clemens überstanden noch ihr Auftaktspiel.
Heute startete das letzte Pro Tour Wochenende in diesem Jahr mit zwei Players Championships und dem anschließenden Grand Slam Qualifier im englischen Barnsley. Am Ende war es Gerwyn Price, der sich seinen dritten Pro Tour Titel in diesem Jahr sichern konnte und sein Finale gegen die Sensation des heutigen Tages, gegen den Niederländer Gian van Veen, bestreiten musste. Martin Schindler erreichte das Viertelfinale, Rowby-John Rodriguez das Achtelfinale. Beide mussten sich dem späteren Turniersieger geschlagen geben. Ansonsten war der Tag aus deutschsprachiger Sicht eher schwach…
Neben zwei Titeln gab es am letzten Tag der PDC Women’s Series auch die Entscheidung, wer sich neben Lisa Ashton für die PDC-WM qualifiziert. Die beiden Topkandidatinnen Fallon Sherrock und Beau Greaves trafen im ersten Event des Tages im Finale aufeinander – und Greaves konnte mit ihrem siebten Titel in Serie und einem Rekordaverage vorlegen. Im letzten Event scheiterte Sherrock schließlich früh an Mikuru Suzuki, Greaves hingegen stürmte zu ihrem achten Titel. Stefanie Rennoch beendete den Tag mit einem Erreichen der Letzten 32.
In Wigan kam an diesem Wochenende die Elite des Damendarts für die finalen vier Events der PDC Women’s Series des Jahres zusammen. Dabei ging es am heutigen Samstag so weiter, wie der vergangene Turniertag endete: Mit einer unbezwingbaren Beau Greaves. Mit Finalsiegen über Mikuru Suzuki und Lisa Ashton bleibt „Beau ’n Arrow“ weiter ungeschlagen und steht bei nunmehr sechs Titeln auf dieser Tour. Stefanie Rennoch als einzige deutsche Starterin erreichte einmal das Achtelfinale.
Zum Abschluss der vier Players Championship Tage in Barnsley hat sich Josh Rock für seine zuletzt überragenden Leistungen belohnt und sich seinen ersten Pro Tour Titel gesichert. In einem hochklassigen Finale gab es ein 8:5 über Luke Humphries. Aus deutscher Sicht war der Sonntag ein versöhnlicher Abschluss dieses Turnierblocks. Ricardo Pietreczko erreichte zum ersten Mal ein Halbfinale und Max Hopp schaffte es unter die besten 8. Auch für die weiteren Deutschen ging es mindestens bis ins Boardfinale.
Am Samstag wurde das dritte Pro Tour Turnier dieses Spielblocks in Barnsley ausgetragen. Nahezu in alter Form präsentierte sich dabei Rob Cross. Der Engländer setzte sich im Endspiel mit 8:4 gegen Peter Wright durch. Zuvor marschierte „Voltage“ ohne in den Decider zu müssen durch das Feld, sein bester Average war eine 110. Für die Spieler aus Deutschland und Österreich war heute erneut kein guter Tag. Niemand schaffte es ins Boardfinale, vier Spieler schafften es ins Preisgeld.
Heute ging in Barnsley die kleine Serie von Players Championships weiter. Dabei schlug Damon Heta zu und triumphierte nur fünf Tage nach seinem Titel auf der European Tour erneut. Im Finale bezwang er Dirk van Duijvenbode nach Rückstand noch mit 8:4. Aus deutschsprachiger Sicht war es erneut ein schwieriger Tag. Ricardo Pietreczko stach mit dem Einzug ins Boardfinale heraus.
Gut zweieinhalb Monate sind seit dem letzten Players Championship Turnier vergangen. Am heutigen Donnerstag kehrte die Serie zum Start eines viertägigen Turnierblocks nach Barnsley zurück. Siegreich ging im 25. Event des Jahres Dave Chisnall hervor. „Chizzy“ bezwang im Endspiel Youngster Josh Rock und bestätigt damit seinen Aufwärtstrend. Nur Martin Schindler schaffte es aus deutschsprachiger Sicht ins Boardfinale, unterlag dort allerdings ebenfalls.










