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Fallon Sherrock gewinnt „Beat Luke Littler“

Erstmals wurde am Freitagabend die Netflix-Show „Beat Luke Littler“ ausgetragen. Der Weltranglistenerste sollte es in Manchester mit 20 Spielern aufnehmen und dabei kein Leg abgeben. Anderenfalls durfte sich der Gewinner über 501.000 Pfund freuen. 14 Spieler konnte „The Nuke“ schlagen und dann kam Fallon Sherrock, die ihren zweiten Matchdart versenkte und das große Preisgeld abräumte.

Erstmals wurde am Freitagabend die Netflix-Show „Beat Luke Littler“ ausgetragen. Der Weltranglistenerste sollte es in Manchester mit 20 Spielern aufnehmen und dabei kein Leg abgeben. Anderenfalls durfte sich der Gewinner über 501.000 Pfund freuen. 14 Spieler konnte „The Nuke“ schlagen und dann kam Fallon Sherrock, die ihren zweiten Matchdart versenkte und das große Preisgeld abräumte.

Der große Kampf um ein Leg

Um 20 Uhr deutscher Zeit begrüßte Gary Lineker die Zuschauer in Manchester. Neben dem ehemaligen „Europas Fußballer des Jahres“ waren auch Richard Osman, Josh Denzel und Angry Ginge zu sehen. Als Expertin war Laura Turner im Manchester Central Complex dabei. Danach wurde der Modus erklärt: Die Teilnehmer wurden anhand ihrer Spielstärke geranked und in vier Töpfen platziert. Daraus wurde dann eine Reihenfolge gelost. 25000 Bewerbungen sind bei Netflix eingegangen. Nur ein Bruchteil wurde eingeladen und dann gab es ein Casting mit mehreren Runden. So musste das Leg mit weniger als 24 Darts beendet werden, dann gab es einige Fragen von Barry Hearn, Phil Taylor und Laura Turner. Anschließend standen 16 Starter und 8 weitere Wildcards fest. Alles mit einem Ziel: Sobald Luke Littler verliert, ist die Sendung vorbei und der Sieger um 501.000 Pfund reicher.

Forrester als erster Challenger im Finish-Bereich

Kein geringerer als John McDonald holte die Spieler mit einem ausgiebigen Walk-on auf die Bühne und als Caller fungierte Huw Ware. Als erstes durfte die 16-jährige Kasey Smith ran. Sie stand auf 261 Rest als Littler die Doppel 10 traf. Tony Cole hat in seinem Leben noch kein Dartsmatch außerhalb seiner Küche gespielt und landete bei 288 Rest. Besser war Zac Spain unterwegs, der allerdings einen 15-Darter gegen sich kassierte. Der 14-jährige Jayden Walker holte in diesem Jahr als jüngster Spieler aller Zeiten einen WDF-Titel bei den Herren. „The Nuke“ ließ aber die erste 180 des Abends ab und checkte 158 zum 12-Darter. Auch Katie Sheldon hatte keine Chance, bisher schaffte es kein Herausforderer in den Finish-Bereich.

Littler kam gegen den „Trash Man“ Taylon Forrester dann erstmals etwas ins Schwitzen, weil die Nr. 1 der Welt drei Aufnahmen lang kein Triple traf. Dann gingen Forrester aber auch etwas die Nerven durch, sodass er bei 117 Rest stehen blieb. Deutlich entspannter wurde es gegen den Franzosen Théodore Wallich.

Darts - Die größten Legenden

Mackle verpasst das Bullseye zum Sieg

Als erster Spieler bekam Pearse Mackle einen Matchdart auf das Bullseye bei 89 Rest, nachdem Littler kein gutes Leg erwischte. Diesen ließ er aber liegen und Littler traf Tops und hielt die Sendung am Leben. Mark Pooke hat schon zwei Major-Turniere vor gut 20 Jahren gespielt und gewann als erster Challenger das Bull, einen Matchdart bekam er aber nicht. Auch Zac Griffiths wurde mit einem 142er-Finish besiegt und so war die Hälfte geschafft. Makinley Cooper-Johnson war mit 14 Jahren der jüngste Spieler auf der Bühne, war aber wie Will Kemp ohne Chance. Auch Lauren Bloomfield von der Women’s Series kam nicht in den Finish-Bereich, für David Wawrzewski ging es wenigstens auf 120 Rest.

Sherrock schlägt Littler

Und dann war da das Duell von Luke Littler und Fallon Sherrock. „The Queen of the Palace“ gewann das Ausbullen und warf dann auch noch ein Maximun. Das war dann selbst für Luke Littler zu viel, der sich nur auf 142 Rest spielen konnte. Fallon Sherrock nutzte bei 43 Rest ihre zweite Chance auf Tops und erspielte sich damit 501.000 Pfund. Luke Littler war damit im 15. Leg geschlagen.

Jarod Becker kommt nicht zum Zug

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die dem Dartsport sicherlich eine weitere große Reichweite beschert hat. Die Übertragung, sowie das Setting waren absolut professionell und qualitativ hochwertig produziert. Kritik gab es allerdings auch zurecht aufgrund der Spielerauswahl und des Publikumsvotings, sodass beispielsweise Jarod Becker den Weg nach Manchester letztlich umsonst angetreten ist, weil er gegen Sherrock im Voting das Nachsehen hatte. Im Interview nach dem Event hoffte Luke Littler auf eine Wiederholung im nächsten Jahr, dafür wird Netflix den Abend sicher erstmal evaluieren.

Ergebnisse Beat Luke Littler:

Luke Littler 1-0 Kasey Smith (261 Rest)
Luke Littler 1-0 Tony Cole (288 Rest)
Luke Littler 1-0 Zac Spain (184 Rest)
Luke Littler 1-0 Jayden Walker (303 Rest)
Luke Littler 1-0 Katie Sheldon (296 Rest)
Luke Littler 1-0 Taylon Forrester (117 Rest)
Luke Littler 1-0 Théodore Wallich (233 Rest)
Luke Littler 1-0 Pearse Mackle (41 Rest)
Luke Littler 1-0 Mark Pooke (98 Rest)
Luke Littler 1-0 Zac Griffiths (208 Rest)
Luke Littler 1-0 Makinley Cooper-Johnson (227 Rest)
Luke Littler 1-0 Will Kemp (264 Rest)
Luke Littler 1-0 Lauren Bloomfield (249 Rest)
Luke Littler 1-0 David Wawrzewski (120 Rest)
Luke Littler (142 Rest) 0-1 Fallon Sherrock

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Foto-Credit: Kieran Cleeves (PDC)

[ks]