Dart Profis - Rod Harrington - "The Prince of Style"

Rod Harrington bei seiner Aufnahme in die Hall of Fame

Rod Harington - The Prince of StyleRod Harrington hat seinen Spitznamen "The Prince of Style" der Tatsache zu verdanken, dass er meistens im Anzug die Bühne betrat und dann in der dazugehörenden Weste seine Spiele absolvierte. Durch seinen ersten großen Titel, den Winmau World Masters im Jahre 1991 gehört er zu den wenigen Spielern, welche es jemals geschafft haben, Phil Taylor in einem Finale eines Major Turniers zu bezwingen. Zuvor konnte Rod Harrington schon eine beeindruckende Reihe von WDF-Open-Turnieren gewinnen. Insgesamt 17 Mal konnte Harrington bei einem solchen Event den Titel davontragen. Gerade für die damalige Zeit war das eine herausragende Leistung. Auch ansonsten konnte sich Harrington bis ganz nach oben spielen und kann damit absolut zurecht als Legende bezeichnet werden. Einen WM-Titel konnte sich Rod Harrington aber nicht sichern. Mittlerweile spielt der Sohn von ihm, Ryan Harrington, ebenfalls als Tourcardhalter auf der Tour und konnte dort ebenfalls schon kleinere Erfolge feiern.

Als er nach dem Darts-Split zur PDC gewechselt war, erreichte er im Jahr 1995 bei der zweiten Ausgabe der PDC-Weltmeisterschaft gleich dasRod Harington heute bei SkySports Finale, wo er dann allerdings gegen "The Power" mit 2-6 unterlag. Aber das sollte nicht sein einziger Erfolg bei einem PDC Major Turnier gewesen sein. 1998 erreichte er das Finale des World Grand Prix, bei dem er ebenfalls gegen Phil Taylor das Nachsehen hatte. Im gleichen Jahr gewann er das World Matchplay gegen Ronnie Baxter. Und ein Jahr später konnte er sogar diesen Titel verteidigen, als er Peter Manley bezwang. Er war neben Phil Taylor bis zum Jahr 2007 der einzige PDC Spieler, dem die Titelverteidigung bei einem Major gelang. 2007 trat Raymond van Barneveld quasi in seine Fußstapfen und sicherte sich zweimal nacheinander die UK Open. Auch ins World Grand Prix Finale 1998 schaffte es Harrington. Zweimal konnte sich Rod Harrington an die Spitze der PDC-Weltrangliste setzen. Sowohl von April 1995 bis August 1996 als auch von August 1998 bis August 2000 stand er ganz oben. Nach diesen großen Erfolgen konnte Harrington zu Beginn des neuen Jahrtausends nur noch selten daran anknüpfen. Sein letzter großer Erfolg war das Halbfinale bei der Weltmeisterschaft 2001. Im Januar 2007 bestritt er sein letztes Match bei der PDC.

In den letzten Jahren war Rod Harrington einer der PDC-Direktoren und ist den meisten Menschen momentan durch seine Tätigkeit als Experte und Kommentator im Rahmen der SkySports Dartübertragungen bekannt. Damit ist er auch weiterhin im TV präsent. Zwischenzeitlich war er auch als Manager u.a. für Colin Lloyd tätig, wobei die Zusammenarbeit mit "Jaws" inzwischen auch wieder beendet wurde. Im Jahr 2019 wurde Rod Harrington in die PDC Hall of Fame aufgenommen.

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Fakten zur Person:

Name: Rod Harrington
Spitzname: The Prince of Style
Geburtstag: 30.12.1957
Geburtsort: Boreham, Essex
Heimatort: Chelmsford, Essex
Nationalität: England
Familienstand: Verheiratet
Kinder: Sohn Ryan Harrington
Spielt Dart seit: 1977
Profi von: 1992-2007
Händigkeit:
Rechtshänder
Darts:
Durro Rod Harrington 21g
Einlaufmusik: "Sharp Dressed Man" von ZZ Top
9-Darter: -
Offizielle Webseite:
Twitter: @rod180

Gewonnene Titel & Leistungen:

PDC-Majors:
PDC-Dart-Weltmeisterschaft: Runner-Up 1995
World Matchplay: Sieger 1998, 1999
World Grand Prix: Runner-Up 1998
UK Open: letzte 96 2003, 2005

BDO-Majors:
BDO-Weltmeisterschaft: Viertelfinale 1992
Winmau World Masters: Sieger 1991

Weitere Turniere:
Austrian Open: Sieger 1992
Belgian Open:
Sieger 1991, 1992
British Gold Cup: Sieger 1990
Calgary Golden Harvest: Sieger 1998
Denmark Open: Sieger 1991, 1992, 1998
Double Diamond Masters: Sieger 1987
French Open: Sieger 1991, 1993
Golden Harvest North American Cup: Sieger 1997, 1998, 1999
Jersey Festival Of Darts: Sieger 1992
Swedish Open: Sieger 1991
Swiss Open: Sieger 1998

Besondere Leistungen & Auszeichnungen:

Aufnahme in die PDC Hall of Fame im Rahmen des PDC Awards Dinners 2019

Foto-Credits: PDC

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