Martin Schindler wird bei den International Darts Open in Riesa keinen tiefen Run hinlegen. Er unterlag schmerzhaft im Achtelfinale. Dort erwischte es mit Ricardo Pietreczko auch den zweiten noch verbliebenen Deutschen. Die besten Leistungen in der ersten Session des Finaltags boten Gian van Veen und Michael van Gerwen.
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In Riesa standen am heutigen Samstagnachmittag die ersten Zweitrundenduelle der International Darts Open auf dem Programm. Dabei feierte der einzige Deutsche der Session, Ricardo Pietreczko, einen sicherlich überraschenden Sieg gegen Danny Noppert und zog ins Achtelfinale ein, wo er auf Ross Smith trifft. Gleich vier Duelle gingen in einer umkämpften Session über die volle Distanz, drei davon wurden von Niederländern gewonnen: Jermaine Wattimena, Kevin Doets und Wessel Nijman entgingen dem Aus.
In der Auftakt-Session der International Darts Open hat Ricardo Pietreczko ein wichtiges Erfolgserlebnis gefeiert. Mit 6:2 setzte er sich gegen Maik Kuivenhoven durch und beendete damit auch seine Niederlagenserie. Derweil verpasste Michael Unterbuchner seine drei Matchdarts gegen Cameron Menzies und Finn Behrens blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten. Gerwyn Price hat seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.
Die Austrian Darts Open in Graz wurden mit einer langen Session am Freitag-Nachmittag eröffnet. Niko Springer siegte mit starken Finishes mit 6:3 über Nick Kenny. Derweil hatte Ricardo Pietreczko mit seinem Wurf zu kämpfen und bleibt damit wie Gabriel Clemens ohne Sieg. Die Host Nation Qualifier Nick Zwittnigg und Aaron Hardy verkauften sich ordentlich, für einen Erfolg reichte es aber nicht.
Am Ostersonntag waren beim German Darts Grand Prix in München gleich vier Deutsche gefordert, wovon Niko Springer und Martin Schindler den Sprung in den Finaltag geschafft haben. Springer ließ dafür Michael van Gerwen klar mit 6:1 hinter sich, Schindler bezwang Brendan Dolan mit 6:4. Ricardo Pietreczko und Marcel Hausotter verloren dahingegen jeweils im Decider. Insgesamt verabschiedeten sich am zweiten Turniertag gleich zehn gesetzte Spieler, darunter auch die Nr. 1 Gian van Veen.
Überraschung in München: 12 Jahre nach seinem Debüt auf der European Tour hat Marcel Hausotter beim German Darts Grand Prix seinen ersten Sieg gelandet. Gegen Raymond van Barneveld siegte „Hausi“ mit 6:4. Im Anschluss griffen auch Ricardo Pietreczko und Niko Springer ins Geschehen ein, die beide ihre Probleme hatten, aber jeweils mit 6:5 die erste Runde überstanden. Gegen Springer hatte auch der 21-jährige Jan Schmidt sein Debüt gefeiert.
In der 282. Ausgabe des Newsflash gibt es zwei weitere UK Open Amateur Qualifier sowie die gewohnten Egebnisse der Modus Darts Super Series. Kaya Baysal gewinnt das JDC Winmau Junior World Masters, Mickey Mansell kündigt eine Pause an und Deta Hedman ist nun offiziell OBE. Außerdem hat der DDV seinen Bundeskader bekannt gegeben, Infos gibt es auch zur PDC Asian Tour und zur Next Gen. Abgerundet wird die Woche mit den aktuellen Vertragsnews.
Am ersten Abend nach der Weihnachtspause war der erste von vier Deutschen in Runde 3 der Dart-WM gefordert: Ricardo Pietreczko hielt das Spiel gegen Andreas Harrysson mit einigen großen Momenten offen. Der Schwede hatte jedoch das stabilere Scoring und siegte letztlich verdient mit 4:2. Noch größer war allerdings die Überraschung, die James Hurrell landen konnte: Mit 4:3 schaltete er Stephen Bunting aus. Weltmeister Luke Littler legte beim 4:0 über Mensur Suljovic dann noch seinen persönlichen WM-Rekord-Average auf.
Unfassbarer Auftakt der zweiten Runde bei der Dart-WM: Mit Ricardo Pietreczko war der erste von fünf deutschen Zweitrunden-Teilnehmern gefordert. Gegen Dave Chisnall gab er beinahe eine 2:0-Führung aus der Hand, überstand einen Matchdart und siegte noch in der Verlängerung. Zuvor landete James Hurrell mit einem 3:2-Sieg gegen Dirk van Duijvenbode eine große Überraschung. Jeweils mit 3:0 setzten sich Andreas Harrysson und Ryan Searle durch.
Am Dienstag-Abend steigen gleich zwei Deutsche in die Darts-WM 2026 ein. Zunächst traf Ricardo Pietreczko auf José de Sousa. Der Deutsche überstand eine knifflige Aufgabe, die durch Kreislaufprobleme ab dem dritten Satz nicht leichter wurde. Im letzten Match des Abends folgte aus deutscher Sicht leider die bisher größte Überraschung des Turniers. Niko Springer musste sich gegen Joe Comito mit 1:3 geschlagen geben, der „Meenzer Bub“ fand einfach nicht in sein Spiel. Danny Noppert schnappte sich den Sieg gegen Jurjen van der Velde und auch Gerwyn Price ist souverän ins Turnier gestartet.










