In Wigan kam an diesem Wochenende die Elite des Damendarts für die finalen vier Events der PDC Women’s Series des Jahres zusammen. Dabei ging es am heutigen Samstag so weiter, wie der vergangene Turniertag endete: Mit einer unbezwingbaren Beau Greaves. Mit Finalsiegen über Mikuru Suzuki und Lisa Ashton bleibt „Beau ’n Arrow“ weiter ungeschlagen und steht bei nunmehr sechs Titeln auf dieser Tour. Stefanie Rennoch als einzige deutsche Starterin erreichte einmal das Achtelfinale.
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Am heutigen Samstag stehen in Dortmund bei der European Championship die Zweitrundenpartien auf dem Programm. In der Nachmittagssession lieferten sich Michael Smith und Josh Rock ein packendes Duell. Auch Danny Noppert konnte sich erst spät gegen Landsmann Vincent van der Voort durchsetzen. Dirk van Duijvenbode schaffte es ebenfalls eine Runde weiter, auch Luke Humphries konnte nicht gestoppt werden.
Überraschungen en masse an Tag zwei der European Championship! Der Österreicher Rowby-John Rodriguez besiegte mit Gerwyn Price die Nummer zwei der Welt. Auf ihn wartet mit Peter Wright nun der nächste schwere Brocken. Auch Michael van Gerwen muss früh die Segel streichen, vier vergebene Matchdarts waren gegen Chris Dobey zu viel. Für die deutschen Spieler lief der Freitagabend weniger gut, Martin Schindler und Gabriel Clemens schieden gegen namhafte Gegner aus.
In der Dortmunder Westfalenhalle wurde heute die European Championship mit acht Erstrundenpartien eröffnet. Gleich zu Beginn musste sich der Titelverteidiger Rob Cross aus dem Turnier verabschieden, er unterlag mit Matchdarts gegen James Wade. Besser machte es der Topgesetzte Luke Humphries, der sich gegen Krzysztof Ratajski behauptete. Josh Rock setzte seine gute Form mit einem Sieg gegen Nathan Aspinall fort. Michael Smith erreichte ebenfalls Runde 2, raus ist hingegen Damon Heta nach einem 2:6 gegen Vincent van der Voort. Einen Matchdart überstand Ryan Searle, die Niederländer Dirk van Duijvenbode und Danny Noppert komplettieren die Sieger-Reihe des Donnerstags.
European Championship 2022 – Vorschau
Ein kleines Jubiläum feiert ab morgen die European Darts Championship: Sie findet zum insgesamt 15. Mal statt. Zum zweiten Mal ist dieses Turnier in der Dortmunder Westfalenhalle zu Gast und es wurden bereits über 23.000 Tickets verkauft. Mit Gabriel Clemens, Martin Schindler und Rowby-John Rodriguez gehen drei deutschsprachige Spieler an den Start. Im Gegensatz zu den meisten bisherigen großen Turnieren dieser Saison gibt es diesmal auch wieder einen großen Titelfavoriten.
Nach der Jubiläumsfolge mit Martin Schindler geht es bei Shortleg im heißen Major-Herbst mit der Vorschau auf die European Championship in Dortmund weiter. Die European Tour Saison wurde mit der letzten Ausgabe der Gibraltar Darts Trophy abgeschlossen, außerdem gab es vier wichtige Players Championships und Entscheidungen auf der Challenge Tour sowie Qualifier für die PDC-WM.
In der 146. Ausgabe vom Newsflash gibt es die Statistiken des Pro Tour Wochenendes und die Ergebnisse der Modus Darts Super Series. Ein weiterer Qualifier für die Dart-WM wurde in Australien gespielt, sodass ein weiterer Spieler für den Ally Pally feststeht. Außerdem gibt es die Resultate vom CDC Continental Cup und von zwei WDF-Turnieren in England und Australien. Eine Änderung steht im Teilnehmerfeld der Super League bevor. Co Stompé nimmt an der Senioren-WM teil, Chris Mason schließt viele Turnierteilnahmen aus. Interviews gibt es mit Matt Porter zum Kalender und mit Mark Webster zu seiner Dartitis und zu Mindgames.
Zum Abschluss der vier Players Championship Tage in Barnsley hat sich Josh Rock für seine zuletzt überragenden Leistungen belohnt und sich seinen ersten Pro Tour Titel gesichert. In einem hochklassigen Finale gab es ein 8:5 über Luke Humphries. Aus deutscher Sicht war der Sonntag ein versöhnlicher Abschluss dieses Turnierblocks. Ricardo Pietreczko erreichte zum ersten Mal ein Halbfinale und Max Hopp schaffte es unter die besten 8. Auch für die weiteren Deutschen ging es mindestens bis ins Boardfinale.
Am Samstag wurde das dritte Pro Tour Turnier dieses Spielblocks in Barnsley ausgetragen. Nahezu in alter Form präsentierte sich dabei Rob Cross. Der Engländer setzte sich im Endspiel mit 8:4 gegen Peter Wright durch. Zuvor marschierte „Voltage“ ohne in den Decider zu müssen durch das Feld, sein bester Average war eine 110. Für die Spieler aus Deutschland und Österreich war heute erneut kein guter Tag. Niemand schaffte es ins Boardfinale, vier Spieler schafften es ins Preisgeld.
Heute ging in Barnsley die kleine Serie von Players Championships weiter. Dabei schlug Damon Heta zu und triumphierte nur fünf Tage nach seinem Titel auf der European Tour erneut. Im Finale bezwang er Dirk van Duijvenbode nach Rückstand noch mit 8:4. Aus deutschsprachiger Sicht war es erneut ein schwieriger Tag. Ricardo Pietreczko stach mit dem Einzug ins Boardfinale heraus.










