Das vorletzte PDC Europe Next Gen Turnier des Jahres steht in den Geschichtsbüchern. Im Modus „Master Out“ war Marcel Hausotter am Samstag nicht zu schlagen. In Sindelfingen sicherte er sich mit einem Average von über 100 Punkten im Finale gegen Tim Scholz nicht nur den Turniersieg, sondern auch die Super League Teilnahme. Auch Scholz hat einen großen Schritt in diese Richtung gemacht, gleiches gilt auch für Kevin Jußen. Für den letzten Tag ist ein spannendes Finale angerichtet.
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Um ein Haar wären am Erstrundentag der Baltic Sea Darts Open in Kiel alle Deutschen in Aktion ausgeschieden. Nachdem für Lukas Wenig sowie die beiden Host Nation Qualifier Paul Krohne und Marcel Hausotter Schluss war, wurde Niko Springer gegen Nandor Major seiner Favoritenrolle gerecht. Cameron Menzies und Sebastian Bialecki machten mit beeindruckenden Leistungen wichtige Schritte zu einer möglichen World-Matchplay-Qualifikation.
Am Ostersonntag waren beim German Darts Grand Prix in München gleich vier Deutsche gefordert, wovon Niko Springer und Martin Schindler den Sprung in den Finaltag geschafft haben. Springer ließ dafür Michael van Gerwen klar mit 6:1 hinter sich, Schindler bezwang Brendan Dolan mit 6:4. Ricardo Pietreczko und Marcel Hausotter verloren dahingegen jeweils im Decider. Insgesamt verabschiedeten sich am zweiten Turniertag gleich zehn gesetzte Spieler, darunter auch die Nr. 1 Gian van Veen.
Überraschung in München: 12 Jahre nach seinem Debüt auf der European Tour hat Marcel Hausotter beim German Darts Grand Prix seinen ersten Sieg gelandet. Gegen Raymond van Barneveld siegte „Hausi“ mit 6:4. Im Anschluss griffen auch Ricardo Pietreczko und Niko Springer ins Geschehen ein, die beide ihre Probleme hatten, aber jeweils mit 6:5 die erste Runde überstanden. Gegen Springer hatte auch der 21-jährige Jan Schmidt sein Debüt gefeiert.




