Am Ostersonntag waren beim German Darts Grand Prix in München gleich vier Deutsche gefordert, wovon Niko Springer und Martin Schindler den Sprung in den Finaltag geschafft haben. Springer ließ dafür Michael van Gerwen klar mit 6:1 hinter sich, Schindler bezwang Brendan Dolan mit 6:4. Ricardo Pietreczko und Marcel Hausotter verloren dahingegen jeweils im Decider. Insgesamt verabschiedeten sich am zweiten Turniertag gleich zehn gesetzte Spieler, darunter auch die Nr. 1 Gian van Veen.
Schlagwort: Ricardo Pietreczko
Überraschung in München: 12 Jahre nach seinem Debüt auf der European Tour hat Marcel Hausotter beim German Darts Grand Prix seinen ersten Sieg gelandet. Gegen Raymond van Barneveld siegte „Hausi“ mit 6:4. Im Anschluss griffen auch Ricardo Pietreczko und Niko Springer ins Geschehen ein, die beide ihre Probleme hatten, aber jeweils mit 6:5 die erste Runde überstanden. Gegen Springer hatte auch der 21-jährige Jan Schmidt sein Debüt gefeiert.
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Am ersten Abend nach der Weihnachtspause war der erste von vier Deutschen in Runde 3 der Dart-WM gefordert: Ricardo Pietreczko hielt das Spiel gegen Andreas Harrysson mit einigen großen Momenten offen. Der Schwede hatte jedoch das stabilere Scoring und siegte letztlich verdient mit 4:2. Noch größer war allerdings die Überraschung, die James Hurrell landen konnte: Mit 4:3 schaltete er Stephen Bunting aus. Weltmeister Luke Littler legte beim 4:0 über Mensur Suljovic dann noch seinen persönlichen WM-Rekord-Average auf.
Unfassbarer Auftakt der zweiten Runde bei der Dart-WM: Mit Ricardo Pietreczko war der erste von fünf deutschen Zweitrunden-Teilnehmern gefordert. Gegen Dave Chisnall gab er beinahe eine 2:0-Führung aus der Hand, überstand einen Matchdart und siegte noch in der Verlängerung. Zuvor landete James Hurrell mit einem 3:2-Sieg gegen Dirk van Duijvenbode eine große Überraschung. Jeweils mit 3:0 setzten sich Andreas Harrysson und Ryan Searle durch.
Am Dienstag-Abend steigen gleich zwei Deutsche in die Darts-WM 2026 ein. Zunächst traf Ricardo Pietreczko auf José de Sousa. Der Deutsche überstand eine knifflige Aufgabe, die durch Kreislaufprobleme ab dem dritten Satz nicht leichter wurde. Im letzten Match des Abends folgte aus deutscher Sicht leider die bisher größte Überraschung des Turniers. Niko Springer musste sich gegen Joe Comito mit 1:3 geschlagen geben, der „Meenzer Bub“ fand einfach nicht in sein Spiel. Danny Noppert schnappte sich den Sieg gegen Jurjen van der Velde und auch Gerwyn Price ist souverän ins Turnier gestartet.
Im Vorjahr erreichte Ricardo Pietreczko das Achtelfinale, auch 2024 spielte er ein gutes Ally Pally Debüt. Sicher hat sich „Pikachu“ erneut für die Darts-WM qualifiziert und so wird er es in der ersten Runde mit José de Sousa zu tun bekommen. Nach einem ordentlichen Jahr ohne die ganz großen Highlights steht Pietreczko im Bereich um die Top 32 der Weltrangliste. Nach der Auslosung geht Pietreczko zwar erstmal den formstarken Spielern aus dem Weg und das macht diese Sektion des Turnierbaums sehr spannend.
Am Achtelfinal-Abend der Players Championship Finals sind mit Martin Schindler und Ricardo Pietreczko die letzten zwei Deutschen ausgeschieden. Jeweils mit 6:10 unterlagen die beiden gegen Gerwyn Price und Luke Littler, obwohl die Partien lange ausgeglichen waren. Zu den weiteren Viertelfinalisten zählen James Wade und Josh Rock, während Daryl Gurney ein echtes Matchdart-Drama überstand.
Für die zwei verbliebenen Deutschen bei den Players Championship Finals ging es nach Erfolgen am heutigen Samstagnachmittag ins Achtelfinale. Während sich Martin Schindler gegen Nick Kenny durchsetzte, schickte Ricardo Pietreczko nach überstandenen Matchdarts Gary Anderson mit einem 116er Finish nach Hause. Beide haben am Abend nun einen Auftritt auf der Hauptbühne: Schindler trifft auf Gerwyn Price, Pietreczko bekommt es mit Luke Littler zu tun. Ausgeschieden ist hingegen Gian van Veen, der sich Krzysztof Ratajski beugen musste.
Ricardo Pietreczko ist mit einem 6:3-Sieg über William O’Connor in die Players Championship Finals 2025 gestartet. Während Danny Noppert seine gute Form bestätigte, mussten sich mit Rob Cross, Dave Chisnall, Jonny Clayton, Mike De Decker und Cameron Menzies schon einige größere Namen verabschieden.










