In der 130. Ausgabe vom Dartn.de-Newsflash gibt es die Ergebnisse mehrerer WDF-Turniere, sowie vom Qualifier zum World Senior Matchplay. Gespielt wurde auch beim Six-Nations-Cup, außerdem hat der DDV seinen Kader für den WDF Europe Cup bekanntgegeben. Infos gibt es zum Premier League Format im nächsten Jahr. Die World Series wird auch 2023 in New York zu Gast sein, außerdem wurden kleinere Änderungen am PDC-Kalender bekannt. Neuigkeiten gibt es von James Wade und Jeffrey de Zwaan.
Autor: Dartn.de Redaktion
Nach der Vorschau nun auch die passenden Analysen des World Cup of Darts in Frankfurt und der Play-Offs der Premier League Darts in Berlin bei Shortleg, dem dartn.de Podcast. Dazu die bekannten Statistiken, ein Blick über den Tellerrand und eine Vorschau auf die nächsten Wochen.
In Ginnheim wurden am Wochenende die DDV German Masters 2022 ausgetragen. Am Samstag fanden zunächst die Team-Wettbewerbe statt, wo bei den Herren das hessische Team erfolgreich war. Bei den Damen siegte die erste Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen. Im Einzel setzte sich Ole Holtkamp gegen Benjamin Freundenreich durch. Stefanie Lück holte sich ihren vierten Titel gegen Monique Leßmeister. Die Jugend-Wettbewerbe entschieden Liam Maendl-Lawrence und Wibke Riemann für sich.
Die Final-Session beim World Cup of Darts 2022 wurde in der Eissporthalle von Frankfurt gespielt. Zum ersten Mal gewinnt Australien die Team-Weltmeisterschaft. Im Endspiel setzt sich Down Under mit Damon Heta und Simon Whitlock gegen Wales durch. Mit 3:1 in den Spielen wurde Topfavorit Wales bezwungen. Zuvor gewannen Gerwyn Price und Jonny Clayton klar gegen die Niederlande. Auch Australien musste gegen England nicht ins Doppel.
Im Viertelfinale des World Cup of Darts in Frankfurt musste sich das Team aus Deutschland gegen die starken Titelkandidaten aus Wales mit 0-2 geschlagen geben. Gerwyn Price spielte dabei in seinem Einzel einen Average von knapp 118 Punkten. Weiters warf England die Titelverteidiger aus Schottland raus, Australien bezwang Belgien im Entscheidungsdoppel und Niederlande setzte sich gegen Nordirland durch.
Am Samstag-Abend standen beim World Cup of Darts in Frankfurt vier weitere Achtelfinal-Partien an. England und Australien schleppten sich mit Mühe im Doppel in die nächste Runde. Ihre Gegner Lettland und Schweden gewannen recht unerwartet ein Einzel. Klarer war der 2-0 Sieg für Belgien gegen Polen. Zum Abschluss des Tages mussten auch die schottischen Titelverteidiger ins Team-Game, welches sie gegen Portugal für sich entschieden.
Mit der zweiten Runde beim PDC World Cup rückten wieder die Einzelduelle in den Fokus. Am heutigen Nachmittag hatten auch die Deutschen ihr Zweitrundenspiel, was Martin Schindler und Gabriel Clemens bereits in ihren Einzeln gegen Dänemark gewinnen konnten. Zum einzigen Doppel in dieser Session kam es in der Begegnung zwischen Wales und Österreich, wobei hier die favorisierten Waliser knapp die Oberhand behielten. In formidabler Verfassung zeigten sich die beiden Niederländer bei ihrem glatten Erfolg über Irland und auch die Nordiren stellten sich als zu stark für Neuseeland heraus.
Am zweiten Tag des World Cup of Darts halten sich die Favoriten-Teams erneut schadlos. Die schottischen Titelverteidiger John Henderson und Peter Wright sind nach einem Sieg gegen Hong Kong weiter im Geschäft. James Wade und Michael Smith haben ein schwieriges Auftaktlos überstanden. Einen 9-Darter verpasste Simon Whitlock nur knapp auf dem Doppel, zusammen mit Damon Heta gab es einen glatten 5:2-Sieg gegen Litauen. Auch Belgien und Schweden sind weiter, einen Matchdart setzte die USA vorbei und schied aus.
Zum Auftakt des diesjährigen World Cup of Darts haben in Frankfurt zwei der drei deutschsprachigen Teams die zweite Runde erreicht. Sowohl Deutschland als auch Österreich hatten allerdings zu kämpfen, bei Gabriel Clemens und Martin Schindler wurde der Sieg erst im Entscheidungsleg fixiert. Die Schweiz schied aus, es wäre aber durchaus mehr möglich gewesen. Ansonsten erreichten alle gesetzten Teams das Achtelfinale, wobei besonders Wales überzeugte…
Das 17. Pro Tour Event des Jahres konnte ein Starter ohne Tourkarte für sich entscheiden: Scott Williams, der schon vermehrt in diesem Jahr auf sich aufmerksam machte, krönte sich mit einem 8:5-Erfolg über Nathan Aspinall zum Champion. Durchaus enttäuschend lief hingegen das Turnier für die deutschsprachiger Starter: Martin Schindler und Rowby-John Rodriguez scheiterten in Runde 3. Zudem überstand mit Lukas Wenig nur ein weiterer die erste Runde.










